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OCR/Optical Character Recognition
OCR (Optical Character Recognition) bezeichnet den Vorgang der automatischen Texterkennung bei einer z. B. per Scanner erfassten, gedruckten Vorlage. Die digitalisierte Vorlage, die meistens in Form einer Bilddatei vorliegt, wird dabei zunächst in wichtige, d. h. Textfragmente enthaltende, und unwichtige, z. B. Weissflächen, Grafiken usw. enthaltende, Bereiche unterteilt. Anschließend findet auf den wichtigen Bereichen die eigentliche Zeichenerkennung mit eventueller Fehlerkorrektur (ICR; Intelligent Character Recognition) statt. Dieser Vorgang beruht im weitesten Sinne auf einem Mustervergleich bekannter, in einer Datenbank gesammelter Buchstaben mit den durch die Unterteilung erfassten Fragmenten.

OER
siehe Open Educational Resources

OMDOC/Open Mathematical Document
OMDOC (Open Mathematical Document) ist ein Auszeichnungs-Format (Markup-Language) für mathematische Formeln (vgl. MathML). Es beruht auf der Sprache XML. Bei OMDOC geht es nicht um die Präsentation von Gleichungen, sondern um das Vermitteln der Bedeutung und Theorie den mathematischen Formeln.

Ontologie
Die Ontologie ist in der Informatik eine konzeptuelle Formalisierung von Wissensbereichen und Begriffsystemen. Mithilfe einer standardisierten Terminologie sowie Beziehungen zwischen diesen Begriffen wird ein Wissensbereich beschrieben. Das Vokabular besteht aus Klassen, Relationen und Funktionen. Ontologien sind vor allem für das Wissensmanagement mittels Datenbanken und Informationssystemen von Nutzen. Suchmaschinen können beispielsweise nur miteinander kommunizieren, wenn sie die Interpretationsvorschriften für die Daten in Form einer gemeinsamen Ontologie mitliefern. Ontologien spielen auch im Zusammenhang mit Semantic-Web-Anwendungen eine Rolle. Hierbei wird das Ziel verfolgt, Webdokumente mit Metadaten zu versehen, die ihren Inhalt näher beschreiben, und diese durch Ableitungsregeln miteinander zu verknüpfen. Die Sprache OWL wurde durch das W3C als Datenformat für Austausch und Repräsentation von Ontologiedaten des Semantic Web definiert.
Siehe auch: Artikel "Modelle für den Einsatz von Semantic Web in der Lehre".


Open Access/Open Content
Die Open Access-Bewegung hat die freie Verfügbarkeit wissenschaftlicher Informationen - in der Regel Publikationen – im Internet als Ziel. Open Content sind Inhalte wie etwa Texte, Bilder, Musik oder Videos, die frei kopiert, genutzt und teilweise auch verändert werden dürfen. Die Nutzung wird gemeinhin mit Lizenzen geregelt, die auch festlegen, wie auf die ursprünglichen Autoren verwiesen werden muss. Diese Lizenzen leiten sich aus der Open Source -Bewegung ab.
Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Open Content
siehe Open Access

OER/Open Educational Resources
Im Allgemeinen wird unter OERs digitalisiertes Lehr-/Lernmaterial verstanden, das im Internet zur freien Verfügung steht. Als OER können demnach ganz unterschiedliche Formen wie Kurse, Kursanwendungen, Kursmodule, aber auch (Hyper-) Textdateien, Bilder, Audio, Video, Simulationen usw., verstanden werden. Eingeschlossen sind auch Tools, beispielsweise Lernmanagement-Systeme oder Trainingsmaterialien zur Verwendung oder Qualitätssicherung von OERs. Insgesamt können OERs zum einen nach dem Materialientyp (Software, Publikationen, Kurse usw.) und zum anderen auf Grund ihrer Medienformate (Webseiten, CD-ROM usw.) unterschieden werden.

OpenGL
OpenGL ist eine plattform- und programmiersprachenunabhängige Grafikbibliothek, deren API eine Vielzahl an Funktionen zur Generierung von sowohl 2D- als auch 3D-Computer-Grafiken aus einfacheren Grafikprimitiven wie Dreiecken bereitstellt. OpenGL findet vor allem in den Bereichen Spieleentwicklung, CAD und Visualisierung/Simulation Verwendung.

Open Mathematical Document
siehe OMDOC

OpenOffice
Der Name OpenOffice steht für ein flexibles, XML -basiertes Open Source -Programm-Paket, das ähnliche Funktionen wie das Office-Paket von Microsoft aufweist. Es enthält Einzelprogramme zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation, zur Erstellung von Datenbanken, zum Verarbeiten von Formeln und zum Zeichnen. Es kann auf allen Betriebssystemen installiert werden und wurde von der "Organization for the Advancement of Structures Information Standards" (OASIS) entwickelt. Mit dem Programm können auch PDF-Dokumente erstellt und Windows-Formate (wie Word oder Powerpoint) erkannt und verwendet werden.

Open Source
Open Source ist ein Begriff für Software, deren Quellcode, d. h. die interne Funktionsbeschreibung, für jeden zum freien Herunterladen, Verändern und Weiterverteilen kostenlos zur Verfügung steht. Die Entwicklung und Verwaltung der Software wird in der Regel durch eine Gemeinschaft von Entwicklern und Anwendern vorangetrieben, die nicht in erster Linie kommerzielle Interessen verfolgt. Beispiele: Betriebssystem Linux, Office-Paket OpenOffice.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Optical Character Recognition
siehe OCR

OrbiTeam
Die OrbiTeam Software GmbH wurde im Juli 1998 als ein ausgelagerter Geschäftsbereich der GMD - Forschungszentrum Informationstechnik GmbH für die Weiterentwicklung und den Vertrieb des BSCW Shared Workspace-Systems gegründet. Hauptziele von OrbiTeam sind die Pflege, Weiterentwicklung und der professionelle Support von BSCW-Systemen weltweit.

Ordinalskalen
Die Ordinalskala ist ein Skalenniveau in der Statistik. Ordinalskalen stehen auf einer höheren Messniveau-Stufe als Nominalskalen. Ordinalskalierte Kategorien lassen sich in eine Reihenfolge ordnen, so etwa bei Fragen zur Schulbildung, bei denen die Antwortalternativen eine Rangfolge (z. B. Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Fachhochschule) bilden. Allerdings ist (auch in diesem Beispiel) trotz der eindeutigen Ordnung der Abstand zwischen den Kategorien nicht messbar. Dies erlauben beispielsweise Intervallskalen.

OWL/Web Ontology Language
OWL ist eine Web- Ontologie -Sprache und eine Spezifikation des W3C. Sie ermöglicht die hierarchische Beschreibung von Klassen, Attributen und Assoziationen dieser Klassen und deren Beziehung untereinander. Attribute und Assoziationen werden zusammenfassend als Eigenschaften einer Klasse bezeichnet. Mit Hilfe der OWL sollen Konzepte einer Domäne und deren Beziehungen formal so beschrieben werden, dass sie durch Programme verarbeitet werden können. OWL ist eine semantische (Markup-)Auszeichungssprache zum Veröffentlichen und Austauschen von Ontologien im WWW. Die offizielle Austauschsyntax von OWL ist RDF / XML.


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