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3D-Scanner
Im Gegensatz zum konventionellen Scanner tasten 3D-Scanner zusätzlich die Körpertiefe eines Gegenstandes ab. Aus den Raumkoordinaten errechen sie ein realistisches, dreidimensionales Computerbild. 3D-Scanner werden in der Medizin, der industriellen Entwicklung und für Spezialeffekte in der Filmindustrie verwendet.

AAC/Advanced Audio Coding
Advanced Audio Coding (AAC) ist ein verlustbehaftetes Komprimierungsverfahren/-format für Audioinhalte, entwickelt von der MPEG (Moving Picture Experts Group (Dolby, Fraunhofer-Institut, AT&T, Nokia, Sony)). Bei der Entwicklung des AAC-Codecs wurden die Schwächen gegenüber dem des MP3 -Verfahrens verringert. Das Kodierungsverfahren wurde verbessert und mit neuen Verfahren (Tools) erweitert. Im Eingangssignal werden tonale und geräuschhafte Elemente effektiver erkannt und kodiert, laute plötzliche Geräusche, bei denen klirrend-metallische Artefakte im MP3 hörbar wurden, entschärft.

Access
siehe Remote Login

Accessibility
Mit Accessibility wird der barrierefreie Zugriff auf Webseiten bezeichnet. Der Inhalt von Webseiten sollte für alle Benutzer erkennbar und navigierbar sein. Dazu muss von den Web-Designern einerseits auf motorische Beeinträchtigungen der Benutzer Rücksicht genommen werden, andererseits auf unterschiedliche Browser -Versionen oder Betriebssysteme. Webdesign, das dem Kriterium Accessibility Rechnung trägt, muss berücksichtigen, dass für einige Benutzer Teile der Information eventuell nicht sichtbar, hörbar oder erreichbar sind oder den Benutzern keine Tastatur oder Maus zur Verfügung steht. Zudem sollte auf kleine Bildschirmgrößen und langsame Internetverbindungen Rücksicht genommen werden. Das World Wide Web Consortium (W3C) hat mit den Web Content Accessibility Guidelines einen Standard geschaffen, der einen barrierefreien Zugriff erleichtern soll.
In unserem Portal gibt es weitere Informationen sowie einen Langtext zu diesem Glossarbegriff.


Account
Zugangsberechtigung zu einem Computer, Online-Dienst oder Mailbox-Konto bei einem Internet- Anbieter (Provider). Zu jedem Account gehören ein Benutzername und ein Passwort, mit denen sich der Nutzer bei der Anwahl seines Providers identifiziert und durch die er danach beispielsweise Zugriff auf seine E-Mails erhält.

ACL/Agent Communication Language
ACL wurde als gemeinsame Sprache für die Kommunikation und den Informationsaustausch zwischen Agenten entwickelt. Die meisten ACL basieren auf der Sprechakttheorie. Mögliche Sprechakte eines Agenten sind "request", "refuse" und "agress". Meistens kann ein Agent mehrere Ontologien entschlüsseln.

ActionScript
ActionScript ist eine zu Beginn von der Firma Macromedia (mittlerweile Adobe) entwickelte Skriptsprache, die Bestandteil der Entwicklungsumgebung Adobe Flash ist. ActionScript ähnelt in Syntax und Verwendung JavaScript bzw. Java und ermöglicht eine ereignisorientierte Manipulation einer Flash- Animation hinsichtlich Ablauf und Gestaltung.

Active Server Page
siehe ASP

ActiveX
ActiveX ist ein Softwarekomponenten-Modell von Microsoft. Seit der Einstellung des Internet Explorers für den Mac gibt es ActiveX nur noch für das Betriebsystem Windows, da ActiveX-Elemente nur durch den Internet Explorer unterstützt werden. Andere Browser unterstützen aus Sicherheitsgründen kein ActiveX. Ein Active-X-Programm wird über das Internet geladen und dann auf dem PC gestartet. Da ActiveX-Programme einen vollständigen Zugriff auf das System zulassen, besteht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko durch fehlerhafte Komponenten.

Ad
"Ad" steht als Abkürzung für Advertisment und bezeichnet in Kombination mit verschiedenen Begriffen Faktoren der Online-Werbung. Unter "Ad-Click" wird z. B. die Klickrate verstanden, der Seitenaufruf wird "Ad-View" genannt, die Seitenaufrufzeit "Ad-View-Time", die Werbefläche "Ad-Space", der Werbebrief "Ad-Mail", das Werbebanner "Ad-Banner".

Adaptivität
Unter Adaptivität wird die Anpassung eines Systems an die Präferenzen des jeweiligen Nutzers auf Grund von Interaktionsdaten verstanden. Dadurch soll die Benutzerfreundlichkeit (usability) und die Lernfreundlichkeit (learnability) auf einem möglichst hohem Niveau realisiert werden. Angepasst werden zum Beispiel Aufgaben-, Präsentations- und Antwortzeiten, der Schwierigkeitsgrad sowie Hilfen beim entdeckenden Lernen oder der Informationszugriff in Hypertext -Systemen.

Adobe Integrated Runtime
siehe AIR

Advanced Audio Coding
siehe AAC

Advanced Research Projects Agency Network
siehe ARPAnet

Advance Organizer
Unter Advance Organizer versteht man eine knappe, vorbereitende Organisations- und Lernhilfe, die dem eigentlichen Lernmaterial vorangestellt wird. Wichtige Textinhalte werden in abstrakter Form durch Grafiken oder kurze Texte dargestellt und dienen zur leichteren Einordnung der Lerninhalte. Indem eine relativ allgemeine gedankliche Struktur (Organizer) angeboten wird, wird die Verknüpfung und Verbindung des neuen Fachwissens mit dem schon vorhandenen (Vor-)Wissen erleichtert.

Agent Communication Language
siehe ACL

AICC/Aviation Industry CBT Committee
Das AICC wurde 1988 von der amerikanischen Luftfahrtbehörde gegründet und ist ein internationaler Zusammenschluss von Herstellern und Spezialisten für Computer Based Training -Systeme (CBT), die E-Learning-Standards entwickeln und definieren. Das AICC bietet eine Zertifizierung für Lernplattformen sowie Autorenwerkzeuge an. Es hat die CMI-Richtlinien (Computer Managed Instructions) aufgestellt. Produkte, die entweder vom AICC zertifiziert oder AICC-kompatibel sind, sind u. a. Hyperwave, ILIAS, LotusLearningSpace und Authorware.
Siehe auch: Authorware-Steckbrief, ILIAS-Steckbrief.
Direkt zu www.aicc.org.


AIFF/Audio Interchange File Format
AIFF (Audio Interchange File Format) ist ein vor allem auf Mac-Rechnern verbreitetes Format zur verlustfreien, unkomprimierten Speicherung von Audiomaterial. Es ist vergleichbar mit dem auf Windows-Systemen gebräuchlichen WAVE -Format.

AIR/Adobe Integrated Runtime
Bei Adobe Integrated Runtime (AIR) handelt es sich um eine Laufzeitumgebung für plattformübergreifende Rich Internet Applications (RIA). Mit AIR wird es möglich Web-Anwendungen auf den Desktop zu holen und diese ohne Browser auszuführen.

Ajax
Ajax (Apronym für "Asynchronous JavaScript and XML") koppelt diverse Techniken wie JavaScript, XHTML, HTML und XML. Dabei werden im Hintergrund JavaScript-Anweisungen vom Browser an die Ajax-Engine geschickt und von dort aus (per XMLHttpRequest) asynchron Daten zum und vom Webserver übertragen. Dadurch können sich Inhalte einer Webseite oder -anwendung auch ohne kompletten Neuladevorgang ändern. Diese Form des Datenaustauschs zwischen Client-Browser, Ajax-Engine und Webserver ermöglicht die Erstellung eindrucksvoller, dynamischer Web-Anwendungen. Google liefert in mehreren Projekten (Google Mail, Google Maps, Google Docs Spreadsheets usw.) Beispiele für den Einsatz von Ajax. Auch viele der hochgelobten Web 2.0-Angebote wie die Fotoseite flickr setzen die Ajax-Technik für viele ihrer nützlichen Funktionen ein.
Weitere Informationen und Links finden Sie im Wikipedia-Artikel zu Ajax.


Alpha-Kanal
Über den Alpha-Kanal werden bei der Farbdarstellung auf Monitoren oder in Videos Informationen über die Transparenz von Bildpunkten (Pixel) transportiert. Neben den drei Kanälen Rot, Grün und Blau (RGB) für die Farbdarstellung auf dem Bildschirm oder der CMYK -Kodierung für die Druckfarben wird über den Alpha-Kanal zusätzlich ein Byte pro Pixel für die Information über die Durchsichtigkeit benötigt. Damit lassen sich 256 Graustufen darstellen, die die Sichtbarkeit, beziehungsweise Deckkraft des jeweiligen Pixels in einem Bild bestimmen. Ein weisser Pixel (255) im Alpha-Kanal erzeugt auf dem Monitor einen 100% sichtbaren Pixel im Gesamt-Bild. Ein schwarzer Pixel (0) im Alpha-Kanal lässt das Gesamt-Bild an dieser Stelle durchsichtig erscheinen.

American Standard Code For Information Interchange
siehe ASCII

Anchored Instruction
Instructional-Design-Modell, das auf die Verbesserung der Anwendung von Wissen zielt und zugleich projektorientierte Aufgaben zulässt. Kern ist ein narrativer Anker. Interdisziplinäre Fragestellungen werden unter Verwendung audiovisueller Medien bearbeitet.
Weitere Informationen bietet der Langtext Instructional Design im Portal.


Animated Gif
Animated GIF ist eine Funktion des GIF -Formats, die das Abspielen mehrerer Einzelbilder einer GIF-Datei in einer definierten Reihenfolge ermöglicht. Animierte GIFs sind im Internet sehr verbreitet, da sie von fast allen Browsern unterstützt werden. GIF Animationen haben meistens eine etwas kleinere Datenmenge als andere Animations-Formate, wie etwa Java Applets.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Animatic
Das Animatic (auch Story Reel) ist ein gefilmtes Storyboard. Es werden die Einzelbilder des Storyboards zu einem Film zusammengefügt und ggf. durch Soundtrack und Dialoge ergänzt. So können z. B. Kameraeinstellungen, Timing und Komposition des Films überprüft werden. Das Animatic ermöglicht die Präsentation einer Idee vor ihrer Umsetzung und ist häufig bei Trickfilmen, Animationen und Spezialeffekten im Film zu finden.

Animation
Animationen entstehen durch das Aneinanderreihen von Bildern mit unterschiedlichen Bildinhalten beziehungsweise Bildpositionen. In Bilder- oder Grafikanimationen werden mehrere Objekte übereinander gelegt. Die einzelnen Bilder aus dem Bilderstapel werden an einer definierten Position in einer bestimmten Reihenfolge eingeblendet.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es unter Medientechnik oder Didaktisches Design.


Anker
Als Anker (engl. anchor) wird eine Sprungmarke innerhalb eines HTML -Dokuments bezeichnet. Der Anker stellt einen Link dar, der die Navigation innerhalb von Webseiten ermöglicht. Das zugehörige Tag wird auf der HTML-Ebene mit "<a>" eingeleitet. Anker werden häufig in längeren Dokumenten (etwa vor Zwischenüberschriften) gesetzt, um die Auffindbarkeit von Textstellen zu verbessern.

Annotation
Eine Annotation ist eine Anmerkung oder Hervorhebung zu einem bereits vorhandenen Text beziehungsweise Dokument.

Ant
Ant (engl.: Another neat tool) ist ein Werkzeug zur automatischen Kompilierung von Quellcode -Dateien der Programmiersprache Java. Es ist Open Source und Teil des Apache-Projekts. Zur Ausführung wird eine Java-Laufzeitumgebung benötigt. Die dabei verwendete Steuerdatei (engl.: build-file) enthält die Kompilieranweisungen in Form von Zielen (engl.: targets) und Aufgaben (engl.: tasks) im XML-Format. Ähnlich wie sein C++ -Äquivalent "make" erleichtert und beschleunigt Ant auf diese Weise die Kompilierung vor allem größerer Projekte.

AoF/Authoring on the Fly
AoF ist ein Software-Paket, das eine einfache Aufzeichnung und Übertragung einer Vorlesung in ein Multimedia-Dokument erlaubt. Es ist geeignet für das Teleteaching.
Mehr dazu unter http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/63/.


Apache
Der Apache-HTTP-Server ist die meistgenutzte Webserver -Technologie im Internet. Seinen Namen erhielt er von dem nordamerikanischen Indianerstamm der Apachen. Daher rührt auch die Feder, die als Logo sämtliche Apache-Produkte ziert. Entwickelt wurde und wird die Technologie von der Apache Software Foundation. Sie besteht aus einer weltweit verteilten Gemeinschaft von Programmierern, die nicht kommerziell Open Source -Projekte entwickeln. Eine Erweiterung des Apache-Webservers um die Fähigkeit, Java -Anwendungen interpretieren zu können, bildet der sogenannte Apache Tomcat-Webserver.

API
API steht im Englischen für "Application Programming Interface" und bezeichnet eine Programmierschnittstelle, die es dem Programmierer erlaubt, Anwendungen zu gestalten, welche über diese Schnittstelle an ein Softwaresystem gekoppelt werden können. Eine solche Anwendung kann nach festgelegten Regeln mit dem System kommunizieren und beispielsweise Datenbankzugriffe starten oder Inhalte abrufen. Ein Beispiel ist das Google Maps-API. Hier bietet Google die Möglichkeit per JavaScript Kartenmaterial auf eine Webseite zu integrieren. Ein Webdesigner kann seinen Besuchern auf diese Weise eine anschauliche Routensuche bieten und sie mit eigenen zusätzlichen Infos versorgen, ohne dass sie seine Seite zu Google hin verlassen müssen.

Applet
Applet setzt sich aus den Wörtern Application (dt.: Anwendung) und Snippet (dt.: Schnipsel) zusammen. Applets sind kleine Java -Programme. Sie arbeiten im Webbrowser auf der Client -Seite und können direkt mit dem Benutzer interagieren, ohne Daten mit dem Server austauschen zu müssen. Zur Ansicht muss der Browser Java unterstützen und die Applets mit Hilfe der Java Virtual Machine (JVM) ausführen.

Application
Anwendung, Programm, Software.

Application Service
Der Application Service wird durch einen Application Service Provider (ASP) ausgeführt. Dieser stellt dem Benutzer eine individuell ausgerichtete Softwareanwendung zur Verfügung. Der Benutzer erhält freies Nutzungsrecht. Eigentümer bleibt der ASP. Im Service enthalten sind meistens Beratung und Betreuung des Nutzers. Internetbasierte Application Services haben den Vorteil, dass der Benutzer über das Internet von überall auf sie zugreifen kann. Beispiele für Application Services im Bereich E-Learning sind Lernmanagementsysteme beziehungsweise individuell konfigurierte Lernumgebungen. ASP darf hier nicht verwechselt werden mit der Abkürzung für Active Server Page!

