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Projekte

100 online
Das Programm 100-online steht für die E-Learning Aktivitäten der Universität Stuttgart. Seit April 2001 wird im Rahmen von 100-online der Einsatz der Neuen Medien in der Präsenzlehre mit 5000 € pro Projekt gefördert. Die Dozenten der Universität haben das Programm mit großer Offenheit angenommen. So sind statt der geplanten 100 am Ende 230 Projekte entstanden. Bis zum Ende des Sommersemesters 2002 sollen alle Skripte und Materialien im Internet zur Verfügung zu stehen.

American Culture Studies on web
ACS-onweb ist ein Gemeinschaftsprojekt der Institute für Amerikanistik der Universitäten Stuttgart und Heidelberg. Das Projekt wurde vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden Württemberg sowie von privatwirtschaftlicher Seite gefördert. Ziel ist es, neben der Vermittlung von Lerninhalten via Internet, die Studierenden mit den verschiedenen Methoden des E-Learning vertraut zu machen und ihnen das Internet als Recherchequelle und Kommunikationsforum nahe zu bringen. Die Studierenden arbeiten online in Teams und veröffentlichen ihre Ergebnisse in Form einer Internetpräsentation. Es ist angedacht, das Projekt, an dem sich auch internationale Partnerorganisationen beteiligen, zu einem weltweiten Netzwerk von Online-Seminaren auszuweiten.

Beschwerde- und Ideenmanagementsystem
Für Studierenden der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm hat das Kompetenzzentrum eLearning in der Medizin Baden-Württemberg ein Beschwerde- und Ideenmanagementsystem erstellt. Dieses ermöglicht den Studierenden der Medizinischen Fakultät, Probleme, Anregungen, Lobe sowie schwerwiegende Vorfälle zur Lehre und Studium einzusenden. Jede Einsendung gelangt sowohl an die zentrale Beschwerdestelle als auch an die jeweiligen Ansprechpartner in den einzelnen Abteilungen. Das Beschwerde- und Ideenmanagementsystem gewährleistet eine rasche Bearbeitung der Einsendung.

CAMPUS Lehr- und Lernsystem
Ziel des CAMPUS-Projektes ist die Entwicklung eines Systems zur rechnerunterstützten Ausbildung in einem reformierten Medizinstudium, in dem an die Stelle der konventionellen systematischen Behandlung von Krankheitsbildern die problemorientierte Beschäftigung mit authentischen Patientenfällen tritt und in dem selbstbestimmtes Lernen eine wichtige Rolle spielt. Mit Hilfe von CAMPUS soll die Kompetenz in medizinischem Wissensmanagement ausgebildet werden, indem der Tutand zur Unterstützung seiner Diagnose- und Therapieentscheidungen einerseits Falldaten aus einer Datenbank abruft und zum anderen systematisches Wissen aus weltweit verfügbaren digitalen Bibliotheken über das World Wide Web souverän nutzt.

CAMPUS-Pädiatrie
CAMPUS-Pädiatrie ist eine Anwendung des Computer-Lehr- und Lernprogramms CAMPUS speziell zur Aus- Weiter- und Fortbildung in der Kinder- und Jugendmedizin. Das mit dem mediendidaktischen Hochschulpreis Media Prix ausgezeichnete Projekt stellt als bislang einziges auf dem Gebiet der Kinderheilkunde authentische Fälle realitätsnah, interaktiv und auf multimediale Weise (sowohl auf CD-ROM als auch im Internet) bereit, um die Problemlösungskompetenz von Studierenden und Ärzten zu testen und zu verbessern. Ein virtueller Patient wird von der Anamnese bis zur Therapie betreut, wobei das Fehlen vorselektierter Auswahlmöglichkeiten die Simulation besonders realistisch gestaltet. CAMPUS-Pädiatrie wurde als Ergänzung zum klassischen Unterricht von der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin Heidelberg in Zusammenarbeit mit dem Studiengang „Medizinische Informatik“ der Universität Heidelberg und der FH Heilbronn entwickelt und vom BMBF sowie dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden Württemberg gefördert.

