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Joachim Wedekind

Dr. Joachim Wedekind ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wissensmedien (Tübingen) und Mitglied der Arbeitsgruppe "Design und Implementation integrativer Lernumgebungen".

Joachim Wedekind absolvierte ein Studium der Biologie (Diplom 1974) und Erziehungswissenschaften (Promotion 1981) an der Universität Tübingen. Von 1975 bis 2000 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (Kiel), am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Tübingen bzw. bei der Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung (Sankt Augustin) sowie am Deutschen Institut für Fernstudienforschung (DIFF). Seit 2001 ist er Mitarbeiter am IWM wo er sich mit der Konzeption und Implementation komplexer Informationssysteme beschäftigt, u.a. im Projekt e-teaching.org. Zu seinen Arbeitsergebnissen zählen neben themenspezifischen Publikationen auch Projektkonzeptionen und Projektorganisation sowie die Entwicklung zahlreicher (darunter einiger preisgekrönter) computerbasierter Lernumgebungen. Sein Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte liegen in der Mediendidaktik, der Nutzung interaktiver Medien bei der Vermittlung von Wissen bzw. als Werkzeug beim Problemlösen.

Aktiv in der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) als Mitglied des Vorstands 2003 - 2006, Wissenschaftlicher Leiter MEDIDA-PRIX 2004 - 2006 und 2006 - 2008 Mitglied des Editorial Boards der Reihe “Medien in der Wissenschaft”.
Joachim Wedekind ist " Edublogger " (http://konzeptblog.joachim-wedekind.de/) und pflegt eine eigene Website (http://joachim-wedekind.de/).

Aus seiner Arbeit als E-Teacher: "Mit meinem Lehrauftrag an der Universität Tübingen leiste ich einen Beitrag zur Ausbildung von Lehramtsstudenten und versuche, ihnen Potenziale und Grenzen der digitalen Medien im Unterricht zu vermitteln. Da gibt es einiges zu tun. Verdeutlicht kann das werden durch eine Mini-Befragung, die ich in meinen Veranstaltungen 2007 und 2008 durchgeführt habe. Dabei habe ich gefragt, welche Begriffe den Studierenden bekannt sind und anschließend danach, ob sie selbst den entsprechenden Dienst/Tool selber nutzen (also z.B. selbst ein Blog betreiben, bei Flickr Bilder eingestellt haben usw.). Meine Studierenden kamen aus den unterschiedlichsten Fächern (leichtes Übergewicht der Geisteswissenschaften) und studieren alle auf Lehramt. Die Angaben in den beiden Grafiken sind in % (2007: n=33, 2008 n=32).

kennen

nutzen

Klar, praktisch alle kennen Google, Wikipedia, Skype oder StudiVZ und nutzen diese auch. Bei Wikis als Tools sieht es aber schon anders aus; selbst Flickr ist weitgehend unbekannt, erst recht Social Bookmarking mit del.icio.us. Daher ist es nicht verwunderlich, dass nur sehr wenige selber bloggen, Feeds abonnieren oder selber Einträge in einem Wiki gemacht haben. Immerhin deuten die Veränderungen innerhalb eines Jahres an, dass ein merkbarer Wandel stattfindet. Shooting star (jedenfalls in meinen nicht repräsentativen Gruppen) ist Podcast; mich hat überrascht, wie viele schon selber Audio-Dateien ins Netz gestellt haben."

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