Application Sharing
Application Sharing ist eine gemeinsame Anwendung von Programmen, die nicht auf allen beteiligten Rechnern vorhanden sind. Beim kooperativen Arbeiten tritt Application Sharing auf, wenn eine beliebige Software, die nicht bei allen Teilnehmern installiert ist, bei einem Teilnehmer gestartet wird, dessen Rechner dann als Server für die anderen Teilnehmer fungiert. Die Software steht damit allen Teilnehmern auf ihrem Computer zur Verfügung. Dabei können mehrere Benutzer ein Dokument gleichzeitig bearbeiten.
Von Application Sharing wird auch gesprochen, wenn Firmen anderen Unternehmen oder Benutzern via Internet den Zugriff auf Anwendungen (Application) ermöglichen. Dabei wird die nötige Software nicht gekauft, sondern im Bedarfsfall für die Nutzung "angemietet".
Siehe dazu: Application Service.
Weitere Informationen zum Thema Application Sharing finden Sie im Bereich Medientechnik.


ARIADNE
Die "ARIADNE Foundation for the European Knowledge Pool" ist eine europäische Organisation mit internationalen Mitgliedern. Die Organisation arbeitet an der Standardisierung des Learning Object Metadata Standards (LOM) der IEEE mit. Das ARIADNE-Metadatenschema ist eine Instanzierung des LOM -Standards. Es berücksichtigt insbesondere die Mehrsprachigkeit in Europa. Die Organisation stellt verschiedene Werkzeuge, wie das Knowledge Pool System (KPS), eine verteilte Datenbank, in welcher digitale Lernmodule und deren Metadaten gespeichert werden können, zur Verfügung. Auf den Servern der Interessengemeinschaft werden elektronische Lehr- und Lernmaterialien angeboten.

ARPAnet/Advanced Research Projects Agency Network
Das ARPAnet wurde in den 60er- und 70er-Jahren als Vorläufer des Internet entwickelt. Geschaffen wurde es von der dem US-Verteidigungsministerium nahe stehenden Behörde ARPA (Advanced Research Projects Agency), ein 1958 gegründetes Forschungsinstitut des Pentagons. Das damalige Ziel war, ein Computerkommunikationsnetzwerk zu entwickeln, über das Militärforscher ihre Daten austauschen konnten. Ursprünglich waren nur vier US-amerikanische Forschungseinrichtungen an das Netz angeschlossen.

ASCII/American Standard Code For Information Interchange
ASCII (American Standard Code For Information Interchange) ist ein veralteter Standard zur Zeichenkodierung. Ein Zeichen wird dabei je mit 7 Bit kodiert (rechnerintern jedoch weder als 8-Bit-Folge, also als ein Byte verarbeitet). Auf diese Weise sind 128 (= 2 7) Zeichen kodierbar. Die kodierten Zeichen sind die zehn arabischen Ziffern, die Groß- und Kleinbuchstaben des lateinischen Alphabets und diverse Satz- und Sonderzeichen. Heutzutage werden jedoch in den meisten Bereichen ASCII-kompatible Erweiterungen wie ISO 8859 oder neuere Standards wie Unicode (z. B. UTF-8) verwendet.

ASF
Das ASF (Advanced Systems Format) ist ein Streaming -Format für digitale Audio- und Videodateien von Microsoft. Im Gegensatz zu anderen Formaten legt ASF nur die Struktur des Streams fest, so dass jeder beliebige Codec verwendet werden kann.

ASP/Active Server Page
ASP ist eine Technologie von Microsoft, bei der durch ActiveX -Objekte oder Skripte wie VisualBasic das Aussehen der Webseiten gesteuert wird. Die Skripte werden dabei direkt vom Server ausgeführt und nicht durch einen Client auf Seiten des Benutzers. ASP-Dateien haben die Endung *.asp.

Assessment
Prüfungen und Testverfahren zur Einschätzung bzw. Bewertung von Leistungsvermögen, Befähigung etc.

Asynchrone Kommunikation
Der Begriff asynchrone Kommunikation bezeichnet die zeitlich versetzt stattfindende Kommunikation. Werkzeuge, die synchrone Kommunikation erlauben, sind E-Mail, Mailinglisten, Diskussionsforen und Newsgroups. Ein Beispiel für synchrone Kommunikation wäre dagegen die Videokonferenz. Neben dem Kriterium Synchronität/Asynchronität ist ein weiteres Unterscheidungsmerkmal für Multimedia-Anwendungen die räumliche Verteilung (gleicher Ort/verschiedener Ort). Daraus ergibt sich eine Matrix mit vier Elementen beziehungsweise Arten von Kommunikation.
Weitere Informationen zu technischen Aspekten und didaktischen Aspekten asynchroner Kommunikation finden Sie im Portal.


Asynchrones Lernen
Bezeichnet Lernprozesse bei denen die Kommunikation und Interaktion zwischen Lehrenden und Lernenden zeitlich versetzt stattfindet. Der Benutzer lernt mit Hilfe (multimedialer) Lehrmaterialien, gegebenenfalls mit tutorieller Unterstützung (Teletutoring).
Siehe dazu: Synchrones Lernen.


ATOM
ATOM ist ein XML -Standard zum plattformunabhängigen Austausch von Informationen. Dabei entspricht ATOM einem weiterentwickeltem RSS -Format, das die Vorteile der verschiedenen RSS-Formate sowie zusätzliche Verbesserungen in einem neuen Standard vereint.

Attachment
Ein Attachment ist eine Datei, die als Anhang mit einer E-Mail verschickt wird. Jede Art von Datei lässt sich an eine E-Mail anhängen. Allerdings muss beachtet werden, dass je nach Größe und Datenmenge des Anhangs der Vorgang des Verschickens lange dauern kann. Jeder Anhang unbekannter Herkunft sollte vor dem Öffnen auf Viren geprüft werden.

Audioaufzeichnung
Digitale Aufzeichnung und Speicherung von Tonmaterial mit Hilfe spezieller Soft - und Hardware (u.a. Mikrofon).
Mehr technische Informationen zum Thema Audioaufzeichnung finden Sie im Bereich Medientechnik.


Audio Interchange File Format
siehe AIFF

Audiopodcast
siehe Podcast

Audio Video Interleaved
siehe AVI

Auflösung
Unter Auflösung wird in Zusammenhang mit digitalen Medien die Bildauflösung bei Digitalkameras beziehungsweise die Auflösung eines Bildschirms in der Computer- und Videotechnik verstanden. Die Bildauflösung wird bestimmt durch die Anzahl der Bildpunkte (Pixel), aus denen das dargestellte Bild sich zusammensetzt. Die bei Digitalkameras häufig benutze Angabe in Megapixel entspricht einer Pixelmenge von einer Million. Die Bildpunkte sind kleine Quadrate, die dicht neben- und übereinander angeordnet werden. Bei einer hohen Auflösung oder einem großen Abstand zum Bild werden die einzelnen Bildpunkte vom bloßen Auge nicht mehr erkannt. Je feiner die Auflösung umso größer wird die Bilddatei. Bei Grafikkarten und Bildschirmen wird die Anzahl der Bildpunkte pro Zeile (horizontal) und Spalte (vertikal) angegeben. Standardauflösungen für Bildschirme sind 640x480, 800x600, 1024x768 oder 1280x1024. Das Seitenverhältnis horizontaler zu vertikalen Bildpunkten betrug früher in der Regel 4:3. Mittlerweile sind aber auch andere Seitenverhältnisse gängig, woraus Probleme bei der Bildschirm füllenden Darstellungen eines Bildes oder einer Präsentation entstehen können. Die Auflösung bei Bild- und Bildschirmen wird als absolute Auflösung bezeichnet. Von einer relativen Auflösung spricht man, wenn sich die Pixelanzahl auf eine Längeneinheit bezieht (z. B. dpi (dots per inch) wie bei Druckern und Scannern.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Authentifizierung
(Engl.: authentification); die Authentifizierung erlaubt die eindeutige Identifizierung eines Benutzers über einen Benutzernamen und Passwort.

Authoring on the Fly
siehe AoF

Autoplay
Autoplay bewirkt, dass beim Einlegen eines Speichermediums (z. B. CD-ROM, DVD, USB-Massenspeicher) in den Computer der automatische Ablauf von Multimedia-Dateien einsetzt. Voraussetzung ist, dass das Betriebssystem Windows installiert ist. Die Funktion lässt sich für die meisten Medien (außer Audio-CDs) abschalten.

Autorenwerkzeug
(Auch: Autorensystem, Autorentool); Autorenwerkzeuge sind Werkzeuge zur multimedialen Aufbereitung von Lerninhalten und Entwicklung von Lernsoftware (zum Beispiel Toolbook, Authorware, Flash). Auch ohne besondere Programmierkenntnisse lassen sich damit einfache Anwendungen erstellen.
Siehe auch: Authorware-Steckbrief, Flash-Steckbrief.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Aviation Industry CBT Committee
siehe AICC

A/V-on-demand
Unter Audio- bzw. Video-on-demand versteht man das Rezipieren oder das Herunterladen von Audio- respektive Videomaterial auf Benutzeranfrage, das heißt zu einem vom Benutzer spezifizierten Zeitpunkt. Das direkte Betrachten erfolgt zumeist in Form eines Audio- bzw. Videostreams. Heruntergeladene Inhalte lassen sich mit entsprechender Abspielsoftware öffnen.

Avatar
Als Avatar wird die Visualisierung und Charakterisierung von Personen in virtuellen Szenarien (MUDs, Diskussionsforen) bezeichnet, die sich Nutzer anlegen müssen, um dort interagieren zu können. Der virtuelle Stellvertreter kann individuell zusammengestellt werden. Dafür können beispielsweise Bilder ausgewählt sowie besondere Merkmale festgelegt werden.

AVI/Audio Video Interleaved
AVI bedeutet soviel wie die Überlappung, beziehungsweise Verschachtelung von Audio und Video. Es ist ein Multimedia -Format und der Quasi-Standard von Systemen, die auf MS Windows basieren (das Format wurde auch von Microsoft eingeführt). Dateien diesen Formats besitzen die Dateierweiterung AVI. Da AVI eine Art Container (für Bild und Ton) ist, können die enthaltenen Daten sehr variieren beziehungsweise verschieden komprimiert sein. Das heisst,um eine AVI-Datei abspielen zu können, müssen die entsprechenden Codecs auf dem System installiert sein. Eine Alternative und ein zudem breit unterstützter Standard stellt MPEG dar.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Bandbreite
Die Bandbreite ist der Frequenzbereich, in dem elektrische Signale übertragen werden. Je größer die Bandbreite, desto mehr Informationen können theoretisch in einer Zeiteinheit übertragen werden. Die Bandbreite ist maßgeblich für die Dauer von Downloads, die Versendung von E-Mails und die Aufbaugeschwindigkeit von Webseiten.

Basic Support for Cooperative Work
siehe BSCW

Beamer
Ein Beamer ist ein Großbildprojektor, der an den Monitorausgang eines Computers angeschlossen wird. Er projiziert den Bildschirminhalt eines Computers auf eine (Lein-)Wand.

Benutzerschnittstelle
siehe User Interface

Betriebssystem
(Engl.: Operating System; Abkürzung: OS); das Betriebssystem ist Teil der Systemsoftware eines PCs, der für die Ausführung von Anwendungssoftware auf der Hardware zuständig ist. Beim Start des Computers wird nur der Teil des Betriebssystems von der Festplatte in den Arbeitsspeicher geladen, der für den Betrieb des Rechners unbedingt notwendig ist. Die bekanntesten Betriebssysteme sind MS-DOS und Windows von Microsoft, Mac OS von Apple sowie UNIX und Linux.

BibTeX
BibTeX ist ein separates Programm, mit dessen Hilfe sich unter LaTeX Literaturverzeichnisse sehr komfortabel organisieren lassen. Es ermöglicht außerdem, dass aus beliebig vielen Dokumenten auf die Angaben zugegriffen werden kann. Der im jeweiligen Dokument angegebene BibTeX-Style definiert, in welcher Formatierung die Literaturliste ausgegeben wird. Sie entsprechen den Standards der jeweiligen Wissenschaft.
Mehr Informationen zu LaTeX und BibTeX erhalten Sie in der Rubrik Medientechnik.


Bildwiederholrate
Die Bildwiederholrate (engl.: frame rate) gibt die Anzahl an Einzelbildern an, die mit Hilfe eines Bildausgabegerätes (z. B. Monitor, Fernseher, Beamer) pro Sekunde angezeigt werden. Die Einheit ist "frames per second" (fps) oder Hertz (Hz). Ab einer bestimmten Mindestbildwiederholfrequenz (ca. 15 fps) werden Einzelbilder vom Menschen als kontinuierlich, das heißt als Video wahrgenommen. Liegt die Rate unter dieser Mindestfrequenz, so kann ein störendes Flackern und Ruckeln erkannt werden.

BIOS
Das BIOS (Basic Input Output System) ist ein Programm, das sich in einem nichtflüchtigen Speicher auf dem Mainboard eines Rechners befindet. Es wird direkt nach dem Einschalten des Rechners ausgeführt und kümmert sich hauptsächlich um die Initialisierung der im Rechner befindlichen Hardware und um den Start des Betriebssystems, indem es den dafür vorgesehenen Bootloader der entsprechenden Festplatte (oder eines anderen Mediums, wie z. B. einer Boot-CD), auf der das Betriebssystem installiert ist, aufruft.

Bit/Byte
Ein Bit ("binary digit"; dt.: Binärziffer) ist die kleinste Informationseinheit eines Rechners und entspricht den Zuständen "Strom an" (1) und "Strom aus" (0). In der Regel werden acht Bits zu einem Byte zusammengefasst. Ein Byte kann damit 2 8 = 256 Zustände wiedergeben. Bei der Ausgabe auf dem Bildschirm oder Drucker werden die Bitmuster (Bytes) in für Menschen lesbare Zeichen umgesetzt. Hierzu werden per Codierung die Bytes den Zeichen eines Zeichensatzes zugeordnet. Die Datentransferrate wird in Bits pro Sekunde gemessen. Ein Bitfehler tritt auf, wenn bei einer Datenübertragung nicht alle Bits übertragen werden. Das Byte wird als Maß für die Größe eines Speichers benutzt. Ein Kilobyte entspricht 1.024 Bytes.