Collaborative Learning in Landscape Architecture Education
Das Wiki dokumentiert Fallstudien mit internationalen Lerngruppen im Landschaftsarchitekturstudium. Charakteristisch ist der Einsatz synchroner Kommunikationsmittel (Virtual Classroom) und Wikis bzw. Weblogs. In diesem Lernszenario stehen die Kooperation der Studierenden und die Dokumentation ihrer Artefakte (Projekteergebnisse, Visualisierung) im Vordergrund. Es ist ein stark studierendenzentrierter Ansatz, der dennoch einiges an Koordination erfordert.

Deutsch im Maschinenbau
DEUMA – Deutsch im Maschinenbau ist eine Lern- und Lehrsoftware, die zur nachhaltigen Stärkung und Verbesserung der fachbezogenen Deutschkompetenz tschechischer, slowakischer und französischer Studenten und Auszubildenden im Industriesektor Maschinenbau entwickelt wurde. DEUMA besteht aus multimedialen Selbstlernmodulen für CD-ROM und Internet, die auch im Verbund mit Präsenzunterricht in „Blended-Learning-Szenarien“ einsetzbar sind.

Deutsches MoodleDocs Projekt
Seit 2006 wird die Dokumentation der Lern- und Kommunikationsplattform Moodle zentral in einem Online-Wiki entwickelt (http://docs.moodle.org). Durch eine Initiative von Ulrike Montgomery wurde 2006 der Grundstein für die deutsche Version von MoodleDocs gelegt (http://docs.moodle.org/de). Nach einer längeren "Arbeitspause" wurde dieses Projekt im Frühjahr 2008 wieder aufgenommen. Die Koordination der deutschen MoodleDocs-Seiten hat seit April 2008 Gisela Hillenbrand übernommen. Derzeit liegt der Schwerpunkt der Arbeit in der Übersetzung der Dokumentation für Lehrende (Kursadminstration, Arbeitsmaterialien, Lernaktivitäten, Blöcke, etc.). Mitarbeit ist ausdrücklich erwünscht!

E-learning-Support
Aufbau einer Supportstruktur für den Einsatz digitaler Medien in der Hochschullehre (Universität Hohenheim).

F.I.T. in der Lehre
Das Weiterbildungsprogramm „F.I.T. in der Lehre“ der Universität Hohenheim bündelt Kursangebote verschiedener Einrichtungen für Lehrende sowie (studentische) Tutor/innen. Die Schulungen werden u.a. durch das KIM Kommunikations-, Informations- und Medienzentrum durchgeführt und durch den Einsatz der Lernplattform ILIAS ergänzt. Das LMS wird im Rahmen der Kurse zur Organisation von Materialien, zum Austausch von Übungsaufgaben und zur Kommunikation der Teilnehmer/innen über Foren eingesetzt. Im Mittelpunkt des Weiterbildungsprogramms stehen didaktische Kompetenzen bei der Vermittlung von Wissen. Außerdem kann die zentrale F.I.T.-Weiterbildungsplattform zur Anmeldung und Information genutzt werden.

Formelsammlung Quantenphysik
Prof. Freyberger vom Institut für Quantenphysik nutzt Vorlesungsaufzeichnungen in der Lehrveranstaltung „Physik II für Naturwissenschaftler“ (Sommersemester 2010) mit dem Ziel, eine multimediale Formelsammlung zu erstellen Daher werden in aller Regel nicht ganze Veranstaltungen gefilmt, sondern nur spezifische Ausschnitte – die Herleitung von Formeln – aufgenommen. Im Wintersemester 2010/11 sollen Videoaufzeichnungen von Experimenten hinzukommen.

ILEGEFOS
ILEGEFOS - Interaktiver Fachdeutsch-Unterricht für Beschäftigte in der Forstwirtschaft

ISign -- Internet-based Simulation of Guided Waves
iSign ist ein virtuelles Online-Labor für die Mikrowellentechnik als Teilgebiet der Elektrotechnik. In die Lernumgebung voll integriert ist ein Simulationstool für dreidimensionale elektromagnetische Felder.

