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AAC/Advanced Audio Coding
Advanced Audio Coding (AAC) ist ein verlustbehaftetes
Komprimierungsverfahren/-format für Audioinhalte, entwickelt von der MPEG
(Moving Picture Experts Group (Dolby, Frauenhofer-Institut, AT & T, Nokia,
Sony)). Bei der Entwicklung des AAC Codecs wurden die Schwächen gegenüber
dem des
MP3
-Verfahrens verringert. Das Kodierungsverfahren wurde verbessert und
mit neuen Verfahren (Tools) erweitert. Im Eingangssignal werden tonale und
geräuschhafte Elemente effektiver erkannt und kodiert, laute plötzliche
Geräusche, bei denen klirrend-metallische Artefakte im MP3 hörbar wurden,
entschärft.
Access
siehe
Remote Login
Accessibility
Mit Accessibility wird der barrierefreie Zugriff auf
Webseiten
bezeichnet. Der Inhalt von Webseiten sollte für alle Benutzer
erkennbar und navigierbar sein. Dazu muss von den Web-Designern einerseits
auf motorische Beeinträchtigungen der Benutzer Rücksicht genommen werden,
andererseits auf unterschiedliche
Browser
-Versionen oder
Betriebssysteme. Webdesign, das dem Kriterium Accessibility Rechnung
trägt, muss berücksichtigen, dass für einige Benutzer Teile der Information
eventuell nicht sichtbar, hörbar oder erreichbar sind oder den Benutzern
keine Tastatur oder Maus zur Verfügung steht. Zudem sollte auf kleine
Bildschirmgrößen und langsame Internetverbindungen Rücksicht genommen
werden. Das
World Wide Web Consortium
(W3C) hat mit den
Web Content Accessibility Guidelines
einen Standard geschaffen, der einen barrierefreien Zugriff erleichtern
soll.
Weitere
Informationen
sowie einen
Langtext zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem
Portal.
Account
Zugangsberechtigung zu einem Computer, Online-Dienst oder
Mailbox-Konto bei einem Internet- Anbieter (Provider).
Zu jedem Account gehören ein Benutzername und ein Passwort,
mit denen sich der Nutzer bei der Anwahl seines Providers
identifiziert und durch die er danach beispielsweise Zugriff
auf seine
E-Mails
erhält.
ACL/Agent Communication Language
ACL wurde als gemeinsame Sprache für die Kommunikation und den
Informationsaustausch zwischen
Agenten
entwickelt. Die meisten ACL basieren auf der Sprechakttheorie. Mögliche
Sprechakte eines Agenten sind request, refuse und agress. Meistens kann ein
Agent mehrere
Ontologien
entschlüsseln.
ActionScript
ActionScript ist eine von der Firma Macromedia entwickelte Skriptsprache,
die Bestandteil der Entwicklungsumgebung Macromedia Flash ist. ActionScript
ähnelt in Syntax und Verwendung
JavaScript
bzw. Java und ermöglicht eine ereignisorientierte
Manipulation einer Flash-Animation hinsichtlich Ablauf und Gestaltung.
ActiveX
ActiveX ist ein Softwarekomponenten-Modell von Microsoft. Seit der
Einstellung des Internet Explorers für den Mac gibt es ActiveX nur noch für
das Betriebsystem Windows, da ActiveX-Elemente nur durch den Internet
Explorer unterstützt werden. Andere
Browser
unterstützen
aus Sicherheitsgründen kein ActiveX. Ein Active-X-Programm wird über das
Internet
geladen und
dann auf dem PC gestartet. Da ActiveX-Programme einen vollständigen
Zugriff auf das System zulassen, besteht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko
durch fehlerhafte Komponenten.
Ad
„Ad“ steht als Abkürzung für Advertisment und bezeichnet in Kombination mit
verschiedenen Begriffen Faktoren der Online-Werbung. Unter „Ad-Click“ wird
z.B. die Klickrate verstanden, der Seitenaufruf wird „Ad-View“ genannt, die
Seitenaufrufzeit „Ad-View-Time“, die Werbefläche „Ad-Space“, der Werbebrief
„Ad-Mail“, das Werbebanner „Ad-Banner“.
Adaptivität
Unter Adaptivität wird die Anpassung eines Systems an die Präferenzen des
jeweiligen Nutzers auf Grund von Interaktionsdaten verstanden. Dadurch soll
die Benutzerfreundlichkeit (usability) und die Lernfreundlichkeit
(learnability) auf einem möglichst hohem Niveau realisiert werden.