Bitmap
siehe BMP

Blended Learning
(Auch: Hybrides Lernen); ein Lehr-/Lernkonzept, das eine didaktisch sinnvolle Verknüpfung von Präsenzveranstaltungen und virtuellem Lernen auf der Basis neuer Informations- und Kommunikationsmedien vorsieht.
Siehe auch: Vertiefung Blended Learning.
Weitere Informationen im Portal e-teaching.org: Der Artikel Blended Concepts von Katja Bett und Ulrike Rinn beschreibt die gegenseitige Anreicherung, Ergänzung und Erweiterung von Präsenz- und Onlineangeboten im Rahmen von qualifizierenden Supportmaßnahmen für Hochschulangehörige.


BMP/Bitmap
BMP steht für Bitmap und ist ein unkomprimiertes und damit speicherintensives Bildformat. Es ist das Standardformat unter dem Betriebssystem Windows. Pixelgrafiken werden vor allem für Bilder und Fotos verwendet. Sie lassen sich im Gegensatz zu Vektorgrafiken nicht ohne Qualitätsverluste vergrößern. Bitmap-Dateien besitzen die Endung *.bmp.

Bookmark
(Dt.: Lesezeichen); das Setzen von Bookmarks ist eine Funktion des Browsers, durch die Vermerke auf bestimmte Seiten im  Internet gesetzt werden können. Diese Seiten können dann schnell wieder gefunden werden, indem sie aus einer Liste ausgewählt werden, ohne dass die URL neu eingegeben werden muss. Die Bookmark- Listen lassen sich auch in ein HTML -Dokument exportieren, so dass man austauschbare Link -Listen erhält. Einige Online- Plattformen ermöglichen es, serverseitige Lesezeichen anzulegen, damit der Benutzer von überall auf seine Vermerke zugreifen kann.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Boolesche Operatoren
Die Booleschen Operatoren wurden von George Boole (1815 - 1864) erfunden und dienen zur logischen Verknüpfung von Begriffen. Sie werden zur detaillierten Suche im Internet und in Datenbanken eingesetzt. Die bekanntesten Operatoren (als Wort ausgeschrieben oder als Zeichen) sind AND, NOT und OR. Suchmaschinen und Datenbanken verwenden eine bestimmte Syntax zur Abbildung von Booleschen Operatoren. Beispielsweise würde die Suche nach "Lernen im Netz" so eingegeben werden: "Lernen AND Netz" oder "Lernen + Netz". Das Ergebnis enthält dann nur Dokumente, die beide Ausdrücke enthalten, wobei es keine Rolle spielt, in welcher Reihenfolge die Suchbegriffe stehen. Die Verknüpfung "OR" würde in diesem Beispiel zu Dokumenten führen, die einen der gesuchten Begriffe oder Beide enthalten. Durch Boolesche Operatoren kann der Benutzer aktiv Einfluss auf sein Suchergebnis nehmen.

Browser
Ein Browser ist eine Software, die über die Interpretation von HTML den Zugang zu und das Betrachten von Internet-Seiten ermöglicht, nicht aber deren Bearbeitung. Heute gehört die Interpretation von Skriptsprachen und die Wiedergabe von Multimedia zu den Standardfunktionen der meisten Browser. Für bestimmte Formate wird jedoch ein Plugin benötigt. Verbreitete Browser sind der "Firefox" von Mozilla oder der "Internet Explorer" von Microsoft.

BSCW/Basic Support for Cooperative Work
BSCW ist die Bezeichnung für Software, die die Zusammenarbeit von Gruppen über das Intra - oder Internet unterstützt. In gemeinsamen Arbeitsbereichen (Shared Workspace) können die Benutzer Dokumente ablegen, verwalten, gemeinsam bearbeiten und austauschen. Außerdem stellt BSCW Werkzeuge für die synchrone Kommunikation zur Verfügung.
Siehe auch: BSCW-Steckbrief.


Buddy-Liste
Der Begriff "Buddy" stammt aus dem Englischen und steht für "Kumpel". Buddys bezeichnet die Mitglieder virtueller Gemeinschaften (Diskussionsforen, Newsgroups). Zwischen den TeilnehmerInnen können Kontakte geknüpft werden, die in einer Kontaktliste (Buddy-Liste) verwaltet werden können. Das erleichtert z. B. die erneute Kontaktaufnahme.

Bugfixing
Der Begriff setzt sich zusammen aus den englischen Wörtern "bug" und "(to) fix". Während letzteres soviel wie "ausbessern" oder "reparieren" bedeutet, kann "bug" mit "Wanze", "Käfer" oder auch "Insekt" übersetzt werden. Der Begriff ist allerdings Software -bezogen zu verstehen, so dass mit "bug" kein Lebewesen sondern ein auftretender Fehler in einem Programm gemeint ist. "Bugfixing" ist das Ausbessern eines solchen Programmfehlers.
Werden neuere Versionen oder Teile eines Programms veröffentlicht, die ausschließlich oder hauptsächlich die Beseitigung bisher vorhandener "bugs" zum Gegenstand haben, werden diese fehlerbeseitigenden Versionen oder Teile auch als "Bugfix(es)" bezeichnet.


Bumpmapping
Bumpmapping ist ein Begriff aus der Computergrafik. Mit Hilfe des Bumpmapping können Unebenheiten auf texturierten Oberflächen modellierter Objekte simuliert werden, die diese realistischer erscheinen lassen.

Byte
siehe Bit

Cache
Der Cache ist ein temporärer Zwischenspeicher für Daten und Befehle, auf die erst kürzlich zugegriffen wurde. Dieser Puffer soll Zugriffszeiten reduzieren und Kosten sparen, da bei einem Zugriff Informationen nicht erneut aus dem Netz geladen werden müssen, sondern noch auf dem Rechner zur Verfügung stehen. Ein Cache wird beispielsweise von Browsern und Proxy-Servern benutzt. Die Zeitspanne, die ein gecachter Eintrag gültig ist, wird durch dessen TTL-Wert (TTL = Time To Live) bestimmt. Festgelegt wird der TTL-Wert durch die entsprechende Konfiguration in Browser und Server.

CAD/Computer-Aided Design
Mit Hilfe spezieller Programme lassen sich z. B. technische Zeichnungen oder sowohl 2D- als auch 3D-Modelle leichter und komfortabler anfertigen, als mit konventionellen Methoden (z. B. Zeichenbrettern). Dieses Vorgehen wird als Computer Aided Design bezeichnet - rechnerunterstützte Konstruktion. Komplexere Programme liefern zudem Funktionen zur farblichen Visualisierung von Objekten und zur Animation bestimmter Vorgänge mit. Auf Basis der CAD-Modelle können verschiedene Tests und Simulationen zur Produktevaluierung und -optimierung stattfinden.

Cascading Style Sheets
siehe CSS

CBT/Computer-Based Training
CBT bezeichnet eine Art des computerunterstützten Lernens. Die Lernenden durchschreiten Programme und damit verschiedene Lernschritte auf dem Computer (meistens über den Einsatz von CD-ROM). Bisher wird CBT vorwiegend zum Erlernen von Computer-Anwendungen oder Sprachen, in Kinderlernprogrammen sowie in der betrieblichen Weiterbildung eingesetzt.
Siehe auch: Web Based Training (WBT).
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


CGI/Common Gateway Interface
CGI ist im Bereich der Webserver die Abkürzung für "Common Gateway Interface". Damit wird ein Standard für den Datenaustausch zwischen Webservern und Browsern bezeichnet. Über die CGI können Programme oder Skripte im Web bereitgestellt werden, die von HTML -Dateien aus aufgerufen werden und die selbst HTML-Code erzeugen und an einen Web-Browser sendenkönnen. So können dynamische Seiten erzeugt werden, also Seiten, die erst durch die Interaktion mit dem Nutzer entstehen. Die CGI ermöglicht auch die Übermittlung von Daten (Einträge in Formulare). CGI Skripte oder Programme werden nicht nach dem Übertragen einer Webseite im Browser des Anwenders (wie bei JavaScript), sondern serverseitig ausgeführt.

Chat/Chatprogramm
Der Chat (Verb: chatten) ist eine textbasierte Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Nutzern in Echtzeit. Viele Internetdienstleister und Netzwerke bieten die Möglichkeit zum Chat. Chat kann durch eine synchrone Audio- oder Videoübertragung ergänzt werden. Anwendungsprogramme für die Durchführung von Chats über das Internet sind zum Beispiel ICQ, MIRC und MSN Messenger. Zu unterscheiden sind Internet Relay Programme (IRC), die über einen Server zur Verfügung stehen, und Instant Messenger Systeme, die bei den Chatteilnehmern clientseitig (Client) installiert werden.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal unter Didaktisches Design oder Medientechnik.


Chatiquette
Die Chatiquette ist eine Art Knigge für Chat -Teilnehmer und somit ein Teilaspekt der Netiquette - also der Regeln für das Verhalten im Internet allgemein. Sie beinhaltet Hinweise, wie sich Nutzer im Chat verhalten oder nicht verhalten sollen und was von anderen Chatteilnehmern erwartet werden kann, damit die virtuelle Kommunikation reibungslos und ohne Missverständnisse abläuft.

Chatprogramm
siehe Chat

Client
Clients sind Arbeitsplatzrechner oder Programme, die Dienstleistungen von Servern in Anspruch nehmen. So können Rechner in Netzen gemeinsame Betriebsmittel oder Dienste mit anderen Arbeitsplatzrechnern teilen, zum Beispiel Netzwerkdrucker.

Client-Server
Das Client-Server Prinzip baut auf der Vernetzung von Computern und einer Arbeits- und Rollenverteilung auf. Der Server stellt anderen Computern - den Clients - die mit ihm durch ein Netzwerk oder eine Telefonleitung verbunden sind, seine Dienste zur Verfügung. Die Dienste können zum Beispiel in der Bereitstellung von Datenbanken oder der Vermittlung von E-Mails bestehen. Typische Client-Server-Systeme sind Online-Dienste und das Internet. Technisches Bindeglied ist neben der Hardware (Leitungen, Router) ein gemeinsames Protokoll.

Clipart
Cliparts sind im Internet zum Download zur Verfügung stehende Bilder und Grafiken, die in die eigenen Seiten integriert werden können. In der Regel sind sie ohne Berücksichtigung von Urheberrechten verwendbar. Cliparts gibt es im Vektorformat (als EPS-, WMF - und PICT -Dateien) oder im Bitmapformat (als TIFF -, JPEG - und GIF -Dateien).

CMS/Content Management System
CMS ist die Bezeichnung für Online-Redaktionssysteme auf der Basis von Datenbanken. Sie dienen zur Dokumentenverwaltung von Anwendungen, zum Beispiel von  Webseiten. Charakteristisch ist die Trennung von Inhalt und Struktur. CMS stehen oft als Open Source -Programme zur Verfügung.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


CMYK
Die Abkürzung CMYK steht für die englische Bezeichnung der vier Druckfarben Cyan (Türkisblau), Magenta (Purpurrot), Yellow (Gelb) und Key (Schwarz). Drucker und Bildschirme unterscheiden sich grundsätzlich in der Art ihrer Farbdarstellung. Auf Bildschirmen wird von einem schwarzen Schirm ausgegangen, auf dem durch Aktivieren der Elektronenstrahlen rote, blaue und grüne Punkte zum Leuchten gebracht werden. Die Farbdarstellung des Druckers ist dagegen auf weißes Papier ausgerichtet und legt die Farben durch Kombination von Punktrastern in unterschiedlicher Dichte übereinander und stellt damit eine breite Farbpalette dar. Jede Farbe beeinflusst dabei eine Komponente des RGB -(Red Green Blue)-Farbmodells. Rot aktiviert z. B. den roten Elektronenstrahl auf dem Bildschirm und deaktiviert Zyan im Drucker. Bei der Druckvorbereitung muss also ein Farbbild vom computerinternen RGB -Farbsystem in das CMYK-Farbsystem umgerechnet werden. Wie qualitativ gut die Druckerumrechnung umgesetzt wird, ist von Drucker und Papier abhängig. Hochwertige Bildbearbeitungsprogramme erlauben es, Zeichnungen sofort im CMYK-Format anzulegen, so dass der Benutzer die Grafik so sieht, wie sie später auch gedruckt werden kann. Die Grafiken können dann direkt als TIFF - oder JPEG -Datei im CMYK-Farbformat gespeichert werden.

Codec
Codec ist eine Abkürzung der englischen Begriffe für Kompression/Decodierung. Damit wird ein Verfahren bezeichnet, das eine Audio-, Video- oder Bilddatei nach einem bestimmten Algorithmus komprimiert und decodiert. Um eine komprimierte Datei zu öffnen, muss zur Decodierung der gleiche Codec wie zur Kompression verwendet werden. Ein Beispiel für einen Kompressionsstandard ist MPEG.

Common Gateway Interface
siehe CGI

Community
(Auch: Online Community, Virtual Community); Gemeinschaft, die - in der in der Hauptsache oder ausschließlich - online interagiert. Die Gruppenbildung erfolgt über ein gemeinsames Arbeits- oder Forschungsziel oder ein anderes gemeinsames Interesse, etwa der Pflege und Weiterentwicklung von Freeware.
Auch das Portal "e-teaching.org" besitzt einen Community-Bereich.


Compiler
Ein Compiler ist eine Software zur Übersetzung des Quellcodes einer Programmiersprache in einen für den Computer und dessen Betriebssystem ausführbaren Maschinencode. Im Falle der Programmiersprache Java wird der Quellcode in einen Byte -Code übersetzt, der dann von einem Java Interpreter ausgeführt wird. Interpreter sind mit Compilern verwandt. So genannte Transcompiler können Codes in anderen Programmiersprachen als der Ausgangssprache erzeugen. Kompilierte Programme durchlaufen verschiedene Optimierungsphasen, durch die die Geschwindigkeit und Dateigröße verbessert werden. Ein Linker führt nach der Kompilierung die einzelnen Dateien zu einem Programm zusammen. Die Übersetzung durch einen Compiler findet vor Ablauf des Programms statt. Just-In-Time-Compiler stellen eine Sonderform dar, bei denen das Programm erst zur Laufzeit übersetzt wird. Der übersetzte Code wird zwischengespeichert, so dass im Gegensatz zu Interpretern Programmteile nur einmal übersetzt werden müssen.

Computer-Aided Design
siehe CAD

Computer Based Training
siehe CBT

Computer Supported Cooperative Learning
siehe CSCL

Computer Supported Cooperative Work
siehe CSCW

Concept Maps
Concept Maps (auf Deutsch etwa: Wissens-Landkarten) sind grafische Darstellungen, die, die Relationen und Hierarchien zwischen Elementen (Personen, Objekte, Geschehenskerne) wiedergeben können. In Concept Maps kann mit mehreren Schlüsselbegriffen gearbeitet werden, die in Beziehung zueinander stehen. Concept Maps können im Bereich elektronischer Medien auch als ImageMaps umgesetzt werden und so die Navigation innerhalb einer Webseite unterstützen. ImageMaps sind Concept Maps, bei denen einzelne Elemente mit Links hinterlegt sind.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Concurrent Versions System
siehe CVS

Containerformat
Ein Containerformat definiert eine Struktur, die beschreibt, wie Inhalte in einer Datei aufzubewahren sind. Der Container fungiert dabei als Behälter für ein Dateiformat.