ITO - Information Technology Online
Ziel des Gemeinschaftsprojekts der Universität Stuttgart und der TU München ist es, multimediale englischsprachige Lerninhalte auf Basis der Vorlesungen zu entwickeln und innerhalb verschiedener Lernszenarien einzusetzen. Grundlage ist ein vollständiger multimedialer Kurs, der sich aus verschiedenen Modulen zusammensetzt, wobei die Bandbreite von Basis-Lernmaterialien bis zu größeren, in sich abgeschlossenen Vorlesungen reicht. Ergänzend zum Präsenzunterricht, ermöglichen internetbasierte Übungs-Module das selbständige Vor- und Nachbereiten des Lehrstoffes. ITO zeichnet sich gegenüber anderen Lernumgebungen dadurch aus, dass bei der Entwicklung der einzelnen Module unterschiedliche Rezeptionsgewohnheiten, (z.B. von Seh- und Hörbehinderten, geschlechtsspezifische Aspekte) und Lerntypen berücksichtigt wurden.

Interaktive Lernprozesse in Moodle
Im Rahmen eines LARS-Projekts "Neue Wege in der Lehre" wurde ein Moodle Demo-Kurs entwickelt, der die einzelnen Lernaktivitäten der Plattform vorgestellt, didaktisch sinnvolle Einsatzmöglichkeiten in der Lehre aufgezeigt und Anwendungsbeispiele präsentiert. Dieser Kurs dient somit als eine Art "Moodle-Schaufenster", in dem die verschiedenen Arten von Arbeitsmaterialien und Aktivitäten dargestellt und erläutert werden. Dieser Kurs ist für alle interessierten Nutzer/innen der Lernplattform, insbesondere jedoch für Hochschullehrer/innen, die Moodle in ihrer Lehre einsetzen wollen, Anschauungsmaterial und Selbstlerninstrument, um die vielfältigen und umfangreichen Module der Plattform kennenzulernen. Er dient gleichzeitig als wichtiges Online-Begleitinstrument für Schulungen zu Moodle und zur Didaktik des E-Learnings. Der Kurs unter der o.a. URL getestet werden (bitte als "Gast" in Moodle anmelden). Er ist unter den Bedingungen der GNU Public License frei verfügbar.

Interaktives Webmuseum Telekommunikation
Das interaktive Webmuseum Telekommunikation umfasst eine Sammlung von Animationen und Quizzes zum Themenbereich Computernetze.

KELDAmed
Bei KELDAmed handelt es sich um eine kommentierte Datenbank, die kostenlos nutzbare medizinische E-Learning-Angebote aller Fachgebiete im Internet verzeichnet. Dabei reichen die Einträge von der Textsammlung bis zur konkreten Fallsimulation. Die Datenbank ist ein studienbegleitendes Angebot der Bibliothek der Medizinischen Fakultät Mannheim und soll die Vertiefung von Lerninhalten erleichtern. Bei den Suchkriterien kann zwischen der Suche nach Medientyp, Sachgebiet, Stichwort oder Datum der Veröffentlichung gewählt werden.

Karlsruhe lernt
Nach langer Zeit des Wartens ist es endlich soweit. Das Fernstudienzentrum der Universität Karlsruhe (TH) hat erneut Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds zugesprochen bekommen. Mit den Geldern wird nun das Projekt „Karlsruhe lernt!“, das in die Fußstapfen des 2005 erfolgreich beendeten Projektes „SELBA“ tritt, mit einer Laufzeit bis Ende 2007 umgesetzt.

LUPESO - Lern- und Übungsprogramm über die Signale der Eisenbahnsignalordnung
LUPESO ist ein Lern- und Übungsprogramm, das sich speziell dem Thema „Signale der Eisenbahnsignalordnung“ widmet und vom Institut für Eisenbahn- und Verkehrswesen der Universität Stuttgart entwickelt wurde. Das als Online-Kurs konzipierte Programm dient der individuellen Vor- und Nachbereitung der entsprechenden Vorlesung. Der Lehrstoff wird hierbei durch multimediale Elemente wie z.B. Abbildungen und Hörbeispiele sowie interaktive Seiten angereichert. Die Studierenden können sich bei Fragen und Unklarheiten per Mail mit den Dozenten in Verbindung setzen.