Angepasst werden zum Beispiel Aufgaben-, Präsentations- und
Antwortzeiten, der Schwierigkeitsgrad sowie Hilfen beim entdeckenden Lernen
oder der Informationszugriff in
Hypertext
-Systemen.
Advanced Research Projects Agency Network
siehe
Arpanet
Advance Organizer
Unter Advance Organizer versteht man eine knappe, vorbereitende
Organisations- und Lernhilfe, die dem eigentlichen Lernmaterial
vorangestellt wird. Wichtige Textinhalte werden in abstrakter Form durch
Grafiken oder kurze Texte dargestellt und dienen zur leichteren Einordnung
der Lerninhalte. Indem eine relativ allgemeine gedankliche Struktur
(Organizer) angeboten wird, wird die Verknüpfung und Verbindung des neuen
Fachwissens mit dem schon vorhandenen (Vor-) Wissen erleichtert.
AICC/Aviation Industry CBT Committee
Das AICC wurde 1988 von der amerikanischen Luftfahrtbehörde gegründet und
ist ein internationaler Zusammenschluss von Herstellern und Spezialisten für
Computer Based Training
-Systeme (CBT), die E-Learning-Standards
entwickeln und definieren. Das AICC bietet eine Zertifizierung für
Lernplattformen
sowie
Autorenwerkzeuge
an. Es hat die CMI-Richtlinien (Computer Managed
Instructions) aufgestellt. Produkte, die entweder vom AICC zertifiziert oder
AICC-kompatibel sind, sind u.a. Hyperwave, ILIAS, LotusLearningSpace und
Macromedia Authorware.
Mehr zu Macromedia Authorware im
Steckbrief.
Mehr zu ILIAS im
Steckbrief.
Direkt zu
www.aicc.org.
AIFF/Audio Interchange File Format
AIFF (Audio Interchange File Format) ist ein vor allem auf Mac-Rechnern verbreitetes Format zur verlustfreien, unkomprimierten Speicherung von Audiomaterial. Es ist vergleichbar mit dem auf Windows-Systemen gebräuchlichen
WAVE
-Format.
AIR/Adobe Integrated Runtime
Bei Adobe Integrated Runtime (AIR) handelt es sich um eine Laufzeitumgebung
für plattformübergreifende
Rich Internet Applications
(RIA). Mit AIR wird es möglich Web-Anwendungen auf den
Desktop
zu holen und diese ohne
Browser
auszuführen.
Ajax
Ajax (Apronym für "Asynchronous
JavaScript
and
XML
") koppelt diverse Techniken wie JavaScript,
XHTML
HTML
und XML. Dabei werden im Hintergrund JavaScript-Anweisungen vom
Browser
an die Ajax-Engine geschickt und von dort aus (per
XMLHttpRequest) asynchron Daten zum und vom
Webserver
übertragen. Dadurch können sich Inhalte einer
Webseite
oder -anwendung auch ohne kompletten Neuladevorgang
ändern.
Diese Form des Datenaustauschs zwischen Client-Browser, Ajax-Engine und
Webserver ermöglicht die Erstellung eindrucksvoller, dynamischer
Web-Anwendungen. Google liefert in mehreren
Projekten
(Gmail, Google Maps, Google Docs Spreadsheets
usw.) Beispiele für den Einsatz von Ajax. Auch viele der hochgelobten
Web2.0-Angebote wie die Fotoseite
flickr
setzen die Ajax-Technik für
viele ihrer nützlichen Funktionen ein.
Weitere Informationen und Links finden Sie im
Wikipedia-Artikel zu Ajax.
Alpha-Kanal
Über den Alpha-Kanal werden bei der Farbdarstellung auf Monitoren oder in
Videos Informationen über die Transparenz von Bildpunkten (Pixel)
transportiert. Neben den drei Kanälen Rot, Grün und Blau (RGB) für die
Farbdarstellung auf dem Bildschirm oder der
CMYK
-Kodierung für die
Druckfarben wird über den Alpha-Kanal zusätzlich ein
Byte
pro Pixel für die
Information über die Durchsichtigkeit benötigt. Damit lassen sich 256
Graustufen darstellen, die die Sichtbarkeit, beziehungsweise Deckkraft
des jeweiligen
Pixels
in einem Bild
bestimmen. Ein weißer Pixel (255) im Alpha-Kanal erzeugt auf dem Monitor
einen 100% sichtbaren Pixel im Gesamt-Bild. Ein schwarzer Pixel (0) im
Alpha-Kanal lässt das Gesamt-Bild an dieser Stelle durchsichtig erscheinen.