Content
Unter Content (dt.: Inhalt) wird alles vom ausschließlichen Schreiben fachlicher Texte, welche die Grundlage eines Lernmoduls darstellen können, bis hin zum fertigen Kurs bzw. Studiengang verstanden.

Content Management System
siehe CMS

Cookie
Cookies sind in der HTML-Information enthalten, die zwischen dem Arbeitsplatz und dem Server ausgetauscht wird. Die kleinen Informationseinheiten werden von einem Webserver generiert und auf dem Computer des Benutzers, genauer im Speicher des Browsers – vom Nutzer meistens unbemerkt - abgelegt und stehen für einen weiteren – auch unbemerkten - Aufruf zur Verfügung. Cookies wurden mit dem Ziel entwickelt, die Webinformationen an die Benutzer anzupassen. Über Cookies lassen sich Seiten (etwa Suchmaschinen) personalisieren oder persönlichen Informationen der Benutzer, die sie in eine Seite eingegeben haben, speichern, um beispielsweise schnellere Logins zu ermöglichen. Die meisten Browser speichern nur eine begrenzte Zahl von Cookies im Order "Temporary Internet Files". Viele Internetbrowser erlauben die Kontrolle oder das Sperren von Cookies.

C-Programmiersprache
Einfache und relativ portable Programmiersprache, die nur 32 Schlüsselwörter umfasst und für das Betriebssytem Unix entworfen wurde. C eignet sich besonders zur Systemprogrammierung. Die grundlegenden Programme aller Unix-Systeme und die Kerne vieler Betriebssysteme sind in C programmiert. C++ ist aus C hervorgegangen und bietet die Möglichkeit der objektorientierten generischen Programmierung. Eine genormte Sammlung von C-Funktionen bietet die Standard C Library. C-Programme werden durch den sogenannten Linker, der verschiedene Programmmodule verbindet, aus dem Objektcode erzeugt. Objektcodedateien werden durch den C- Compiler aus Textdateien erzeugt.

Cracker
siehe Hacker

CSCL/Computer Supported Cooperative Learning
CSCL ist ein Forschungsbereich, der sich auf computerunterstütztes kooperatives oder auch kollaboratives Lernen bezieht und den Wissenserwerb von und in Gruppen fokussiert. Ein verwandter Begriff ist Collaborative Learning.
Siehe auch: PDF-Dokument zur Einordnung der Begriffe.


CSCW/Computer Supported Cooperative Work
CSCW ist das Forschungsgebiet, das sich mit der Rolle von Informations- und Kommunikationstechnologien bei der Gruppenarbeit beschäftigt. Der Begriff Groupware bezeichnet die beforschte Technologie (Hard- und Software) selbst.

CSS/Cascading Style Sheets
CSS ist eine Stylesheet-Sprache, mit der Formatvorlagen für strukturierte Dokumente erstellt werden können. Stylesheet-Sprachen arbeiten nach dem Prinzip der Trennung von Inhalten und Layout. Das Erscheinungsbild (etwa Farbe, Größe, Schrift) einzelner Elemente einer Webseite kann dadurch an das verwendete Ausgabemedium (etwa auch Mobiltelefon, Drucker) angepasst werden. CSS-Formatvorlagen können verschiedenen Webseiten oder HTML -Tags zugeordnet und immer wieder verwendet werden. Das Layout ist dadurch flexibel und kann geändert werden. CSS ist ein Standard, der vom W3C entwickelt wurde und inzwischen von den meisten Browsern unterstützt wird.

CVS/Concurrent Versions System
Das CVS (Concurrent Versions System) ist ein Programm zur Versionsverwaltung von Dateien. Es wird zumeist für Quelltext verwendet, zum Beispiel um bei größeren Software-Projekten die Arbeit verschiedener Entwickler zu koordinieren. Ein CVS speichert alle Dateien eines Software-Produktes an einer zentralen Stelle, dem Repository. Einzelne Dateien können jederzeit verändert werden, es bleiben aber auch alle früheren Versionen erhalten, einsehbar und wiederherstellbar.

Dateiformat
Das Dateiformat legt fest, wie die innere Struktur einer Datei aussehen muss. Es handelt sich dabei um eine fest vereinbarte Konvention. In der Regel werden Dateiformate innerhalb eines Betriebssystems bestimmten Anwendungen zugeordnet, die in der Lage sind, die darin abgelegten Informationen zu interpretieren.

Datenbank
Eine Datenbank ist ein Archiv in dem Informationen (Daten) anhand von Masken, Filter- und Sortiersystemen strukturiert gesammelt, verwaltet, kontrolliert und miteinander verknüpft werden. Ein Datenbanksystem besteht aus der Datenbasis mit den Primärdaten, einer Datenbankbeschreibung, die Informationen über den Aufbau und die Organisation der Datenbank enthält und einer entsprechenden Datenbank- Software.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


DCS/Dublin Core Standard
DCS ist ein vom W3C unterstützter Metadaten -Standard für Webseiten. In Dublin Core Metatags steht ein "DC" vor den einzelnen Elementen, z. B. < meta name="DC.Title" content="Meta Tags nach Dublin Core" >. Der Dublin Core-Kernsatz umfasst 15 Elemente; zum Beispiel: Datum, Dokumententyp (u. a. Index, Service, Image, Sound, Text), Quellenangabe, Sprache, Hinweis auf ein Dokument mit verwandtem Thema, Format und Copyright. Beim Formattyp wird als Content der passende MIME-Typ angegeben. Fast alle großen Suchmaschinen unterstützen den DCS und auch e-teaching.org verwendet diesen Standard.
Mehr Informationen zu diesem Begriff finden Sie hier.


Deep Linking
Ein "Deep Link" führt nicht auf die Startseite (Homepage) einer Webseite, sondern unmittelbar zu einer Seite, die tiefer in der Navigation versteckt liegt. Die Verortung der Seite wird über die URL ersichtlich. Probleme bei der Lokalisation der Adresse (URL) von Unterseiten verursacht die Frametechnik.

Default Value
(Dt.: Vorgegebener Wert); bezeichnet in der Informatik eine voreingestellte Eingabevariable, die gewählt wird, falls der Benutzer oder der Programmierer keinen eigenen Wert eingibt oder eine eigene Einstellung vornimmt. Dadurch wird immer ein definierter Zustand oder eine Variable mit einem gültigen Wert sichergestellt. In manchen Anwendungen besteht die Funktion durch einen Befehl die Voreinstellungen wieder herzustellen.

Delphi-Befragung
Die Delphi-Befragung ist ein mehrstufiges Interview-Verfahren, um Trends und Entwicklungen besser einschätzen zu können. In der ersten Stufe beantwortet eine Gruppe von Experten einen Fragenkatalog, der statistisch ausgewertet wird. In der zweiten Stufe wird das Ergebnis den Experten präsentiert und erneut diskutiert und verfeinert. Ziel ist es, zu einer Gruppenmeinung zu gelangen, die die Bandbreite der Expertenmeinungen erfasst und somit am besten den Zukunftstrend repräsentiert.

Desktop
(Dt.: Schreibtisch); der Desktop ist bei grafischen Benutzeroberflächen am Rechner die Arbeitsoberfläche des Rechners. Alle wichtigen Bedienelemente sollten auf dem Desktop abgelegt sein. Durch einen Doppelklick auf die Symbole (Icons) der Programme, Systembestandteile, Dateien und Speichermedien (z. B. Festplatten und CD-ROMs) können diese einfach aufgerufen werden.

Desktop Publishing/DTP
Heute ist es im Prinzip für jeden Computerbesitzer möglich, von seinem Schreibtisch aus reprofähige Druckvorlagen anzufertigen. Dieser Prozess wird als Desktop Publishing – kurz DTP – bezeichnet. Im professionellen Bereich führte DTP zu einer erheblichen Kostenreduzierung, da alle notwendigen Schritte von einer Person an einem Arbeitsplatz durchgeführt werden. Andererseits übt diese nun früher spezialisierte, voneinander getrennte Berufe in Personalunion aus. Dabei gingen viele Fertigkeiten verloren. Mit dem Begriff "Desktop Publishing" wird also die rechnergestützte Erstellung von Druckvorlagen mit Hilfe spezieller Design- und Layout-Software, wie z. B. Adobe InDesign bezeichnet.

Device Independent
siehe DVI

Dewey-Dezimalklassifikation
Die DDC (Dewey Decimal Classification) ist eine ursprünglich vor allem im amerikanischen Raum, mittlerweile dank vieler existierender Übersetzungen unter anderem auch im deutschsprachigen Raum weit verbreitete Strategie zur Klassifizierung eines Bibliothekbestands. Dabei wird der Bestand systematisch in jeweils zehn Oberkategorien, von denen jede zehn Unterkategorien besitzt, eingeordnet. Die Schachtelungstiefe ist je nach Bedarf wählbar und nicht begrenzt.

DHTML/Dynamic Hypertext Markup Language
DHTML ist eine Kombination verschiedener Elemente aus HTML und JavaScript sowie CSS zur Entwicklung selbst ablaufender und interaktiver Anwendungen auf Webseiten. Der Benutzer kann dadurch, ohne dass erneut auf den Server zugegriffen werden muss, die Webseiten dynamisch verändern, zum Beispiel durch die Berührung mit der Maus eine Grafik in Bewegung versetzen. DHTML ist kein fester Standard, und alte Browser sind teilweise nicht DHTML-fähig.

Didaktische Reduktion
Bei der Didaktischen Reduktion handelt es sich um eine qualitative und quantitative Beschränkung des Lernstoffes auf die wesentlichen Elemente. Ziel der Reduktion ist es, Sachverhalte überschaubar und begreifbar darzustellen.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Digital Divide/Digitale Kluft
(Auch: Digital Gap; dt.: Digitales Gefälle, digitaler Graben o. ä.) Der Begriff bezieht sich auf die soziologische Hypothese bzw. Befürchtung, es könnten Chancenungleichheiten dadurch entstehen, dass nicht jede Bevölkerungsgruppe die gleichen Möglichkeiten hat, an Informationen zu gelangen (Zugang) und/oder diese zu nutzen (Verwertung). Vor diesem Hintergrund wird untersucht, wo, wie und weshalb Menschen ungleiche Zugangsmöglichkeiten zu Informations- und Kommunikationstechnologien (allen voran Internet-Technologien) haben und warum die Kompetenzen zur Recherche und Verwertung von Informationen ungleich verteilt sind. Ziel ist es, eine digitale Spaltung zu vermeiden bzw. zu überwinden.
Unterschieden wird zwischen "Digital Divide" in Bezug auf unterschiedliche (z. B. bildungsnahe und bildungsferne) Bevölkerungsgruppen innerhalb eines Landes und "Global Digital Divide" in Bezug auf Unterschiede zwischen verschiedenen Nationen, z. B. im Nord-Süd-Gefälle.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter http://opus.bibliothek.uni-augsburg.de/volltexte/2006/235/.


Digital Rights Management Systeme
siehe DRM-Systeme

Digital Subscriber Line
siehe DSL

Digital Versatile
siehe DVD

DirectX
DirectX ist eine Schnittstellen-Sammlung für Multimedia-Programme unter Windows. Es wird zur Darstellung komplexer 2D- und 3D-Grafiken verwendet und unterstützt diverse Audio- und Eingabegeräte (z. B. Joysticks).

Diskussionsforum/Forum
Ein Diskussionsforum (kurz: Forum; engl.: discussionboard) ist ein virtueller Nachrichten- beziehungsweise Diskussionsbereich zur asynchronen Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Nutzern. Foren haben meist ein vorgegebenes Oberthema, die Beiträge sind in thematischen Diskussions- bzw. Gedankensträngen organisiert, den sog. Threads. Über Postings können Nutzende selbst Beiträge in Foren einbringen. Man unterscheidet Foren, die allen Interessierten offen stehen und geschlossene Diskussionsforen, zu denen nur ein bestimmter Nutzerkreis, z. B. eine Lerngruppe, Zugang hat. Ein Unterschied zwischen Foren und Chat ist die synchrone Kommunikationsform des Chats.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


DNS/Domain Name System
Das DNS ist ein hierarchisch aufgebautes System für die Vergabe und Verwaltung von Domain -Namen im Internet. Die Namen werden nach host.subdomain.domain.toplevel_domain aufgegliedert und sind damit wesentlich benutzerfreundlicher als eine IP -Adresse, die aus abstrakten Zahlenreihen besteht. Die DNS-Adressen werden von Name- Servern automatisch in die numerische IP-Adresse konvertiert, die zur Weiterleitung der Datenpakete erforderlich ist. Gelegentlich wird die Abkürzung DNS auch als "Domain Name Service" oder "-Server" ausgeschrieben, je nachdem, welche Ebene gemeint ist. In den RFC-Kommentaren, die sich zum Standard für das ARPAnet entwickelt haben, stand das "S" jedoch ursprünglich für "System".

Doccast
Der Doccast stellt eine spezielle Form des Podcasts dar. Der Inhalt eines Doccasts besteht statt aus einem Audiokommentar aus einem Dokument, häufig im Portable Document Format (PDF). Genutzt wird der Document-Podcast meistens in Form eines RSS -Newsletters.

Document Type Definition
siehe DTD

Docuversum
Der Begriff Docuversum geht auf den amerikanischen Hypertext-Pionier Ted Nelson zurück. Die Verschmelzung der Begriffe Dokument und Universum steht als Metapher für einen weltumspannenden Hypertext, in dem letztendlich alles miteinander vernetzt ist und der idealisierten Vorstellung einer universellen (virtuellen) Bibliothek.
Vertiefende Information zur Textsorte Hypertext erhalten Sie in der Rubrik Didaktisches Design.


Domain-Adresse
Der Hostname und alle Domänen ergeben den eindeutigen Pfad zum Rechner. Von rechts nach links interpretiert steht an erster Stelle die Toplevel-Domain mit üblicherweise zweibuchstabigen ISO-Länderkürzeln oder auch anderen Kürzeln wie etwa "com", "edu", "mil", "org". Daran schließen sich verschiedene Second-Level-Domains an. Zum Verbindungsaufbau wird die IP -Adresse des Rechners benötigt. Ein DNS (Domain-Name-Service; oder: -System) wandelt den Rechnernamen wie "www.e-teaching.org" in die zugehörige IP-Adresse (z. B. 217.111.12.225) um.