LUPSE - Lern- und Übungsprogramm über die Sicherung des Eisenbahnbetriebs
LUPSE ist ein Lern- und Übungsprogramm, das sich speziell dem Thema „Sicherung des Eisenbahnbetriebs“ widmet und vom Institut für Eisenbahn- und Verkehrswesen der Universität Stuttgart entwickelt wurde. Das als Online-Kurs konzipierte Programm dient der individuellen Vor- und Nachbereitung der entsprechenden Vorlesung. Der Lehrstoff wird hierbei durch multimediale Elemente, wie z.B. animierte Abbildungen sowie interaktive Seiten angereichert. Darüber hinaus können die Studierenden anhand von Aufgaben überprüfen, ob das Gelernte verstanden wurde. Ergänzend bietet LUPSE auch ein Fotoarchiv, ein Glossar mit Eisenbahnbegriffen sowie zahlreiche Literaturhinweise und weiterführende Links.

M+I-Learning Software Engineering
M+I-Learning ist ein Rahmenwerk für flash-basierte E-Learning Lektionen, mit dessen Hilfe die eigentlichen Inhalte der Lektionen von unterschiedlichen Personen erstellt werden können. Der Rahmen der gesamten Lektion ist für alle Inhalte unveränderlich und damit für den Lernenden konsistent. Die Lektion Software Engineering beinhaltet die Kapitel Software, UML, Qualitätsmanagement, Entity-Relationship Modell, GUI und Vorgehensweisen, analog zur gleichnamigen Vorlesung an der Hochschule Offenburg. Jedes Kapitel wiederum beinhaltet textuelle, grafische und zum Teil animierte Fakten zum Thema und als zentrales Element Übungen und Quizzes, mit denen die Lernenden ergänzend zur Vorlesung Wissen und Können erarbeiten, vertiefen und überprüfen können

MASTER:ONLINE Nano- und Optoelektronik & Leistungselektronik
Der MASTER:ONLINE Studiengang Nano- und Optoelektronik & Leistungselektronik (MONOL) ist ein berufsbegleitendes, praxisorientiertes Lehrprogramm, das unabhängig von Ort und Zeit über das Internet studiert werden kann und eine spätere Promotion ermöglicht. Es handelt sich hierbei um einen hochinnovativen Elektro- und Informationstechnikstudiengang mit den zwei Vertiefungslinien Nano- und Optoelektronik und Leistungselektronik.

MEDIDA-PRIX
Mediendidaktischer Hochschulpreis der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW)

Master Online Advanced Oncology
Die Medizinische Fakultät der Universität Ulm bietet einen internationalen, berufsbegleitenden Master Online Studiengang Advanced Oncology für Ärzte und Naturwissenschaftler im Bereich der Onkologie an. Der Studiengang dient zur Vorbereitung auf Führungsaufgaben, beispielsweise der Leitung eines klinischen Tumorzentrums. Der modulare Aufbau verfolgt eine vernetzte Kompetenzentwicklung in der onkologischen Diagnostik und Therapie, der Durchführung wissenschaftlicher Studien sowie der Führungsaufgaben. Die Blended-learning Konzeption fördert insbesondere kollaborative Lernformen in Online- und Präsenzseminaren.

Medienmami
Am Lehrstuhl für Lehr- und Lernforschung ist Herbert Hertramph vielen Studierenden als Vater der „Medienmami“ bekannt. Studierende erwerben medienpädagogische Kompetenzen, indem sie einen Medienratgeber für Eltern und Pädagogen selbst gestalten. Das Portal Die Medienmami basiert auf einem Weblog-System. Die Artikel, die die Studierenden verfassen, werden nach den in akademischen Zusammenhängen üblichen Regeln erstellt, z. B. durch das Peer-Review-Verfahren.

Multimediakommunikation
Am Institut für Verteilte Systeme wird im Wintersemeter 2010 die Vorlesung „Multimediakommunikation“ als E-Learning-Veranstaltung angeboten werden. Dazu wurden im vergangenen Sommersemester Vorlesungsaufzeichnungen mit Camtasia erstellt. Diese werden nun im Lernamangementsystem ILIAS angeboten. Zusätzlich gibt es Fragestunden und Übungsbetrieb mit Präsenztreffen.