Anchored Instruction
Instructional-Design-Modell, das auf die Verbesserung der Anwendung von
Wissen zielt und zugleich projektorientierte Aufgaben zulässt. Kern ist ein
narrativer
Anker. Interdisziplinäre Fragestellungen werden unter Verwendung
audiovisueller Medien bearbeitet.
Weitere Informationen bietet der
Langtext Instructional Design im Portal.
Animated Gif
Animated GIF ist eine Funktion des
GIF
-Formats, die das
Abspielen mehrerer Einzelbilder einer GIF-Datei in einer definierten
Reihenfolge ermöglicht. Animierte GIF sind im
Internet
sehr
verbreitet, da sie von fast allen
Browsern
unterstützt
werden. GIF Animationen haben meistens eine etwas kleinere Datenmenge als
andere Animations-Formate, wie etwa
Java
Applets.
Weitere
Informationen
zum Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
Animatic
Das Animatic (auch Story Reel) ist ein gefilmtes
Storyboard. Es
werden die Einzelbilder des Storyboards zu einem Film zusammengefügt und
ggf. durch Soundtrack und Dialoge ergänzt. So können z. B.
Kameraeinstellungen, Timing und Komposition des Films überprüft werden. Das
Animatic ermöglicht die Präsentation einer Idee vor ihrer Umsetzung und ist
häufig bei Trickfilmen, Animationen und Spezialeffekten im Film zu finden.
Animation
Animationen entstehen durch das Aneinanderreihen von Bildern mit
unterschiedlichen Bildinhalten beziehungsweise Bildpositionen. In Bilder-
oder Grafikanimationen werden mehrere Objekte übereinander gelegt. Die
einzelnen Bilder aus dem Bilderstapel werden an einer definierten Position
in einer bestimmten Reihenfolge eingeblendet.
Weitere
Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es unter
Medientechnik
oder
Didaktisches Design.
Anker
Als Anker (engl. anchor) wird eine Sprungmarke innerhalb eines
HTML
-Dokuments
bezeichnet. Der Anker stellt einen
Link
dar, der die
Navigation innerhalb von
Webseiten
ermöglicht.
Das zugehörige
Tag
wird auf der
HTML-Ebene mit<a>eingeleitet. Anker werden häufig in längeren
Dokumenten (etwa vor Zwischenüberschriften) gesetzt, um die Auffindbarkeit
von Textstellen zu verbessern.
Annotation
Eine Annotation ist eine Anmerkung oder Hervorhebung zu einem bereits
vorhandenen Text beziehungsweise Dokument.
Ant
Ant (engl.: another neat tool) ist ein Werkzeug zur automatischen Kompilierung von Quellcode -Dateien der Programmiersprache Java. Es ist Open Source und Teil des Apache-Projekts. Zur Ausführung wird eine Java-Laufzeitumgebung benötigt. Die dabei verwendete Steuerdatei (engl.: build-file) enthält die Kompilieranweisungen in Form von Zielen (engl.: targets) und Aufgaben (engl.: tasks) im XML-Format. Ähnlich wie sein C++ -Äquivalent make erleichtert und beschleunigt Ant auf diese Weise die Kompilierung vor allem größerer Projekte.
AoF/Authoring on the Fly
AoF ist ein Software-Paket, das eine einfache Aufzeichnung und Übertragung
einer Vorlesung in ein Multimedia-Dokument erlaubt. Es ist geeignet für das
Teleteaching.
Mehr dazu unter
http://ad.informatik.uni-freiburg.de/aof/index.html.de.
API
API steht im Englischen für application programming interface und bezeichnet eine Programmierschnittstelle, die es dem Programmierer erlaubt, Anwendungen zu gestalten, welche über diese Schnittstelle an ein Softwaresystem gekoppelt werden können. Eine solche Anwendung kann nach festgelegten Regeln mit dem System kommunizieren und beispielsweise Datenbankzugriffe starten oder Inhalte abrufen. Ein Beispiel ist das Google Maps-API. Hier bietet Google die Möglichkeit per JavaScript Kartenmaterial auf eine Webseite zu integrieren. Ein Webdesigner kann seinen Besuchern auf diese Weise eine anschauliche Routensuche bieten und sie mit eigenen zusätzlichen Infos versorgen ohne dass sie seine Seite zu Google hin verlassen müssen.