Domain Name System
siehe DNS

Download
(Dt.: Herunterladen); das Empfangen von Daten. Dabei werden Dateien von einem anderen Computer oder aus dem Internet "geladen". Je nach Art der Verbindung (Bandbreite) und der Datenmenge nimmt der Download einige Zeit in Anspruch. Durch Komprimierung der Datenmenge mittels bestimmter Formatierungen kann die Ladezeit verkürzt werden.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Drag & Drop
Drag and Drop ist eine Arbeitstechnik in grafischen Benutzeroberflächen, bei der Objekte direkt mit dem Mauszeiger angefasst, verschoben ("drag") und in einem Zielbereich losgelassen ("drop") werden können. Ein typisches Beispiel ist das Verschieben beziehungsweise Kopieren einzelner Teile aus Dokumenten (etwa Textpassagen) oder ganzer Dokumente in andere Anwendungen. Dies geschieht durch Markieren der zu kopierenden Objekte und Herüberziehen bei gedrückter Maustaste in das Fenster der anderen Anwendung.

Drahtgittermodell
Drahtgittermodell ist ein Begriff aus der Computergrafik und bezeichnet eine Form der vereinfachenden, (pseudo-)dreidimensionalen Repräsentation eines Objektes. Das Objekt wird dabei zumeist durch mit Kanten verbundene Knotenpunkte dargestellt. Drahtgittermodelle dienen zumeist als Platzhalter bei der Modellierung, da sie schneller berechenbar sind als ihre gerenderten, komplexeren Versionen.

Drehbuch
Das Drehbuch ist ein Hilfsmittel zur Konzeption von multimedialen Inhalten. Es führt alle Inhaltselemente einer multimedialen Anwendung detailliert auf und stellt deren Abläufe und Zusammenspiel dar. Inhaltselemente sind z. B. die Anzahl der geplanten Einzelseiten, Texte, Geräusche, visuelle Interaktionsmöglichkeiten, eine kurze Inhaltsangabe, Videosequenzen, Fotos und Grafiken. Das Drehbuch beinhaltet alle maßgeblichen Informationen und ist somit der Wegweiser für die weitere Produktion.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Drill & Practice-Programm
Als Drill & Practice-Programm wird Lern- Software bezeichnet, mit der durch wiederholte Übungen bestimmte Fertigkeiten trainiert werden können (etwa elementare Rechenfertigkeiten).

DRM-Systeme/Digital Rights Management Systeme
Digital Rights Management-Systeme regeln den Zugriff, die Verwendung und den Handel mit elektronischen Inhalten, etwa Programmen, Filmen oder Musik. Sie sollen eine unberechtigte Nutzung digitaler Werke verhindern, indem die Zugriffsberechtigungen in die Dokumente integriert werden. Der Ersteller eines Dokumentes kann festlegen, wer wie oft und wie lange auf die Inhalte zugreifen darf und zum Beispiel E-Mail-Forwarding, Kopieren, Drucken und so weiter einschränken. Des weiteren können Informationen über den Rechteinhaber eingebettet werden.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Dropdown-Menü
Das Dropdown-Menü ist eine spezielle Form eines Auswahlmenüs. Nach dem Klick auf einen entsprechenden Button oder durch die Berührung mit dem Mauszeiger erscheint eine Auswahlliste auf dem Bildschirm. Durch einen weiteren Klick auf den gewünschten Menüpunkt wird dieser aufgerufen.

DSL/Digital Subscriber Line
Die Abkürzung DSL steht für eine digitale Breitband -Verbindung über das Telefonnetz, die eine hohe Datenübertragungsrate erlaubt. DSL wird inzwischen als Sammelbegriff für Breitbandübertragungen verwendet. Es können folgende Verfahren unterschieden werden: die symmetrische (SDSL) und die asymmetrische Datenübertragung (ADSL) sowie die besonders schnellen asymmetrischen Datenübertragungen (HDSL und VDSL).

DTD/Document Type Definition
DTD steht für "Document Type Definition" und ist die älteste XML - Schemasprache (vgl. auch: XML-Schema). Mit Hilfe einer Document Type Definition (auf Deutsch etwa: Dokumenttyp-Definition) können aus XML sowie aus der allgemeinen Standard-Seitenbeschreibungssprache (SGML) Auszeichnungsprachen wie HTML abgeleitet werden. DTD definiert dabei den Dokumententyp von SGML- und XML-Dokumenten und legt fest, was in welcher Struktur (bei HTML etwa Head, Body oder Table) dort auftauchen kann.

DTP
siehe Desktop Publishing

Dublin Core Standard
siehe DCS

Dublin Descriptors
Dublin Descriptors sind eine fächerübergreifende Beschreibung des Bachelor- und Master-Niveaus, die das Leistungsprofil von Studierenden mit einem Bachelor- oder einen Masterabschluss festlegen. Diese Festlegung wurde auf europäischer Ebene von der Arbeitsgruppe Joint Quality Initiative (http://www.jointquality.org) entwickelt.

DVD/Digital Versatile/Video Disc
Die DVD ist ein optisches Speichermedium. DVDs beruhen auf dem MPEG 2 Standard für Datenkompression. Die Speicherkapazität einer DVD ist weit höher als die einer CD-ROM. Während die maximale Kapazität einer CD-ROM bei 682 Megabyte (> Byte) liegt, können auf einer einseitig beschichteten DVD 2.6 Gigabyte gespeichert werden. Die verschiedenen Formate der DVDs für den PC sind DVD-Video, DVD-Audio sowie DVD-RAM und DVD-ROM. Das Besondere an DVD-RAM ist, dass die Daten nicht nur wie bei einer DVD-ROM gelesen, sondern auch überschrieben werden können. Außerdem muss bei den Rohlingen zwischen DVD+ und DVD- unterschieden werden, da sie auf Grund der Formatunterschiede nur von bestimmten Brennern beschrieben werden können.

DVI/Device Independent
DVI steht für "Device Independent" und stellt das Standardformat für auf LaTeX basierende Dokumente dar. Ein DVI Dokument besteht, anders als z. B. ein Word-Dokument, lediglich aus Referenzen auf Inhaltsobjekte. Somit besteht eine Trennung von Inhalt und der Inhaltsdarstellung, ähnlich einem HTML -Dokument.

Dynamic Hypertext Markup Language
siehe DHTML

E-Book
Ein E-Book (kurz für engl.: electronic book; dt.: elektronisches Buch) stellt das Medium Buch mit seinen typischen Eigenschaften in digitalisierter Form dar, in der Regel als portierbare Kopie eines Originalbuchs mit Erweiterung um verschiedene Funktionalitäten der Computertechnologie, z. B. Suchfunktionen oder Multimedia-Komponenten. Die Spannbreite der Umsetzungsformen reicht von der möglichst wirklichkeitsgetreuen digitalen Kopie bis zum strukturell-funktionalen Ansatz, der sich an der Optimierung der computergestützten Rezipierbarkeit orientiert. E-Books können am PC, am Laptop, mit einem PDA oder mit speziellen Lesegeräten (E-Book-Readern) gelesen werden.

E-Book-Reader/E-Reader/Reader
Die Entwicklung leistungsfähiger proprietärer Lesegeräte – sog. E-Book-Reader – hat maßgeblich zum Erfolg von E-Books beigetragen. E-Book-Reader ermöglichen es, elektronische Bücher zu lesen und dabei z. B. Hintergrund- und Schriftfarbe, Schriftart und -größe sowie die Art des Umblätterns der Seiten individuell einzustellen, nach Stichworten zu suchen oder ein Wörterbuch aufzurufen. Außerdem ist es möglich, unkompliziert Lesezeichen und Anmerkungen anzulegen, zu exportieren und zu archivieren, sie online einzusehen und anderen zugänglich zu machen.

E-Commerce/Electronic Commerce
(Dt.: Elektronischer Handel); unter dem Begriff wird die kommerzielle Nutzung des Internets zusammengefasst. Darunter fallen Transaktionen im Internet wie das Bestellen und Bezahlen von Waren oder Dienstleistungen und das Online-Banking sowie Marketing per E-Mail.

ECTS/European Credit Transfer System
Das ECTS ist ein System zur Anrechnung von akademischen Studienleistungen, das aus dem Programm ERASMUS (European Community Action Scheme for Mobility of University Students) hervorgegangen ist. Das Leistungspunktesystem ECTS soll als einheitliches Bewertungssystem die Anrechnung von im europäischen Ausland erbrachten Studienleistungen erleichtern. Es drückt für jede Studieneinheit den Arbeitsaufwand aus, den der Studierende für einen erfolgreichen Abschluss erbringen muss. Das ECTS kann daneben auch die individuellen Leistungen in Notenpunkten erfassen.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal unter Organisation und Didaktisches Design.


ECTS-Label
Das ECTS-Label wurde bislang drei Hochschulen verliehen. Um das ECTS-Label zu erhalten, müssen die Hochschulen die folgenden Anforderungen erfüllen: ECTS Punkte müssen in allen Studienabschlüssen angeboten werden. Die Hochschule muss auf ihrer Webseite einen ECTS Kurskatalog in der Unterrichtssprache und in Englisch zur Verfügung stellen, und alle obligatorischen ECTS-Instrumente für den Erasmus-Austausch müssen zum Einsatz kommen.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.
Außerdem erfahren Sie hier mehr zum ECTS-Label.


Editor
Ein Editor ist ein Hilfsprogramm zum Lesen oder zur Erstellung und Bearbeitung von Daten. Der Editor öffnet die Datei und zeigt den Inhalt auf dem Bildschirm an. In Text-Editoren kann etwa der Quellcode von HTML -basierten  Webseiten bearbeitet werden. Einfacher geht es mit WYSIWYG -Editoren, bei denen der Nutzer das Ergebnis seiner Arbeit direkt sehen kann.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Educational Modelling Language
siehe EML

Einloggen
siehe Login

E-Learning/Electronic-Learning
E-Learning bezeichnet das Lernen mit elektronischen Medien. E-Learning ist eine Form des Lernens, bei der digitale Medien (Computer und Internet) eingesetzt werden.

Electronic Commerce
siehe E-Commerce

Electronic-Learning
siehe E-Learning

Electronic-Mail
siehe E-Mail

E-Mail-Adresse
Eine E-Mail-Adresse könnte etwa lauten: eva@urz.uni-tuebingen.de. Von rechts nach links interpretiert steht an erster Stelle die Toplevel-Domain mit üblicherweise zweibuchstabigen ISO-Länderkürzeln. Vor allem in den Vereinigten Staaten werden auch andere Kürzel verwendet, etwa "com", "edu", "mil" oder "org". An zweiter Stelle kommt die Secondlevel-Domain, die in der Regel eine Organisation oder eine Region, hier die Universität Tübingen, bezeichnet. An dritter Stelle kann eine weitere Unterteilung stehen, hier ist es "urz" für Universitäres Rechenzentrum. Es folgt das "@"-Zeichen, das für "at" im Sinn von "bei", "an", "in" verwendet wird. eva@urz.uni-tuebingen.de steht demnach für "Eva am Rechenzentrum der Universität Tübingen" und steht für die Erreichbarkeit der Adressatin über einen Provider- Server.

E-Mail/Electronic-Mail
(Dt.: Elektronische Post); ein Dienst, mit dem Nachrichten per Computer über das Internet verschickt werden können. Über E-Mail können nicht nur Texte, sondern auch Daten aller Art in Form von Anhängen (Attachments) verschickt werden.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff sowie einen Langtext zu den E-Mail-Programmen Outlook und Outlook Express gibt es in unserem Portal.


embed
Das embed-Element ist eine proprietäre Erweiterung des HTML - Standards durch Netscape, um die bis dahin nicht vorhandene Möglichkeit der Einbindung von Multimedia -Inhalten in HTML zu realisieren. Der Code besteht im einfachsten Fall aus der Bezugsquelle, von der aus das einzubindende Objekt herangezogen wird und nach Möglichkeit Größenangaben zur Darstellung des Objektes im Browser. Folgendes Beispiel bindet die Datei e-learning-mit-biss.mp4 in der Größe 300 x 150 Pixel ein: <embed src=" http://www.e-teaching.org/etresources/media/video/erfahrungsberichte/erfahrungsbericht_2010_herz-marco_e-learning-mit-biss.mp4 " width="300" height="150" />. Diese Variante der Einbindung von Multimedia-Objekten hat sich zu einem Quasi-Standard entwickelt, obwohl sie bis heute nie Teil des HTML-Standards wurde. Für HTML5 ist daher eine Aufnahme des Elements in den Standard geplant.

EMF
siehe WMF

EML/Educational Modelling Language
Die EML ist eine Sprache zur standardisierten Beschreibung von Wissenseinheiten. Ein aus der Wissensbasis erzeugtes Dokument wird als Unit of Study, die Wissenseinheiten in der Wissensbasis als Learning Object (LO) bezeichnet. Grundlage des EML-Standards ist das sogenannte "Learning Object Metadata"-Standards (LOM), ein Objektmodell für Lernmaterialien. Lernmaterialien sind Dokumente, die aus den Wissenseinheiten in einer Wissensbasis generiert werden. In einem XML-Schema können sowohl die Wissenseinheiten selbst als auch die Metadaten dazu abgebildet werden. Die Beschreibung enthält eine Definition, Anforderungen und Ziele bei der Verwendung der Lernmaterialien sowie ein pädagogisches Metamodell.

E-Moderation
Die E-Moderation begleitet Gruppenarbeit oder E-Learning -Maßnahmen in virtuellen Umgebungen. Ziel ist die Unterstützung der Kommunikations- und Handlungsoptionen der Benutzer in der virtuellen Lernumgebung.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Emoticon
Emoticon ist ein Kunstwort aus den englischen Begriffen "emotion" (= Gefühl) und "icon" (= Symbol). Die Emoticons bestehen aus verschiedenen (Satz-)Zeichen und bilden kleine Symbole; etwa :-) für "Lächeln", mit denen in E-Mails oder beim Chat Gefühlsregungen dargestellt werden können. Sie sollen dort die nonverbale Kommunikation ersetzen.

Encapsulated Postscript
siehe EPS

Encoding
(Engl. Kurzform für: Character encoding; dt.: Zeichenkodierung); Schriftzeichen benötigen in der elektronischen Datenverarbeitung (EDV) eine Kodierung, damit sie übertragen und gespeichert werden können. Die Idee dabei ist, jedem Element eines Zeichensatzes etwas Eindeutiges zuzuordnen (beispielsweise fortlaufende natürliche Zahlen), so dass jedes Element eindeutig identifizierbar ist. Beispiele für "Encodings" sind Morsezeichen oder der ASCII.
Von "Encoding" spricht man auch bei verschiedenen Streaming -Verfahren, bei denen Audio- und Videodateien für verschiedene Wiedergabemedien (Player) in unterschiedliche Dateiformate konvertiert werden (z. B. mp3, avi oder mpeg).
Geht es um sicherheitsrelevante Aspekte wird der Begriff "Encoding" auch als Synonym für Verschlüsselung (Kryptologie) bzw. Verschlüsselungsverfahren verwendet. Für den Sicherheitsgrad entscheidend ist dann die Frage, ob der Empfänger der verschlüsselten (kodierten) Zeichen den passenden Schlüssel hat, ob er also weiß oder ableiten kann, für welches Zeichen eine bestimmte Kodierung steht.


