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Radiologische Fallsammlung
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Langtitel
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Fallsammlung Diagnostische und Interventionelle Radiologie
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Lehrfunktion
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- Informationsvermittlung
- Wissenserarbeitung
- Üben u. Anwenden
- Wissenstransfer
- Diskussion u. Austausch
- Feedback u. Lernerfolgskontrolle
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Medieneinsatz
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- Hypertext
- CBT / WBT
- LMS / Lernmanagementsysteme
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Lehrszenarien
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Fachbereich
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- Medizin und Gesundheitswesen
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Beschreibung
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Die radiologische Fallsammlung bietet dem Benutzer 30 digital
aufbereitete, häufige und reale klinische Fälle zur Erarbeitung von Wissen
im Bereich der Diagnostischen und Interventionellen Radiologie. Die
Studierenden sollen sich anhand dieser Fälle in Diagnostik üben, daher sind
fallspezifische Fragen ein wichtiger Bestandteil der Fallsammlung.
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Internet-Adresse
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Verantwortliche Institution
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Diagnostische und Interventionelle Radiologie
Radiologische Klinik
Universitätsklinikum Heidelberg
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Ansprechpartner
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Dr. med. Tobias Heye
Radiologische Klinik
Abteilung Diagnostische und Interventionelle Radiologie
Im Neuenheimer Feld 110
69120 Heidelberg
Email: tobias.heye@med.uni-heidelberg.de
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Zielgruppe
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Studierende der Medizin im Propädeutikum, alle Studierenden der Medizin zum
Auffrischen ihres Wissens zu Radiologie.
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Ziele und Inhalte
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Das Ziel der Radiologischen Fallsammlung ist das Erlernen des Algorithmus
in der Diagnostik unter Anwendung der verschiedenen
Untersuchungsmodalitäten.
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Didaktisches Konzept
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Im Rahmen des Heidelberger Curriculums Medizin (HEICUMED) wurde 2006 eine neuartige
Lernplattform für die studentische Ausbildung im
HTML
-Format
plattformunabhängig erstellt. Die radiologische Fallsammlung ist als
Ergänzung eines Kurses innerhalb der diagnostischen und interventionellen
Radiologie konzipiert. Der Kurs ist so aufgebaut, dass die Studierenden ohne
wesentliche Vorkenntnisse auskommen. Die Sammlung von 30häufigen und realen
klinischen Fällen dient als roter Faden und klinischer Kontext. Der Benutzer
muss
interaktiv
den
Fall bearbeiten in dem er anhand von Quizfragen Entscheidungen zur Auswahl
der diagnostischen Modalität trifft und anschließend die gewählten Modalität
interpretiert. Nach einer sinnvollen Auswahl und Reihenfolge diagnostischer
radiologischer Modalitäten sowie deren Interpretation ist die Diagnose zu
stellen.
Abb.: Darstellung eines Falls mit Quizfragen zur Diagnose.
Auf der rechten Seite können (Röntgen-)Bilder der Normalbefunde eingeblendet
werden.
Eine umfassende Sammlung von Normalbefunden jeglicher
Modalität steht dem Benutzer jederzeit innerhalb der Bearbeitung eines
Falles zur Verfügung zum Vergleich mit der Pathologie. Insgesamt besteht die
Fallsammlung aus 2036 Dateien davon 1109 Internetseiten (HTML) und 869
Bilddateien (JPG) mit ca. 10.000 Verlinkungen (Links).
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Curriculare Verankerung
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Die Fallsammlung ist innerhalb des dreitägigen Blockkurses „Bildgebende
Verfahren, Strahlenbehandlung und Strahlenschutz“ in der Abteilung
Diagnostische und Interventionelle Radiologie eingebunden. Außerdem wird die
Radiologische Fallsammlung innerhalb der Module Chirurgie, Gefäßchirurgie
oder Innere Medizin zu verschiedenen Themenbereichen verwendet. Sie dient
jedoch auch als Online-Nachschlagewerk und zum Auffrischen von Wissen vor
dem Staatsexamen.
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Ergebnisse
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Die Fallsammlung wurde anhand eines Fragebogens (Skala 1-5) nach Kursende
durch die Studenten evaluiert. Die Notenentwicklung der Radiologieklausur
wurde hinsichtlich eines Effektes auf den Lernerfolg nach Einführung der
Fallsammlung untersucht.
97,6% der Kursteilnehmer würden die Fallsammlung auch über den Kurs der
Radiologie hinaus zum Lernen für das Fach Radiologie benutzen. Die Bedienung
der Fallsammlung war in 36,9% hervorragend, 54,6% gut, 8% befriedigend und
0,4% schlecht. 41% gefiel die Fallsammlung insgesamt hervorragend, 49,2%
gut, 7,8% befriedigend, 1,6% schlecht und 0,4% gar nicht. In der Entwicklung
des Notendurchschnitts der Radiologieklausur zeigte sich ein positiver Trend
mit geringerer Varianz als im Vergleichszeitraum ohne Fallsammlung, jedoch
ohne statistisch signifikanten Unterschied.
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Zeitraum
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Der Blockkurs innerhalb dessen die „Radiologische Fallsammlung“ genutzt
wird dauert 3 Tage. Allerdings können die Fälle auch nach diesem Zeitpunkt
verwendet und damit geübt werden. Das Projekt wurde 2006 erstellt und ist
seitdem innerhalb der Lehre im Einsatz.
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Förderung
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Die Radiologische Fallsammlung gehört zu den Finalisten des
MEDIDAPRIX 2008.
Das Projekt basiert auf Eigeninitiative und erhält keine weitere
Förderung.
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Kosten
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Die laufenden Kosten des Projekts sind schwierig zu beziffern, da sie
lediglich den zeitlichen Aufwand zur Pflege und der Unterhaltung der Website
betreffen.
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Rahmenbedingungen
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Der dreitägigen Blockkurs findet in den Räumlichkeiten der Abteilung
Diagnostische und Interventionelle Radiologie statt und besteht täglich aus
jeweils einer Vorlesung, einem Seminar sowie der Bearbeitung der
radiologischen Fallsammlung der Abteilung.
Die Fallsammlung für Heicumed der diagnostischen Radiologie steht Ihnen über
das Athena-Portal online und in der Medizinischen Klinik, Ebene 99, Lichthof
der diagnostischen Radiologie auf Computern zur Verfügung.
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Beteiligungen und Kooperationen
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Das Projekt „Radiologische Fallsammlung“ ist Teil des modularen
themenzentrierten Kursrotationsprogramms „HEICUMED“ (Heidelberger Curriculum
Medicinale).
HEICUMED
wiederum kann als Teil
einer umfassenden Studienreform im klinischen Bereich bezeichnet werden und
teilt das Medizinstudium in verschiedene Kursmodule ein, die jeweils mit
einer mündlich-praktischen Prüfung abgeschlossen werden.
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Technik
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Zugang
Der Zugang zur radiologischen Fallsammlung ist im
Internet
frei für jeden Interessierten verfügbar.
Nutzung
Die radiologische Fallsammlung ist
HTML
-basiert und verwendet außerdem Röntgenaufnahmen, Sonographien
(US), Computertomographien (CT), Magnetresonanztomographien (MRT) im
JPEG-Format.
Benötigte Software
Der Einsatz der Radiologischen Fallsammlung benötigt lediglich einen
Internet-
Browser, wie zum Beispiel der Mozilla Firefox.
Entwicklung
Da die radiologische Fallsammlung auf der
Markup Sprache
(engl. Markup Language) HTML basiert beruht, war zur
Programmierung des Referenzbeispiels lediglich ein
Editor
notwendig.
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