Applet
Applet setzt sich aus den Wörtern
Application
(Anwendung) und Snippet (Schnipsel) zusammen. Applets sind kleine
Java
-Programme. Sie
arbeiten im
Webbrowser
auf der
Client
-Seite und
können direkt mit dem Benutzer interagieren, ohne Daten mit dem
Server
austauschen zu
müssen. Zur Ansicht muss der Browser Java unterstützen und die Applets mit
Hilfe der
Java Virtual Machine (JVM)
ausführen.
Application
Anwendung, Programm,
Software.
Application Service
Der Application Service wird durch einen Application Service Provider (ASP)
ausgeführt. Dieser stellt dem Benutzer eine individuell ausgerichtete
Softwareanwendung
zur
Verfügung. Der Benutzer erhält freies Nutzungsrecht. Eigentümer bleibt der
ASP. Im Service enthalten sind meistens Beratung und Betreuung des Nutzers.
Internetbasierte Application Services haben den Vorteil, dass der Benutzer
über das
Internet
von überall
auf sie zugreifen kann. Beispiele für Application Services im Bereich
E-Learning
sind
Lernmanagementsysteme
beziehungsweise individuell konfigurierte Lernumgebungen.
ASP darf hier nicht verwechselt werden mit der Abkürzung für
Active Server Page
!
Application Sharing
Application Sharing ist eine gemeinsame Anwendung von Programmen, die
nicht auf allen beteiligten Rechnern vorhanden sind. Beim kooperativen
Arbeiten tritt Application Sharing auf, wenn eine beliebige
Software, die nicht bei allen Teilnehmern installiert ist, bei einem
Teilnehmer gestartet wird, dessen Rechner dann als
Server
für die anderen Teilnehmer fungiert. Die Software steht
damit allen Teilnehmern auf ihrem Computer zur Verfügung. Dabei können
mehrere Benutzer ein Dokument gleichzeitig bearbeiten.
Von Application Sharing wird auch gesprochen, wenn Firmen anderen
Unternehmen oder Benutzern via
Internet
den Zugriff auf Anwendungen (Application) ermöglichen. Dabei wird die nötige Software nicht gekauft,
sondern im Bedarfsfall für die Nutzung "angemietet".
Siehe dazu
Application Service. Weitere
Informationen
zum Thema Application Sharing finden
Sie im Bereich Medientechnik.
ARIADNE
Die ARIADNE Foundation for the European Knowledge Pool ist eine europäische
Organisation mit internationalen Mitgliedern. Die Organisation arbeitet an
der Standardisierung des
Learning Object Metadata
Standards
(LOM) der
IEEE
mit. Das
Ariadne-Metadatenschema ist eine Instanzierung des
LOM
-Standards. Es
berücksichtigt insbesondere die Mehrsprachigkeit in Europa. Die
Organisation stellt verschiedene Werkzeuge, wie das Knowledge Pool System
(KPS), eine verteilte Datenbank, in welcher digitale Lernmodule und
deren
Metadaten
gespeichert werden können, zur Verfügung. Auf den
Servern
der
Interessengemeinschaft werden elektronische Lehr- und Lernmaterialien
angeboten.
Arpanet/Advanced Research Projects Agency Network
Das Arpanet wurde in den 60er- und 70er-Jahren als Vorläufer des
Internet
entwickelt.
Geschaffen wurde es von der dem US-Verteidigungsministerium nahe stehenden
Behörde ARPA (Advanced Research Projects Agency), ein 1958 gegründetes
Forschungsinstitut des Pentagons.
Das damalige Ziel war, ein Computerkommunikationsnetzwerk zu entwickeln,
über das Militärforscher ihre Daten austauschen konnten. Ursprünglich waren
nur vier US-amerikanische Forschungseinrichtungen an das Netz
angeschlossen.
ASCII/American Standard Code For Information Interchange
ASCII (American Standard Code For Information Interchange) ist ein veralteter Standard zur Zeichenkodierung. Ein Zeichen wird dabei je mit 7
Bit
kodiert (rechnerintern jedoch weder als 8-Bit-Folge, also als ein Byte verarbeitet). Auf diese Weise sind 128 (= 2
7) Zeichen kodierbar. Die kodierten Zeichen sind die zehn arabischen Ziffern, die Groß- und Kleinbuchstaben des lateinischen Alphabets und diverse Satz- und Sonderzeichen. Heutzutage werden jedoch in den meisten Bereichen ASCII-kompatible Erweiterungen wie ISO 8859 oder neuere Standards wie
Unicode
(z. B. UTF-8) verwendet.