MyMiCROscope
MyMiCROscope ist eine interaktive Lernplattform für mikroskopische Anatomie, welche im Institut für Molekulare und Zelluläre Anatomie der Universität Ulm in Zusammenarbeit mit den Firmen Netbase in Freiburg und Zeiss in Jena entwickelt wurde. MyMiCROscope ermöglicht das webbasierte Erlernen mikroskopisch-anatomischer Inhalte des Ulmer Histologiekurses anhand höchstauflösender, virtuell mikroskopierbarer und systematisch annotierter histologischer Präparate sowohl zeit- als auch ortsunabhängig. Die Evaluation der im Sommersemester 2010 eingesetzten Testversion von MyMiCROscope zeigte eine sehr hohe Akzeptanz durch die Kursteilnehmer.

Net4Voice
Alexander Weggerle vom Institut für Verteilte Systeme arbeitet im Rahmen des EU-Projekts Net4Voice an Lösungen, wie sich Vorlesungsaufzeichnungen barrierefrei gestalten lassen. Damit beispielsweise hörbehinderte oder ausländische Studierende einer Vorlesungsaufzeichung besser folgen können, wurde u.a. ein automatisiertes Transkriptionsverfahren entwickelt. Ein Beispiel für die Kombination aus Audioaufzeichnungen und Skript ist die Vorlesung von Prof. Schulthess zu „Technische Informatik I“.

PELe - Portal für E-Lehre
PELe - das Portal für E-Lehre war ein Querschnittsprojekt im Rahmen der BMBF Förderinitiative „Neue Medien in der Bildung, Bereich Hochschule“. Zentral war die Entwicklung des Qualifizierungsportals e-teaching.org. Als Projektergebnisse sind neben dem Portal selbst themenspezifische Publikationen und Partnerworkshops dokumentiert.

PROFIS - Plattform
PROFIS ist eine gemeinsame Lern- und Kommunikationsplattform der Hochschule Reutlingen, HfWU Nürtingen-Geislingen, HFR Rottenburg und der Hochschule Ulm. Mit dem Projekt sollen ausländische Studierende an deutschen Hochschulen und deutsche Studierende auf dem Weg ins Ausland unterstützt werden.

PSI - Psychologie Seminare im Internet
PSI ist ein Gemeinschaftsprojekt der Pädagogischen Hochschule Freiburg und der Universität Trier. Ziel des Projekts ist es, den Inhalt des Lehrstoffs der Einführungsveranstaltungen in Form multimedialer, adaptiver Internet-Kurse zur Verfügung zu stellen. Dies soll zum Teil in Form vollständiger Kurse zu Teilthemen der Pädagogischen Psychologie erfolgen, zum anderen Teil durch Testsysteme, die begleitend zu den Lehrveranstaltungen interaktive Übungsaufgaben anbieten. Damit wird bezweckt, die Vermittlung von Lehrinhalten aus der Präsenzveranstaltung auszulagern, um dadurch mehr Raum für Diskussionen zu schaffen und ihren Seminarcharakter somit wieder deutlicher hervorzuheben. Durch einen modularen Aufbau der Kurse und Testsysteme ist es möglich, Teilthemen zu unterschiedlichen psychologischen Bereichen und Themen an verschiedenen Universitäten und Hochschulen zu entwickeln und wechselseitig einzusetzen. Das Projekt wurde vom BMBF gefördert.

PathoLearning
In diesem Projekt wird der konventionelle Pathologieunterricht ergänzt durch die Bereitstellung der virtuellen Mikroskopie, ausführliche Lehrtexte, Kasuistiken und ergänzende Videotutorials. Die technische Realisierung erfolgt über das Content-Manegement System Textpattern. Dieses System verweist auf die mehrere Gigapixel großen Bilddateien, die auf einem eigenen Server für die virtuelle Mikroskopie abgelegt sind (Technologie von Aperio). Die Darstellung erfolgt im Internetbrowser über ein Flash-Plugin. Diese Website ist ein gemeinschaftliches Projekt des Instituts für Pathologie der Universität Heidelberg (Direktor: Prof. Dr. P. Schirmacher) und des Instituts für Pathologie der RWTH Aachen (Direktorin: Fr. Prof. Dr. med. Ruth Knüchel-Clarke).