Enhanced Podcast
Unter einem Enhanced Podcast (dt.: Erweiterter Podcast) versteht man die Erweiterung eines Audio-Podcasts oder eines Video-Podcasts um weiterführende, digital aufbereitete Materialien (Texte, Bilder, Animationen, Filme usw.) und/oder um interaktive Elemente wie zusätzliche Steuerfunktionen (Links, Sprungmarken innerhalb von Audio- und Videosequenzen, kontextabhängige bzw. -sensitive Text- oder Bildbereiche usw.).

entdeckendes Lernen
siehe exploratives Lernen

E-Portfolio
E-Portfolios sind netzbasierte Sammelmappen, die verschiedene digitale Medien und Services integrieren. Studierende kreieren und pflegen ein E-Portfolio als digitalen Speicher der Artefakte, die sie im Verlauf einer Veranstaltung oder auch während des gesamten Studiums erstellen. Das elektronische Portfolio können Studierende benutzen, um Kompetenz auszuweisen und ihren Lernprozess zu reflektieren.
Weitere Informationen im Portal.


EPS/Encapsulated Postscript
Das Encapsulated Postscript-Dateiformat (EPS) ist ein Grafikformat in der Seitenbeschreibungssprache PostScript. Ein EPS beinhaltet Objekt-, Rastergrafik- und Separationsdaten. Schriften können dabei auch eingebettet werden. Eine EPS-Grafik kann ohne Verluste beliebig vergrößert werden.

E-Reader
siehe E-Book-Reader

E-Teaching
Wie E-Learning. Während E-Learning das Lernen mit digitalen Medien betont, hebt der Begriff E-Teaching auf die Lehre und die Perspektive der Lehrenden ab.

European Credit Transfer System
siehe ECTS

Evaluation
Die Evaluation ist eine systematische Untersuchung des Nutzens oder Wertes einer (E-Teaching-)Maßnahme. Die erzielten Ergebnisse, Schlussfolgerungen und Empfehlungen werden aus empirisch gewonnenen qualitativen und/oder quantitativen Daten hergeleitet. Im Bildungsbereich wird zwischen der Evaluation während des Bildungsprozesses (auch formative, begleitende oder Prozess-Evaluation genannt) und der Evaluation am Ende der Bildungsmaßnahme (auch summative, Produkt- oder Ergebnis-Evaluation genannt) unterschieden.
Mehr über Qualitätssicherung unter Didaktisches Design.


EXE
Das Kürzel EXE steht für executable (ausführbar) und ist eine Dateierweiterung, das heißt die Dateiendung einer ausführbaren Programmdatei in Windows (*.exe). Das Anklicken einer Datei mit dieser Endung hat das Ausführen des Programms zur Folge.

exploratives/entdeckendes Lernen
Lehrverfahren, bei dem nur wenig vorstrukturiert ist. Die Lernenden müssen weitgehend selbständig Problem-, Lösungs- und Wissensstrukturen erarbeiten. Dabei können sie ihren Lernweg in einem zur Verfügung gestellten Wissensraum weitgehend selbständig bestimmen.

X3D/eXtensible 3D
X3D steht für "eXtensible 3D" und ist eine 3D-Modellierungssprache, die auf XML basiert und den Standard VRML erweitert. X3D ist seit August 2004 vom W3C als 3D-Standard spezifiziert. In X3D lassen sich dreidimensionale virtuelle Welten, Spiele und interaktive Lernanwendungen realisieren. X3D ist mit VRML kompatibel, was bedeutet, dass existierende VRML-Umgebungen in X3D überführt werden können.

Extrahypertextueller Link
Extrahypertextuelle Hyperlinks verbinden die eigene Webpräsenz mit anderen Webseiten im WWW Das eigene Angebot wird dabei verlassen.

Farbtiefe
Die Farbtiefe gibt an, wie viele unterschiedliche Farbstufen für jeden einzelnen Bildpunkt einer Grafik zur Verfügung stehen. Da die "Feinheit" der Abstufungen davon abhängt, wie viel Speicherplatz pro Bildpunkt verwendet wird, gibt man die Farbtiefe in Bits an. Mit 8 Bit lassen sich z. B. 256 Farbnuancen für einen Farbkanal unterscheiden. Eine Farbe entsteht dabei durch Mischung mehrere Farbkanäle eines Farbraumes. Bei Computergrafiken wird dabei üblicherweise der RGB -Farbraum verwendet, in dem sich Farben durch additive Mischung der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau zusammensetzen. Auch die meisten gängigen Computermonitore können nur 8 Bit pro Kanal unterscheiden. Für medizinische Darstellungen werden dagegen z. T. 16 Bit pro Kanal notwendig, um eine feinere Abstufung zu erzielen.

Favoriten
Favoriten, in vielen Anwendungen auch Bookmarks oder Lesezeichen genannt, sind im weitesten Sinne Verweise auf häufig verwendete Funktionen, die einen schnelleren Zugriff auf diese ermöglichen. Beispiele hierfür sind Verweise auf Websites, die im Browser in extra dafür vorgesehenen Favoritenlisten abgelegt werden können oder Inhalte innerhalb einer Website oder eines Webdienstes, die in einer internen Favoritenliste der Website oder des Webdienstes abgelegt werden können und nach jedem Login wieder zur Verfügung stehen (z. B. YouTube-Videos, Flickr-Bilder usw.).

Feed/Newsfeed
Als Feed (dt.: Einspeisung, Zufuhr) wird ein Nachrichtendienst bezeichnet, der elektronische Nachrichten in einem bestimmten Format, in der Regel über das Internet anbietet und verbreitet und in gewissen Zeitabständen aktualisiert. Ein Feed kann mithilfe eines speziellen Programms (Feedreader) abonniert werden, welches die Nachrichten einliest und darstellt. Neuere Browser und E-Mail -Programme haben meistens bereits integrierte Feedreader. Der Abonnent des Feeds hat so die Möglichkeit, Nachrichten von verschiedenen Webseiten immer aktuell und gesammelt zu erhalten, ohne die entsprechenden Seiten einzeln besuchen zu müssen. Als Beispiele für solche Nachrichten wären etwa Einträge auf Weblogs oder Foren bzw. Podcast -Episoden zu nennen. Das wohl gängigste Format für einen Newsfeed stellt das RSS -Format dar. Die Möglichkeit, Nachrichten per RSS-Feed zu abonnieren wird dem Nutzer meist über ein spezielles Zeichen auf der Webseite oder der Adresszeile des Browsers angezeigt.

Fehler 404 not found
Gibt das Fehlerprotokoll den Fehler 404 not found aus, bedeutet das, dass die gewünschte Webseite auf dem betreffenden Server nicht gefunden werden kann. Das World Wide Web wird durch das Hypertext Transfer Protocol (http) organisiert. Der Grund kann eine falsch eingegebene URL sein, oder dass die betreffende Datei gelöscht, verschoben oder umbenannt wurde.

File Sharing
Mit dem Begriff "File Sharing" wird im Allgemeinen die Verteilung (das Kopieren) von Dateien zwischen Benutzern über Datennetze wie dem Internet bezeichnet. Praktisch findet das File Sharing zumeist in so genannten Peer-to-Peer-Netzen statt. Für die Teilnahme an einem solchen Netz gleichberechtigter Dateitauscher wird meistens eine spezielle Software benötigt, mit deren Hilfe Dateien gefunden, bezogen oder ins Netz eingespeist werden können. Die Dateiübertragung erfolgt, wie der Name schon andeutet, von Teilnehmer zu Teilnehmer, so dass keine zentrale Verwaltungsinstanz in Form eines Servers benötigt wird. Oftmals wird der Begriff fälschlicherweise synonym mit dem verbotenen Verteilen urheberrechtlich geschützter Werke (Filme, Musik, digitalisierte Bücher usw.) verwendet.
Weitere Informationen zum Thema Peer-to-Peer finden Sie in unserem Portal im Bereich Medientechnik.


File Transfer Protocol/FTP
Das FTP ist ein Netzwerkprotokoll und wird benutzt, um Dateien zwischen Servern und Clients (oder zwischen zwei Servern) über das Internet zu übertragen. FTP benutzt TCP/IP, um den Datentransfer zu ermöglichen. Am häufigsten wird FTP für den Upload oder Download einer Datei auf oder von einem Server eingesetzt (etwa bei der Aktualisierung von Webseiten). Im Gegensatz zu HTTP wird beim FTP neben der eigentlichen Dateiübertragung eine weitere Verbindung zur Befehlsübertragung und Authentifizierung aufgebaut.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Firewall
Eine Firewall besteht für gewöhnlich aus mehreren Hardware - und Software -Komponenten, und schützt das lokale Rechnernetz vor unberechtigten Zugriffen aus dem Internet. Die Firewall stellt den einzigen Zugang zum externen Netz dar und beschränkt damit das Sicherheitsrisiko auf ein einziges System. Eine Firewall kontrolliert den Datenverkehr von außen nach innen und umgekehrt.

FireWire
Eine von Apple entwickelte, standardisierte, bidirektionale Schnittstellen -Spezifikation (Interface), durch die bis zu 63 Peripheriegeräte mit dem Computer verbunden werden können. Die FireWire-Schnittstelle ermöglicht die serielle Datenübertragung mit einer Geschwindigkeit von bis zu 400 Megabit pro Sekunde. Neben der FireWire-Kabelverbindung gibt es auch Wireless-FireWire. Anders als bei USB -Schnittstellen erlaubt FireWire die direkte Kommunikation aller Geräte untereinander (Peer to Peer) ohne einen Host. Eingesetzt wird Firewire vor allem zur Übertragung von digitalen Videodaten, beispielsweise zwischen DV-Camcorder und PC, aber auch zum Anschluss externer Massenspeicher wie DVD -Brenner oder Festplatten.

Flash
Flash von Adobe ist ein Autorenwerkzeug, mit dem multimediale Animations -sequenzen aus Grafik und Sound produziert werden können. Flash-Movies bestehen aus einer animierten Vektorgrafik und sind daher sehr kompakt und für die Wiedergabe über das Internet geeignet. Über zusätzliche Funktionen (sog. Actions) lassen sich interaktive Elemente erstellen, die besonders bei der Webseiten-Navigation, Spielen, Trickfilmen, animierten Logos oder Präsentationen zum Einsatz kommen. Um Flash-Animationen abspielen zu können, muss die entsprechende Version des Flash-Players installiert sein. Die Dateierweiterung von Flash-Dateien ist *.swf.
Nähere Informationen finden Sie im Flash-Steckbrief.


Flash-Player
Um mit "Adobe Flash" erstellte Animationen abzuspielen, muss auf dem Client-PC ein Plugin installiert sein, der sogenannte Flash Player. Den kostenlosen Player gibt es für nahezu alle gängigen Betriebssysteme (u. a. Windows, Mac, Linux) und Browser. Das knapp 1 MB große Programm kann bei Adobe heruntergeladen werden: http://www.adobe.com/de/products/flashplayer/.

Flash Video
siehe FLV

Flatrate
Als Flatrate wird ein monatlicher Pauschalpreis für die Internet-Nutzung bezeichnet. Die Flatrate beinhaltet in der Regel die Telefonkosten für die Einwahl und die Verbindung, unabhängig von der zeitlichen Dauer und den verursachten Datenmengen.

FLV/Flash Video
FLV ist ein von der Firma Adobe entwickeltes Videoformat, das im weit verbreiteten Flash-Player (meistens in Form eines Plugins für den Browser) abgespielt werden kann, und somit eine unproblematische Integration von Videos in Webseiten ermöglicht. Das Originalvideo wird bei der Differentialkodierung ins FLV-Format sehr stark komprimiert, was bei schlechtem Ausgangsmaterial zu mangelhaften Ergebnissen führen kann.

Folksonomy
Der Begriff "Folksonomy" ist ein Kofferwort, bestehend aus den englischen Wörtern "Folks" und "Taxonomy". Darunter wird eine Taxonomie, also Systematik, verstanden, die von den Computer-Nutzern festgelegt und aufrechterhalten wird. Die Systematik wird dabei nicht a priori festgelegt, sondern ergibt sich organisch. Folksonomien entstehen im Web mit Hilfe von Social Software -Anwendungen. Prominente Beispiele für Anwendungen, bei denen die Kategorisierung von den Nutzern selbst vorgenommen wird sind Delicious oder die Bilderdatenbank Flickr.

Force Feedback
"Force Feedback" bezeichnet die vor allem in Computerspielen eingesetzte Rückmeldung von Kraft, die durch bestimmte Ereignisse ausgelöst wird. Diese Rückmeldung besteht zumeist aus Vibrationen unterschiedlicher Frequenz.

Fork
(Dt.: Gabel); bezogen auf Software -Entwicklung die Abspaltung eines Teilprojektes, das vom bisherigen Mutterprojekt unabhängig ist. Dabei werden Programm-Quellcodes, die bis zum Zeitpunkt der Aufspaltung (Gabelung) vorhanden waren, vollständig oder in Teilen in das neue Projekt übernommen. Mutterprojekt und Teilprojekt entwickeln den Code dann unterschiedlich weiter. Eine solche Gabelung von Software-Projekten ist charakteristisch für Open Source -Programme.

Forum
siehe Diskussionsforum

Frame
(Dt.: Rahmen); ein Gestaltungselement für Webseiten. Meistens werden die Kopfzeile, das Menü und der mittlere Raum als einzelne Elemente programmiert. Unvorteilhaft an Frames ist, dass der wechselnde Inhalt in denselben Rahmen geladen wird und somit für die Suchmaschinen nicht zu unterscheiden ist, da er sich hinter derselben Internet -Adresse versteckt. Allerdings gibt es auch Suchmaschinen mit Frameunterstützung, die framebasierten Hyperlinks folgen können.

Freeware
Als Freeware wird Software bezeichnet, die zum kostenfreien Download oder als kostenfreie CD-Rom zur Verfügung steht. Die Nutzung unterliegt den Beschränkungen des Autors, der keine Funktionsgarantie oder Haftung übernimmt. Mitunter bilden sich um Freeware-Produkte Communitys, die diese pflegen und weiter entwickeln. So unterliegt auch Freeware häufig einer effizienten Qualitätskontrolle.