ASF
Das ASF (Advanced Systems Format) ist ein
Streaming
Format für
digitale Audio- und Videodateien von Microsoft . Im Gegensatz zu anderen
Formaten legt ASF nur die Struktur des Streams fest, so dass jeder beliebige
Codec
verwendet werden
kann.
ASP/Active Server Page
ASP ist eine Technologie von Microsoft, bei der durch
ActiveX
-Objekte oder
Skripte
wie VisualBasic
das Aussehen der
Webseiten
gesteuert
wird. Die Skripte werden dabei direkt vom
Server
ausgeführt und
nicht durch einen
Client
auf Seiten des
Benutzers. ASP Dateien haben die Endung *.asp.
Assessment
Prüfungen und Testverfahren zur Einschätzung bzw. Bewertung von
Leistungsvermögen, Befähigung etc.
Asynchrone Kommunikation
Der Begriff asynchrone Kommunikation bezeichnet die zeitlich versetzt
stattfindende Kommunikation. Werkzeuge, die asynchrone Kommunikation
erlauben, sind
E-Mail,
Mailinglisten,
Diskussionsforen
und
Newsgroups. Ein
Beispiel für
synchrone
Kommunikation
wäre dagegen die Videokonferenz.
Neben dem Kriterium Synchronität/ Asynchronität ist ein weiteres
Unterscheidungsmerkmal für Multi-Media-Anwendungen die räumliche
Verteilung (gleicher Ort/ verschiedener Ort). Daraus ergibt sich eine Matrix
mit vier Elementen beziehungsweise Arten von Kommunikation.
Weitere Informationen zu
technischen
Aspekten
und
didaktischen Aspekten
asynchroner Kommunikation finden Sie im
Portal.
Asynchrones Lernen
Bezeichnet Lernprozesse bei denen die Kommunikation und Interaktion zwischen
Lehrenden und Lernenden zeitlich versetzt stattfindet. Der Benutzer lernt
mit Hilfe (multimedialer) Lehrmaterialien, gegebenenfalls mit tutorieller
Unterstützung (Teletutoring).
Siehe dazu
Synchrones
Lernen.
ATOM
ATOM ist ein
XML
-Standard zum plattformunabhängigen Austausch von Informationen.
Dabei entspricht ATOM einem weiterentwickeltem
RSS
Format, das die Vorteile der verschiedenen RSS-Formate sowie
zusätzliche Verbesserungen in einem neuen Standard vereint.
Attachment
Ein Attachment ist eine Datei, die als Anhang mit einer
E-Mail
verschickt wird.
Jede Art von Datei lässt sich an eine E-Mail anhängen. Allerdings muss
beachtet werden, dass je nach Größe und Datenmenge des Anhangs der Vorgang
des Verschickens lange dauern kann. Jeder Anhang unbekannter Herkunft sollte
vor dem Öffnen auf Viren geprüft werden.
Audioaufzeichnung
Digitale Aufzeichnung und Speicherung von Tonmaterial mit Hilfe spezieller
Soft
- und
Hardware
(u.a.
Mikrofon).
Mehr technische Informationen zum Thema Audioaufzeichnung finden Sie im
Bereich
Medientechnik.
Audiopodcast
siehe
Podcast
Auflösung
Unter Auflösung wird in Zusammenhang mit digitalen Medien die Bildauflösung
bei Digitalkameras beziehungsweise die Auflösung eines Bildschirms in der
Computer- und Videotechnik verstanden. Die Bildauflösung wird bestimmt durch
die Anzahl der Bildpunkte (Pixel), aus denen das
dargestellte Bild sich zusammensetzt. Die bei Digitalkameras häufig benutze
Angabe in Megapixel entspricht einer Pixelmenge von einer Million. Die
Bildpunkte sind kleine Quadrate, die dicht neben- und übereinander
angeordnet werden. Bei einer hohen Auflösung oder einem großen Abstand zum
Bild werden die einzelnen Bildpunkte vom bloßen Auge nicht mehr erkannt. Je
feiner die Auflösung umso größer wird die Bilddatei. Bei Grafikkarten und
Bildschirmen wird die Anzahl der Bildpunkte pro Zeile (horizontal) und
Spalte (vertikal) angegeben. Standardauflösungen für Bildschirme sind
640x480, 800x600, 1024x768 oder 1280x1024. Das Seitenverhältnis horizontaler
zu vertikalen Bildpunkten betrug früher in der Regel 4:3. Mittlerweile sind
aber auch andere Seitenverhältnisse gängig, woraus Probleme bei der
Bildschirm füllenden Darstellungen eines Bildes oder einer Präsentation
entstehen können. Die Auflösung bei Bild- und Bildschirmen wird als absolute
Auflösung bezeichnet. Von einer relativen Auflösung spricht man, wenn sich
die Pixelanzahl auf eine Längeneinheit bezieht (z.B. dpi (dots per inch) wie
bei Druckern und Scannern.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
Authentifizierung
(Engl.: authentification); Die Authentifizierung erlaubt die eindeutige
Identifizierung eines Benutzers über einen Benutzernamen und Passwort.
