Bologna-Kongress der Landesregierung Baden-Württemberg 2010 Meinungsbeiträge auch online möglich! Am 8. März 2010 will das Baden–Württembergische Wissenschaftsministerium einen Kongress zum Bologna–Prozess veranstalten. Aktuell werden auf der
Homepage des Wissenschaftsministeriums
noch Anregungen aufgenommen, die in den Kongress einfließen sollen.
IADIS e-Learning 2010 Die IADIS e-Learning 2010 Konferenz findet in Freiburg vom 26. bis 29. Juli 2010 im Rahmen der IADIS Multi Conference on Computer Science and Information Systems (MCCSIS 2010) statt.
Organisiert von der International Association for
Development of the Information Society (IADIS) und der Universität
Freiburg adressiert die Tagung E-Learning Kernthemen. Es werden deckt
sowohl grundlegende technologische als auch darüber hinausgehende
Aspekte abgedeckt.
Neues E-Teacher Portrait: Anna Kutter Expertin für Bildungsmanagement
Anna Kutter studierte von 2003 bis 2008 Pädagogik an der LMU München. Im Februar 2008 erfolgte der Hochschulabschluss als Magisterpädagogin. Aktuell ist Anna Kutter als Akademische Rätin und Mitarbeiterin im Bachelor-Studiengang „Medien- und Bildungsmanagement“ der PH Weingarten tätig. Im Interview berichtet sie von ihren Interessenschwerpunkten Bildungsmanagement, E-Teaching und Medical Education. Weitere Informationen bietet das Portrait der Nachwuchswissenschaftlerin:
Memorandum zum Bologna- Reformprozess Das MWK Baden- Württemberg und die Vorstände der Rektorenkonferenzen der Hochschulen in Baden-Württemberg verabschieden eine gemeinsame Absichtserklärung, den Bologna-Prozess weiterentwickeln und optimieren zu wollen. Trotz einer grundlegenden Bekenntnis zum Bologna-Prozess, wird an verschiedenen Stellen Korrekturbedarf gesehen. So sollen die Prüfungsordnungen und Studienpläne verändert werden. Ziele der Reformpläne sind bessere Studierbarkeit, geringere Prüfungsdichte und mehr Raum für kritische Reflexion der Studieninhalte. Erprobt werden sollen außerdem Modelle zur Qualifizierung und Orientierung in der ersten Studienphase. Wissenschaftsminister und Hochschulen halten Änderungen auch bei der Studienförderung für notwendig. So soll BAföG-Förderung künftig insgesamt länger und auch in der Lücke zwischen Bachelor und Master gewährt werden können; außerdem sollen zwei Fach- beziehungsweise Studiengangwechsel mit BAföG-Förderung möglich sein. Grundlegend neu aufgebaut werden muss laut dem Memorandum außerdem das Akkreditierungssystem.
Die weiteren Reformschritte sollen durch eine Evaluation begleitet werden. Hochschulen und Wissenschaftsministerium wollen die Reformschritte in regelmäßigen Sitzungen mindestens einmal im Semester erörtern.
Am 8. März 2010 wird das Wissenschaftsministerium einen Kongress zum Bologna-Prozess veranstalten, bei dem auch das studentische Votum einbezogen wird. Dazu ist bis zum 15. Januar ein Feedback Formular geschaltet:
http://www.bologna.mwk.baden-wuerttemberg.de/
Das Memorandum steht als PDF-Datei auf den Webseiten des MWK zum Download zur Verfügung:
Zum Memorandum
MWK Baden Württemberg fördert neue Studienmodelle Ausschreibungsfrist endet am 31. Januar 2010 Das neue Programm „Studienmodelle Individueller Geschwindigkeit“ soll
die Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses fördern und vor allem die
erste Phase des Studiums neu gestalten, um den unterschiedlichen
Bedürfnissen der Studierenden Rechnung zu tragen. Für eine
Anschubfinanzierung von bis zu 10 exemplarischen Studienmodellen stellt
das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
über eine Laufzeit von 3 Jahren insgesamt 5 Mio. € aus dem Innovations-
und Qualitätsfonds bereit. Die Förderung ist auf einen Zeitraum von bis
zu drei Jahren angelegt und ist im Einzelfall auf einen
Gesamtförderbetrag von 500.000 € begrenzt. Förderfähig sind Personal-
und Sachkosten. Eine hälftige Eigenbeteiligung der Hochschule an den
Gesamtkosten wird vorausgesetzt. Verbundanträge mehrerer Hochschulen -
auch hochschulartenübergreifend - sind erwünscht. Im Rahmen der
Studienmodelle können auch Kooperationen mit Schulen, Berufskollegs
etc. vorgesehen werden.