FTP
siehe File Transfer Protocol

Gender Mainstreaming
Unter "Gender Mainstreaming" versteht man Strategien, die zum Zweck angewendet werden, geschlechtliche Gleichstellung und -berechtigung in allen Lebens- und Arbeitsbereichen umzusetzen. Es beruht auf der Unterscheidung zwischen "sex", dem statischen, biologischen Geschlecht, und "gender", dem sozialen, kulturellen Geschlecht. Letzteres wird über Normen wie auch Konventionen konstruiert. Demnach ist es nicht Natur gegeben und kann verändert werden. Da nicht nur Frauen, sondern auch Männer von Ansprüchen durch tradierte Rollenbilder oder Verhaltensmuster betroffen sind, gilt Gender Mainstreaming beiden Geschlechtern. Wobei nicht die Nivellierung jeglicher Unterschiede im Vordergrund steht, sondern sowohl die Integration als auch die Nutzbarmachung individueller Unterschiede, Lebenssituationen und Arbeitsweisen, ohne dass sich daraus Benachteiligungen für Frauen oder Männer ergeben.

Geotagging
Unter dem Begriff "Geotagging", das auf Deutsch etwa "Geografische Referenzierung" bedeutet, versteht man die Anreicherung eines Datums wie z. B. einem Bild, Video oder eines Web-Logs (Blog) mit Informationen (konkret: Koordinaten) zum geografischen Standort. Dadurch lassen sich die Daten auf einer Karte lokalisieren. Ein Beispiel hierfür ist die Foto-Community locr, die Bilder mit Hilfe von Google Maps ihrem Entstehungsort zuweist. Auch die Landkarte des Portals e-teaching.org, die u. a. Standortinformationen zu Partnerhochschulen, Mitgliedern, Projekten usw. anzeigt, verwendet dafür Geotagging und Google Maps.

GIF/Graphics Interchange Format
GIF ist ein geläufiges Grafikformat, das Bilder mit bis zu 256 Farben auf ein Minimum an Speicher verlustfrei komprimiert. Wenn mehrere Einzelbilder in einer Datei gespeichert werden, lassen sich mit diesem Format animierte Grafiken erstellen.

GNU GPL
Die aus dem GNU-Projekt hervorgegangene General Public Licence (GPL) ist eine Softwarelizenz, die u. a. die freie Zugänglichkeit des vollständigen Quellcodes des Lizenzträger-Programms beinhaltet. Dies gilt auch, wenn eine Kopie des Quellcodes nachträglich von einem Dritten ergänzt oder geändert wurde. Die Kopie muss die GPL als Lizenz verwenden. Sie ist die weit verbreitetste Open-Source -Lizenz und findet z. B. im Betriebssystem Linux Verwendung. Für Softwarebibliotheken wurde eine eigene Form, die LGPL (Lesser GPL) eingeführt.

GNU ZIP
siehe GZIP

Ghostscript
Ghostscript ist ein für den privaten Gebrauch kostenlos erhältlicher PostScript -Interpreter, der es erlaubt, PostScript-Dateien darzustellen und auszudrucken. Er wird zur Ausgabe von PostScript-Dateien auf nicht-PostScript-fähigen Druckern benutzt, und er unterstützt die Wandlung in das PDF -Format.

Graphical User Interface
siehe GUI

Graphics Interchange Format
siehe GIF

Grid Computing
Unter "Grid Computing" versteht man die mit Hilfe offener Standards und Protokolle koordinierte Nutzung dezentraler (Rechner-)Ressourcen und Dienste, die von teilnehmenden Systemen und Benutzern zur Verfügung gestellt werden. Es ermöglicht eine Virtualisierung netzbezogener Dienste zur kontrollierten Ressourcenteilung und zur kooperativen Lösung von Problemen.

Groupware
Als Groupware wird die Soft- und Hardware zur Unterstützung der Gruppenarbeit am Computer (CSCW) bezeichnet. Die Software enthält meist ein Zeitmanagement-Programm, ein E-Mail -Programm, eine Dokumentenverwaltung und ein Videokonferenz -System. Verbreitete Groupware Produkte auf dem Softwaremarkt sind Lotus NotesTM, CoordinatorTM und GroupSystemsTM.

GUI/Graphical User Interface
GUI ist eine grafische Benutzeroberfläche, auf der Programme, Dateien und Optionen durch Symbole, Menüs und Dialogfelder dargestellt werden. Der Benutzer kann die Elemente mit der Maus oder über Tastaturbefehle markieren und aktivieren. Der bekannteste Typ einer GUI wird WIMP- Interface genannt (Windows, Icons, Mouse and Pointer).

GZIP/GNU ZIP
GZIP ist ein Kompressionsprogramm für nahezu alle Betriebssysteme. Es ist im Sinne der GNU-Philosophie als freie Software lizenziert, das heißt, dass der Quellcode öffentlich ist. GNU ist ein freies Betriebssystem, das sich an Unix anlehnt. GZIP ist nicht zu verwechseln mit dem ZIP - Format unter Windows.

Hacker/Cracker
Bei Hackern handelt es sich um Personen, die die Potenziale digitaler Technologien unabhängig von ihrem ursprünglichen Anwendungszweck austesten. Dabei werden teilweise auch juristische Schranken missachtet, z. B. indem sich Hacker illegalen Zutritt zu Computernetzwerken verschaffen. Der Begriff wird in verschiedenen Zusammenhängen unterschiedlich verwendet. Zum Teil sind negative, zum Teil auch positive Konnotationen mit dem Ausdruck verbunden. Manchmal werden die Begriffe aber auch synonym verwendet. Die Mitglieder des Chaos Computer Clubs bezeichnen sich selbst als Hacker. Mit der Bezeichnung verbinden sie gemeinsame Werte und eine ehrenwerte Philosophie. In Abgrenzung dazu werden Crackern destruktive Motive und unverantwortliche Handlungsweisen unterstellt.

Hardware
Unter dem Begriff Hardware werden alle materiellen Komponenten eines Datenverarbeitungssystems, also Computer, Drucker, Bildschirm sowie alle einzelnen darin enthaltenen Bauteile wie Festplatte und Prozessoren zusammengefasst. Die Programme, die auf dem Computer (Hardware) laufen, werden hingegen als Software bezeichnet.

Hashtag
Der Begriff "Hashtag" setzt sich zusammen aus "hash" (engl. für Raute bzw. #) und "tag" (engl. für Etikett). Tags dienen beispielsweise der Auszeichnung und Verschlagwortung eines Posts auf einem Web-Log, so dass dieser über Suchmaschinen auffindbar ist. Tags erlauben die Zuordnung von Objekten zu einem bestimmten Thema. Der Begriff Hashtag wird im Zusammenhang mit Twitter-Nachrichten verwendet und bezieht sich auf die Auszeichnung einzelner Nachrichten, so dass diese bestimmten Themen oder Events zugeordnet werden können (Nentwich et al., 2009).

Hashwert
Hashwert ist ein Begriff aus der Computertechnik im Bereich der Kryptologie und bezeichnet einen alphanumerischen Wert, der durch eine besondere Form der Hashfunktion erzeugt wird. Die Besonderheit an dieser mathematischen Funktion ist, dass sie eine beliebig lange Zeichenfolge auf eine Zeichenfolge mit fester Länge abbildet. In der Praxis wird als Hashwert oft eine Zeichenfolge mit 32 Zeichen erzeugt. Die Abbildung hat Einwegcharakter. Das bedeutet, dass zwar aus einer bestimmten Zeichenfolge immer wieder der gleiche Hashwert mit 32 Zeichen entsteht, sich umgekehrt aber aus dieser Abbildung nicht wieder der Ursprungswert errechnen lässt. Diese Eigenschaften machen Hashwerte für diverse Anwendungen attraktiv, beispielsweise für Folgende:
-Speicherung von Passwörtern: Statt dem Passwort selbst wird, bei EDV-Anwendungen mit erforderlicher Anmeldung, oft der Hashwert eines Passwortes anstelle des Passwortes selbst für die Authentisierung abgespeichert. Wird das Passwort bei der Anmeldung an das System eingegeben, wird daraus der Hashwert erzeugt und dieser mit dem bereits abgespeicherten Hashwert verglichen. Gelangen die Anmeldedaten z. B. durch Angriff auf das System in die Hände Dritter, ist es aufgrund des Einwegcharakters der Hashfunktion für den Angreifer schwieriger das ursprüngliche Passwort zu ermitteln
- Datenintegrität: Da Hashfunktionen angewendet auf gleiche Daten stets gleiche Werte liefern, kann auf diese Weise überprüft werden, ob Daten z. B. bei der Übertragung über ein unsicheres Netz verfälscht wurden.


Headset
Als Headset bezeichnet man eine Kombination aus einem Kopfhörer und einem Mikrofon. Ein Headset kann entweder am Computer angeschlossen werden, um z. B. über das Internet telefonieren zu können oder Sprachprogramme zu nutzen, es kommt aber auch häufig beim Telefonieren mit dem Handy zum Einsatz. Spezielle batteriebetriebene Bluetooth-Headsets ermöglichen die drahtlose Kommunikation.

Hexadezimalzahl
Farbwerte in HTML-Dokumenten werden in der Regel im hexadezimalen Format - zum Beispiel #FF 00 00 - beschrieben. Die Farbcodes setzen sich aus Hexadezimalzahlen zusammen und bestehen aus sechs Stellen, von denen je zwei paarweise für den Wert eines RGB - Bytes stehen. FF steht für die höchste Rot-Intensität, 00 00 bedeutet, dass kein Anteil Grün und kein Anteil Blau in der Farbe vorhanden ist. Hexadezimal-Zahlen basieren auf 16 Ziffern. Da für die Dezimalwerte 10-15 keine geeigneten Ziffern vorhanden sind, werden die Buchstaben A-F an deren Stelle gesetzt.

Homepage
Eine Homepage ist eine unter Eingabe des URL aufrufbare Start- oder Ausgangsseite (Index-Page) eines Auftritts im Internet (Website). Von ihr aus gelangt der Benutzer über Hyperlinks zu allen weiteren Bereichen der Website.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Host
Ein Host ist ein Computer, auf dem Server(-Programme) laufen. Denkbar sind unterschiedliche Architekturen:
1. Ein Host kann ein zentraler Computer in einem Netzwerk sein, von dem die angeschlossenen Computer ihre Daten erhalten
2. Ein Host kann ein Computer sein, der mit einem TCP/IP -Netzwerk und dem Internet verbunden ist. Jeder Host besitzt eine eigene IP -Adresse.


Hostnummer
Die Hostnummer ist der Host-Anteil einer IP-Adresse. Die Bereitstellung von Hostnamen, Adressen und Host-Nummern wird gewöhnlich von einem NIC (Network Information Center), der Körperschaft, welche den Nutzern eines Netzwerkes mit Informationen, Hilfestellung und Service zur Seite steht, vergeben. Die NICs des Internet kontrollieren die weltweite Vergabe von IP-Adressen und Domainnamen. Oberste Instanz ist das von der Firma Network Solutions betriebene InterNIC. Dieses delegiert die Vergabe für jede Top-Level-Domain (.mil, .com, .de) an Unterorganisationen. Für Deutschland ist das DE-NIC zuständig.

Hotspot/Hotword
Die Begriffe "Hotspot" und "Hotword" bezeichnen Sprungmarken innerhalb eines HTML –Dokuments. Als Hotword wird ein Hyperlink auf Textbasis, als Hotspot ein verlinktes grafisches Element bezeichnet. Hotwords heben sich zumeist optisch vom Text ab und erleichtern die Navigation durch längere HTML-Dokumente.

HTML/Hypertext Markup Language
HTML ist das wichtigste Dateiformat für die Veröffentlichung von Texten im Internet. HTML ist eine Auszeichnungs-(Markup-)Sprache, die Texte strukturiert, indem sie die logischen Elemente eines Textdokuments (Überschriften, Absätze, Listen, Tabellen, Formulare usw.) definiert. Über Referenzen können Grafiken und Medienformate eingebunden werden. Außerdem lassen sich in HTML Verweise (Hyperlinks) zu bestimmten Stellen innerhalb des Dokuments oder zu jeder beliebigen Webseite legen. HTML-Dokumente werden mit sogenannten (Web-)browsern (z. B. Internet Explorer, Firefox) angezeigt.
Mehr dazu unter Medientechnik.


HTTP/Hypertext Transfer Protocol
HTTP ist ein Protokoll, das für die Kommunikation zwischen Client und Server und die Übertragung von Webseiten zuständig ist. Es überträgt nicht nur Text sondern auch Grafik und andere binäre Formate. Das "http://", das einer Webadresse (Domain) vorangestellt wird, signalisiert dem Webbrowser, dass für die Übertragung das HTTP-Protokoll verwendet wird.

Hybrides Lernen
siehe Blended Learning

Hyperfiction
(Auch: Fiktionale Hypertext-Literatur); eine neue Literaturgattung, bei der sich die tradierten Strukturen von Erzählungen in offene, für den Leser unerwartete Strukturen auflösen. Vielfältige Rezeptionswege werden durch die Möglichkeit, im Text zu springen, möglich. Der Leser wird dabei durch seine Auswahlentscheidungen zum Mitproduzenten des Textes.

Hyperlink
Hyperlinks erlauben Verweise auf andere Stellen in Hypertexten. Durch Anklicken von Hyperlinks gelangt der Benutzer auf andere Seiten oder Dokumente. Im WWW spielen Links eine große Rolle, da sie die für das Internet charakteristische, nicht-lineare Rezeption - das sogenannte "Surfen" - ermöglichen. Hyperlinks heben sich gewöhnlich durch Farbe und Unterstrich vom allgemeinen Text ab. Auch Grafiken und Bilder können Links darstellen.

Hypermedia
Hypermedia sind elektronische Dokumente in Form von Hypertext, die Verbindungen (Hyperlinks) zu anderen Medien, wie Grafik, Sound oder Video enthalten. Sie ermöglichen multimediale Informationspräsentationen und –zugriffe durch Verknüpfungen.

Hypertext
Hypertexte bilden die Grundlage des Internet. Ein Hypertext erlaubt Sprünge (Verweise, Hyperlinks) zu vertiefenden Themen oder zur Übersicht und muss nicht sequentiell gelesen werden.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Hypertext Markup Language
siehe HTML

Hypertext Preprocessor
siehe PHP

Hypertext Transfer Protocol
siehe HTTP

Icon
Ein Icon ist ein Bildsymbol, das auf einer grafischen Benutzeroberfläche für einen Befehl, eine Anwendung, eine Datei oder Ähnliches steht. Icons können vom Benutzer per Klick oder Doppelklick aktiviert werden.

IDE/Integrierte Entwicklungsumgebung
Eine integrierte Entwicklungsumgebung (engl.: Integrated Development Environment; kurz: IDE) ist ein Softwarepaket, das auf die komfortable Entwicklung von Anwendungen spezialisiert ist. Darin enthalten sind vor allem ein (Quell) -Texteditor, der mit diversen Syntaxbausteinen und -hervorhebungen angereichert ist, sowie übliche, für die Programmiersprache benötigte Kompilierungswerkzeuge (Compiler, Interpreter usw.), die ihre Funktion per Mausklick ausführen. Die IDEs variieren in Funktionsumfang und Programmiersprachenunterstützung sehr. Beispiele bekannter IDEs sind Eclipse, KDevelop oder das Visual Studio von Microsoft.