Projekt Informationskompetenz I
Das Projekt Informationskompetenz I wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, ein einheitliches Schulungskonzept zu entwickeln und umzusetzen.

Projekt SELBA
Selbstgesteuertes Lernen erprobt auf dem Land und im Ballungsraum für den Arbeitsmarkt

Propädeutikum Online
Online-Inhalte können die Studieneingangsphase erleichtern und ein realistisches Bild des Studienfachs vermitteln. Dazu können im Netz verfügbare Fachinformationen und Literaturlisten ebenso dienen wie Interviews mit Lehrenden und Studierenden sowie praktischen Tipps. An der medizinischen Fakultät entsteht zum Wintersemester 2010/11 ein „Propädeutikum online“, das im Rahmen des interdisziplinären Projekts „Individuelle Studienmodelle an der Universität Ulm“ unter Beteiligung des Zentrums für E-Learning entwickelt wird.

Software Engineering in the Future
Software Engineering in the Future ist ein Online-Lernspiel für das Fach Software Engineering. Im Spiel werden, eingebettet in eine Science Fiction Story rund um dem Studenten Ben, wichtige Methoden des Software Engineering geübt, z.B. UML oder Entity-Relationship Modellierung. Zum Spielen wird ein aktuelles Flash-Plugin im Browser benötigt.

Studiengang Master Online Advanced Oncology
Das 2-jährige international angelegte, englischsprachige und berufsbegleitende Blended Learning Studienprogramm richtet sich an Humanmediziner und Naturwissenschaftler, die im Bereich der Onkologie tätig sind. Medizinische und naturwissenschaftliche Inhalte, Statistik sowie Managementwissen werden in mehreren Präsenzphasen und über die Lernplattform vermittelt. Nach erfolgreich absolviertem Studium und dem Verfassen einer Masterthesis wird der Grad Master of Science durch die Universität Ulm verliehen.

TED-Systeme in der Medizin
Zum Start des Wintersemesters 2009/2010 wurde an der Medizinischen Fakultät aus Studiengebühren das TED- System Qwizdom Actionpoint eingeführt. Die TED Geräte wurden an alle Studierende der Studiengänge Humanmedizin, Zahnmedizin im vorklinischen Abschnitt und der Molekularen Medizin (Bachelor) verteilt. Die wichtigsten Hörsäle wurden mit Empfängern ausgestattet. In mehreren Schulungen konnten Dozierende den Umgang mit der TED- Software erlernen. Die Akzeptanz der elektronischen Abstimmungssysteme bei Lehrenden und Lernenden wurde mittels zweier Umfragen evaluiert. Das Ergebnis ist durchaus positiv, zeigt aber Verbesserungspotential auf: Die anonymen Abstimmungen können den Präsenzunterricht auflockern, die Studierenden zur Mitarbeit aktivieren und bei der Wiederholung des Stoffes helfen. Negative Aspekte sind Störanfälligkeit, Zeitaufwand und die noch gering verbreitete Nutzung der Geräte im Unterrichtsalltag. Das ZEL entwickelt gemeinsam mit dem Zentrum für E-Learning in der Medizin Informationsmaterial zu didaktischen Szenarien.

Tempolimit Lichtgeschwindigkeit
Das Projekt "Tempolimit Lichtgeschwindigkeit" ist ein Beitrag zur Didaktik der Relativitätstheorie. Es wird von der Didaktikarbeitsgruppe der Abteilung Theoretische Astrophysik der Universität Tübingen gestaltet. Visualisierungen zur Speziellen Relativitätstheorie, zur Allgemeinen Relativitätstheorie und zur relativistischen Astrophysik sind der inhaltliche Schwerpunkt des Projekts.

VIB - Virtualisierung im Bildungsbereich
Das im Rahmen der „Virtuellen Hochschule Baden Württemberg“ geförderte Projekt VIB entwickelt Konzepte für teilvirtualisierte Seminarangebote in der Lehre an pädagogischen Hochschulen und erprobt deren Nutzen in der Praxis. VIB gliedert sich in die beiden Projektbereiche „Studienumgebungen zum Wissens- und Kompetenzerwerb“ (Entwicklung von Veranstaltungsmodulen) und „Seminarkonzepte für kommunikatives Lernen“ (z.B. Austausch und Kooperation beim Lösen von Aufgaben). Zielgruppen sind einerseits Hochschullehrer, andererseits Lehramtsstudierende, denen der Erwerb von Vermittlungs- und Medienkompetenzen im späteren Berufsleben zugute kommt.