Autoplay
Autoplay bewirkt, dass beim Einlegen eines Speichermediums (z.B. CD-ROM,
DVD, USB-Massenspeicher) in den Computer der automatische Ablauf von
Multimedia-Dateien einsetzt. Voraussetzung ist, dass das Betriebssystem
Windows installiert ist. Die Funktion läßt sich für die meisten Medien
(außer Audio-CD´s) abschalten.
Autorenwerkzeug
(Auch: Autorensystem, Autorentool); Autorenwerkzeuge sind
Werkzeuge zur multimedialen Aufbereitung von Lerninhalten und Entwicklung
von Lernsoftware (zum Beispiel Toolbook,
Authorware,
Flash).
Auch ohne besondere Programmierkenntnisse lassen sich damit einfache
Anwendungen erstellen.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
A/V-on-demand
Unter Audio- bzw. Video-on-demand versteht man das Rezipieren oder das
Herunterladen von Audio- respektive Videomaterial auf Benutzeranfrage, das
heißt zu einem vom Benutzer spezifizierten Zeitpunkt. Das direkte Betrachten
erfolgt zumeist in Form eines
Audio- bzw.
Videostreams. Heruntergeladene Inhalte lassen sich mit entsprechender
Abspielsoftware öffnen.
Avatar
Als Avatar wird die Visualisierung und Charakterisierung von Personen in
virtuellen Szenarien (MUDs,
Diskussionsforen)
bezeichnet, die sich Nutzer anlegen müssen, um dort interagieren zu können.
Der virtuelle Stellvertreter kann individuell zusammengestellt werden. Dafür
können beispielsweise Bilder ausgewählt sowie besondere Merkmale festgelegt
werden.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
AVI/Audio Video Interleaved
AVI bedeutet soviel wie die Überlappung, beziehungsweise Verschachtelung von
Audio und Video. Es ist ein
Multimedia
-Format
und der Quasi-Standard von Systemen, die auf MS Windows basieren (das Format
wurde auch von Microsoft eingeführt). Dateien diesen Formats besitzen die
Dateierweiterung AVI. Da AVI eine Art Container (für Bild und Ton) ist,
können die enthaltenen Daten sehr variieren beziehungsweise verschieden
komprimiert sein. Das heißt,um eine AVI-Datei abspielen zu können, müssen
die entsprechenden
Codecs
auf dem System
installiert sein. Eine Alternative und ein zudem breit unterstützter
Standard stellt
MPEG
dar.
Weitere
Informationen
zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem
Portal.
Apache
Der Apache-HTTP-Server ist die meistgenutzte
Webserver
-Technologie im Internet. Seinen Namen erhielt er von dem
nordamerikanischen Indianerstamm der Apachen. Daher rührt auch die Feder,
die als Logo sämtliche Apache-Produkte ziert. Entwickelt wurde und wird die
Technologie von der
Apache Software Foundation. Sie besteht aus einer
weltweit verteilten Gemeinschaft von Programmierern, die nicht kommerziell
Open-Source
-Projekte entwickeln.
Eine Erweiterung des Apache-Webservers um die Fähigkeit,
Java
-Anwendungen interpretieren zu können, bildet der so genannte
Apache-Tomcat-Webserver.
Advanced Audio Coding
siehe
AAC
Agent Communication Language
siehe
ACL
Aviation Industry CBT Committee
siehe
AICC
Audio Interchange File Format
siehe
AIFF
Adobe Integrated Runtime
siehe
AIR
American Standard Code For Information Interchange
siehe
ASCII
Active Server Page
siehe
ASP
Authoring on the Fly
siehe
AoF
Audio Video Interleaved
siehe
AVI
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