VISUALSTAT
VISUALSTAT ist eine interaktive Lehr- und Lernumgebung zu ausgewählten Bereichen der Statistik. Im Vordergrund stehen Ausschnitte der Statistik, wie sie an vielen Universitäten im Diplomstudiengang Psychologie für Studierende im zweiten Fachsemester angeboten wird.

VVL - Verbundprojekt Virtuelles Labor
VVL wurde 1998 als Gemeinschaftsprojekt baden-württembergischer Hochschulen im Rahmen des Förderprogramms „Virtuelle Hochschule Baden Württemberg“ gegründet und macht reale Hochschullaboratorien über das Internet nutzbar. Studierende können somit Laborpraktika - speziell zur Automatisierungstechnik und Informatik - unabhängig von Zeit und Ort via Internet durchführen. Die Praktika beinhalten eine Einführung in das jeweilige Aufgabengebiet unter Einsatz einer Vielzahl multimedialer Möglichkeiten sowie eine daran anschließende Durchführung von Experimenten an realen Geräten. Virtuelle und reale Arbeits- und Produktionsprozesse werden interaktiv, z. T. mittels Telecontrol gesteuert. Ein didaktisches Teilprojekt stellt die notwendigen Informationen zur Auswahl der einzelnen Lehr- und Lern-Module sowie zu möglichen Vorgehensweisen zur Verfügung.

Veranstaltung per iTunes
Vom WS 2004 bis WS 2008 studierte Peter Kurzok Angewandte Informatik mit dem Schwerpunkt Medien an der Hochschule Fulda. Im SS 2009 hielt er die Vorlesung "Postprocessing and Compositing mit After Effects", in der es um grundlegende Techniken der Videonachbearbeitung, Special Effects und Motion Graphics ging. Die gesamte Vorlesung ist als Videopodcast bei iTunes erhältlich.

Videomitschnitt Lehrveranstaltung
Prof. Dr. Carl E. Krill vom Institut für Mikro- und Nanomaterialien nutzt Videoaufzeichnung in seiner Vorlesung „Grundlagen der Elektrotechnik 2“ (Sommersemester 2010). Die aufgenommenen Lehrveranstaltungen sind über die Institutswebseite innerhalb des Universitätsnetzwerks abrufbar.

e-teaching.org
Das Qualifizierungsportal e-teaching.org wurde am IWM in Tübingen konzipiert und aufgebaut, die technische Realisierung erfolgte an der Universität Bielefeld. Der Einsatz des Portals wurde in Kooperation mit dem nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministerium an den Universitäten Duisburg-Essen und Wuppertal erprobt. Förderung durch die Bertelsmann- und Heinz-Nixdorf-Stiftung 2002-2004

e-tridem.net
In diesem Projekt geht es um eine neue innovative Methode, mit der Lerner/innen dreier verschiedener Muttersprachen (hier: Deutsch, Englisch, Spanisch) in einer strukturierten Online-Umgebung zusammen arbeiten. Dabei wenden immer zwei eine gemeinsame Sprache an und der/die Dritte bietet Unterstützung in seiner/ihrer Muttersprache. Eine e-tridem-Gruppe besteht somit aus mindestens drei Mitgliedern und maximal neun, wobei jede der drei Projektsprachen mindestens ein Mal vertreten sein muss.

gimolus
Im Projekt gimolus wird ein internetbasiertes, modulares Lernangebot für Studierende aus umweltorientierten Studiengängen erstellt, welches die anschauliche Vermittlung komplexer Zusammenhänge ermöglicht. Als Ergänzung der Präsenzveranstaltungen dienen interaktive Übungen der praktischen Anwendung des in der Theorie Gelernten. In einem Forum können Ergebnisse mit den Tutoren diskutiert werden. Das Zentrum bildet dabei eine virtuelle Landschaft nach realem Vorbild. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung von Grundlagenwissen über Geo-Informationssysteme. Das Gemeinschaftsprojekt der Universitäten Stuttgart, Oldenburg, Würzburg und Duisburg ist durch den modularen Aufbau interdisziplinär einsetzbar.

icEurope
Das multilaterale Comenius Projekt icEurope geht der Frage nach, wie Web-Tools und internationale Web-Kollaborationen im Sprachunterricht für den Erwerb fremdsprachlicher interkultureller Kompetenz eingesetzt werden können. Interkulturelle Kommunikation, Fremdsprachenlernen und e-Learning werden im Projektansatz kombiniert, um in einer authentischen Moodle-Webumgebung interkulturelle Fremdsprachenkompetenz und interkulturelle Strategien zu entwickeln. Der Fokus liegt dabei darauf, die Lerner dabei zu unterstützen, ihr Englisch als Lingua Franca (ELF) einzusetzen, um kulturelle Konzepte in interkulturellen Kontaktsituationen zu verstehen und auszuhandeln. Es entstehen Lernmaterialien (fürs Blended Learning, insbes. für Moodle) und Trainingsmaterialien für den Fortbildungsbereich.

online-EKG Grundkurs
Das Kompetenzzentrum eLearning in der Medizin, der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm hat in Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin einen online-EKG Grundkurs aufgebaut und eingeführt. An der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm wird ab dem klinischen Studienabschnitt der EKG-Grundkurs angeboten. Dabei handelt es sich um eine interaktive Vorlesung mit praktischen Übungen in Form der Auswertung von ca. 70 EKG-Kurven. Beim EKG-Grundkurs handelt es sich um eine Präsenzveranstaltung, in der die Studierenden durch Übungsaufgaben, sowie klassische Vorlesungsanteile lernen sollen ein EKG zu lesen. Ab dem Sommersemester 2011 wird ein Online-EKG-Kurs angeboten, um allen Studierenden die Möglichkeit zu geben, am EKG-Grundkurs teilzunehmen. Das Kompetenzzentrum eLearning in der Medizin hat in Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin erstellt. Alle zwölf Vorlesungen wurden mit der Software Camtasia aufgezeichnet. Die Ausrüstung wurde uns freundlicherweise vom KIZ Medien zur Verfügung gestellt. Da der Dozent im EKG-Grundkurs sehr viele Kommentierungen zu den einzelnen Folien hat, wurde für die Aufzeichnung ein Tablet-PC genutzt. Auf der Lernplattform MOODLE der Medizinischen Fakultät wurde dafür ein geschützter Bereich eingerichtet, auf den ausschließlich die teilnehmenden Studierenden zugreifen können. Der Zugriff auf jede virtuelle Kursstunde ist passwortgeschützt. In den virtuellen Kursstunden sind jeweils die Vorlesungsaufzeichnung, das dazugehörige Skript, sowie die zu erledigenden Übungsaufgaben und Übungs-EKG’s eingestellt. Wenn der Kursteilnehmer eine Vorlesung angesehen hat, muss er die bearbeiteten Übungsaufgaben einsenden. Erst im Anschluss daran bekommt der Studierende den Zugang zur nächsten virtuellen Kursstunde. Die Übungsaufgaben werden vom Dozenten korrigiert. Hat der Studierende alle zwölf virtuellen Kursstunden bearbeitet, wird er zu der Klausur im Präsenzkurs zugelassen. Für inhaltliche Fragen können die Studierenden eine Mail senden, die er jede Woche zu einem bestimmten Tag beantwortet. Da der Kurs sehr erfolgreich war wird er für Studierenden in den zukünfitgen Semester weiterhin zur Verfügung gestellt.

self-study online
Das Programm self-study online ist der zweite Schritt auf dem Weg zum Online-Campus der Universität Stuttgart. Es eröffnet den Studierenden die Möglichkeit, ihren Lehrstoff im Selbststudium zu vertiefen - unabhängig vom Lernort und von den Zeiten, die durch die Präsenzveranstaltungen vorgegebenen sind. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg unterstützt self-study online im Rahmen des Förderprogramms „Innovative Projekte in der Lehre an den Universitäten des Landes Baden-Württemberg“.

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