IEEE/Institute of Electrical and Electronics Engineers
Das Institute of Electrical and Electronics Engineers (I triple E) ist ein Fachverband im Bereich der Elektrotechnologie. Der Verband veranstaltet Fachtagungen und unterhält diverse Normierungsgremien, unter anderem im Computerbereich. Verschiedene Arbeitsgruppen entwickeln Standards für Hardware und Software, zum Beispiel den Standard IEEE 802.11 für WLAN.

iFrame/Inline Frame
Bei einem iFrame handelt es sich um einen eingebetteten Bereich innerhalb einer HTML -Seite. In diesem Bereich kann abermals ein HTML-Dokument oder ein beliebiger anderer Inhalt dargestellt werden. Es folgt ein Beispiel für einen iFrame, in dem das e-teaching.org-Logo durch Einbinden des HTML-Codes '<iframe src="http://www.e-teaching.org/haupt_logo_ng.jpg" width="190" height="80" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"><⁄iframe>' angezeigt wird:


Image-Map
Image-Maps sind eine besondere Form sensitiver Bilder oder Grafiken. Im Bild werden verschiedene Bereiche (engl.: areas) definiert, die bei einem Mausklick verschiedene Aktionen (Hyperlinks) auslösen. Meistens werden Image-Maps zur Navigation eingesetzt.

IMAP/Internet Message Access Protocol
IMAP ist ein Protokoll für den E-Mail -Verkehr. Es stellt eine Alternative zu POP3 dar, mit deutlich erweitertem Funktionsumfang. IMAP ist darauf ausgelegt, dass E-Mails nicht heruntergeladen werden müssen, sondern auf dem Server bleiben und von dort aus verwaltet werden können. Durch das geringe lokale Datenaufkommen wird das IMAP z. B. gerne genutzt, um E-Mails auf dem Mobiltelefon zu verwalten. Die meisten E-Mail-Anwendungen unterstützen IMAP, wobei sich der Grad der Unterstützung sehr unterscheiden kann. Die Verwendung von IMAP ist im Gegensatz zu POP3 in der Regel kostenpflichtig.
Siehe auch: SMTP.


IMS QTI/IMS Question & Test Interoperability
IMS QTI steht für IMS Question & Test Interoperability und ist ein spezifiziertes Datenformat, welches Test- und Quizinhalte wie Fragen, Antworten oder deren Ergebnisse einheitlich beschreibt und somit zwischen verschiedenen Anwendungen austauschbar macht.
Mehr Informationen darüber können unter http://www.imsproject.org/question/ nachgeschlagen werden. Zudem erhalten Sie in der Rubrik Projektmanagement, hier im Portal, einen Überblick über Metadaten und Standards im Bereich E-Learning/-Teaching.


IMS Question & Test Interoperability
siehe IMS QTI

Informelle Kommunikation
Unter informeller Kommunikation wird der spontane und ungeplante Austausch bezeichnet. Zufällige Begegnungen wie zum Beispiel am Kopiergerät schaffen Situationen, die informelle Kommunikation fördern. Informelle Kommunikation ist durch den Gebrauch von Umgangssprache und fehlende Dokumentation charakterisiert.

Infrarot
Infrarot ist eine kabellose Übertragungstechnik. Über Lichtimpulse, die außerhalb des sichtbaren Spektrums liegen, werden Daten vom Sender zum Empfänger übertragen. Der Sender gibt die Daten mit einer bestimmten Frequenz ab. Der Empfänger, eine sogenannte Photodiode, erhält diese Lichtimpulse und leitet sie weiter. Vor allem bei Fernbedienungen, Mobiltelefonen und Notebooks wird Infrarot zur Datenübertragung eingesetzt, da diese Art der Datenübertragung sehr energiesparend ist.

Inline Frame
siehe iFrame

Inline Rendering
Mit Inline Rendering wird das Ausführen externer Webanwendungen innerhalb einer Webseite bezeichnet. Beispiele dafür sind das Einbinden von Google Maps oder das weit verbreitete Einbetten und Verlinken von YouTube-Videos.

Instant Messaging
Instant Messaging ist ein Internet-Service, der es ermöglicht, einen privaten Chatraum zu eröffnen und darin mit anderen Teilnehmern zu kommunizieren. In der Regel verwaltet ein solcher Service eine Liste mit den vom Benutzer festgelegten Namen und informiert ihn entsprechend, wenn eine der eingetragenen Personen online ist. Voraussetzung ist meistens, dass alle Teilnehmer das gleiche Programm verwenden (z. B. ICQ).

Institute of Electrical and Electronics Engineers
siehe IEEE

Instructional-Transaction-Theorie/ITT
Ein "Instructional Design" -Modell, das auf kognitive Lehrziele beschränkt ist, jedoch eine feine Unterscheidung nach Lehrzielkategorien zulässt, ist die Instructional-Transaction-Theorie. Sie bietet sich an, wenn die Bedienung, Wartung, Reparatur oder Klassifizierung von Maschinen oder Gegenständen im Mittelpunkt steht.

Instruktionsdesign
Instruktionsdesign ist das systematische Vorgehen bei der Entwicklung, dem Einsatz und der Evaluation von (computerunterstützten) Lernangeboten, das sich auf Erkenntnisse aus der Didaktik und Lern-/ sowie Kognitionspsychologie stützt.
Siehe auch: Instructional-Transaction-Theorie.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff finden Sie in der Rubrik Didaktisches Design sowie im Langtext "Instruktionsdesign".


Integrated Services Digital Network
siehe ISDN

Integrierte Entwicklungsumgebung
siehe IDE

Interaktivität
Interaktivität in Bezug auf Computersysteme beschreibt die Eigenschaften von Software, dem Benutzer verschiedene Eingriffs- und Steuermöglichkeiten zu eröffnen. Mit der Idee der Interaktivität ist im Zusammenhang mit digitalen Medien außerdem die wechselseitige Kommunikation von Sender und Empfänger gemeint: ein "Empfänger" kann zum "Sender" werden und umgekehrt.
Weitere Informationen sowie einen Langtext zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Interhypertextueller Link
Ein interhypertextueller Link ist eine Verknüpfung von zwei Webseiten innerhalb einer Webpräsenz. Verknüpfen lassen sich einzelne Webseiten, aber auch einzelne Abschnitte (vgl. Intrahypertextueller Link).

Internet
Das Internet ist ein globales Computernetzwerk, in dem Rechner über das Internet-Protokoll (IP) miteinander kommunizieren. Es ist durch seine dezentrale Struktur sehr ausfallsicher. Die Entstehung des Internet geht auf das amerikanische ARPAnet zurück. Im Internet stehen dem Benutzer unter anderem folgende Dienste zur Verfügung: E-Mail, FTP (File Transfer Protocol), Chat, Newsgroups und das World Wide Web.

Internet-Anbieter
siehe Internet-Service-Provider

Internet Message Access Protocol
siehe IMAP

Internetportal
siehe Portal

Internet-Protokoll
siehe IP

Internet Relay Chat
siehe IRC

Internet-Service-Provider
siehe ISP

Interpreter
Ein Interpreter ist ein Programm, das nicht in Maschinensprache codierte Programme einliest, analysiert und interpretiert, so dass sie auf allen Rechnerarchitekturen lauffähig sind. Interpreter übersetzen einzelne Befehle des Quellcodes und führen sie umgehend aus. Allerdings erzeugt der Interpreter keinen abspeicherbaren Maschinencode. Zum Teil müssen einzelne Programmteile immer wieder neu übersetzt werden, wodurch sich die Ausführungsgeschwindigkeit verlangsamt. Ein Interpreter wird zum Beispiel für viele einfache Makrosprachen eingesetzt. Der Übergang zwischen reinen Interpretern und reinen Compilern ist fließend.

Intervallskalen
Die Intervallskala ist ein Skalenniveau in der Statistik. Weitere Skalenniveaus sind etwa die Nominalskala (Tageszeiten sind z. B. nominalskaliert: Morgen, Mittag, Abend) oder die Ordinalskala (z. B. Schulnoten: 1 - 6). Intervallskalen haben ein noch höheres Messniveau als Ordinalskalen, indem sie gleiche Abstände der Intervallmesspunkte voraussetzen. Allerdings haben Intervallskalen keinen Nullpunkt. Ein Beispiel für ein intervallskaliertes Merkmal sind Jahreszahlen. Die Gleichabständigkeit der Messpunkte bei Schätzskalen (Ratingskalen) und die darauf gründende Auswertung sowie die Interpretation der Daten sind vieldiskutierte Probleme in den Sozialwissenschaften.

Intrahypertextueller Link
Ein intrahypertextueller Link ist ein Anker, der zwei Punkte innerhalb einer Webseite miteinander verknüpft.

Intranet
Das Intranet ist ein auf TCP/IP basierendes, geschlossenes (internes) Netzwerk, das nur Mitgliedern offen steht, und in dem Informationen verwaltet werden. Es kann jedoch räumlich verteilt sein. Meistens schützt eine Firewall das Netz vor externen Zugriffen von anderen Netzwerken (Internet).

IP/Internet-Protokoll
(Engl.: Internet Protocol); ein Netzwerkprotokoll. Es verpackt die zu vermittelnden Informationen in IP-Datenpakete und regelt die Vermittlung der Datenpakete an das jeweilige Ziel. In einem globalen Netzwerk wie dem Internet besitzt jeder Computer eine eindeutige numerische IP-Adresse (Internet-Protokoll-Adresse). Die IP-Adresse definiert den Aufbau und die Adressierung von Datenpaketen in TCP/IP -Netzwerken, so dass diese zwischen Netzwerken weitergeleitet werden können.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


iPod
Ein iPod ist ein MP3 -Player der Firma Apple, der mehrere Audioformate, zum Beispiel MP3, AAC, WAV, AIFF und Apple Lossless unterstützt. Inzwischen besitzt der iPod eine Speicherkapazität von bis zu 160 GB und kann auch Videos abspielen.

IRC/Internet Relay Chat
IRC ist ein Chatsystem, das es Benutzern erlaubt, weltweit in Echtzeit per Chat an Diskussionen im Internet teilzunehmen. Es gibt thematisch getrennte Chaträume, die entweder öffentlich oder auch abgeschlossen sein können. IRC-Programme erlauben es, den Chat direkt auf der Internetadresse des Anbieters zu nutzen oder ihn in die Webseite des Nutzers einzubinden.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


ISDN/Integrated Services Digital Network
ISDN ist ein Standard für ein digitales Telekommunikationsnetzwerk, das eine hohe Übertragungsgeschwindigkeit besitzt. Ein ISDN-Anschluss hat zwei Datenkanäle (B-Kanäle), über die zwei Dienste (etwa Telefon und Internet) gleichzeitig genutzt werden können. Außerdem gibt es einen Kanal für Steuerinformationen (D-Kanal). Die Übertragungsrate der B-Kanäle beträgt jeweils 64 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s), der Steuerkanal hat 16 Kbit/s. Für einen Anschluss sind bis zu zehn Rufnummern verfügbar. Mittlerweile steht für die Datenübertragung mit DSL (Digital Subscriber Line) ein Standard zur Verfügung, der deutlich schneller ist als ISDN.

ISP/Internet-Service-Provider
ISP ist die Bezeichnung für eine Firma oder Institution, die meistens gegen Gebühr über eigene Teilnetze Zugang zum Internet anbietet. ISPs bieten in der Regel Einwahlmöglichkeiten über Telefonleitungen an, und verlangen dafür entweder einen monatlichen Pauschalbetrag (flat rate) oder zeit- oder datentransferabhängige Nutzungsgebühren (Internet by call, volume rate).

ITT
siehe Instructional-Transaction-Theorie

iTunes
iTunes ist ein kostenloses Musik-Programm der Firma Apple (das auch unter Windows benutzt werden kann), mit dem Audiodateien abgespielt, geordnet, gespeichert, gebrannt und gestreamt werden können. iTunes bietet außerdem eine umfangreiche Datenbank für Audio- und Video- Podcasts. Das Programm unterstützt das Apple- Dateiformat AIFF und komprimierte Dateiformate wie MP3 und AAC.

Java
Java ist eine objektorientierte Programmiersprache, die von der Firma Sun Microsystems entwickelt wurde. Java lehnt sich syntaktisch stark an C++ an. Java-Programme laufen unabhängig vom jeweiligen Betriebssystem. Voraussetzung dafür ist eine Java Virtual Machine (JVM).

Java-Applet
Java-Applet ist eine Bezeichnung für ein Programm, das in Java programmiert ist. In eine Webseite können Java-Applets und damit interaktive, handlungsorientierte Elemente eingebaut werden. Diese Applets werden dann vom Server geladen und auf dem Rechner des Client ausgeführt. Damit Java-Applets abgespielt werden können, wird ein Browser benötigt, der die Ausführung von Java erlaubt.

JRE/Java Runtime Environment
Ein Java Runtime Environment wird benötigt, wenn Java -Programme auf einem Computer ablaufen sollen. Moderne Browser verfügen in der Regel über ein JRE, damit in Webseiten integrierte Applets ausgeführt werden können.

JavaScript
Von Netscape entwickelte, objektorientierte Skriptsprache, die HTML um dynamische Elemente erweitert. Sie eignet sich besonders zur Entwicklung von interaktiven Programmen (mit Grafiken, Animationen etc.) für Webseiten. Zur Ausführung von JavaScript-Elementen muss der Browser diese erlauben.

JSP/Java Server Page
Java Server Page ist eine Technologie, über die Java-Servlets in Webseiten eingebunden werden können, und die eine serverseitige Kontrolle von Webseiten ermöglicht. Servlets können Datenbankabfragen einleiten und dadurch zum Beispiel festlegen, welcher Text in einem Textfeld erscheint.

Java Virtual Machine
siehe JVM

Joint Photographic Experts Group
siehe JPEG

JPEG2000
JPEG2000 ist die Weiterentwicklung des gängigen JPEG -Formats und hat eine möglichst verlustfreie Kompression von Bilddateien zum Ziel. Im Unterschied zu JPEG arbeitet JPEG2000 mittels Wavelet-Komprimierung. Durch eine arithmetische Kodierung wird zusätzlich eine geringere Dateigröße erreicht. JPEG2000 Dateien sind robuster gegenüber Übertragungsfehlern.

JPEG/Joint Photographic Experts Group
JPEG ist ein Bildformat, das aufgrund seiner hohen Kompressionsrate und guten Bildqualität sehr häufig im Internet verwendet wird. JPEG-Bilddateien haben die Endung *.jpeg oder *.jpg.

JRE
siehe Java Runtime Environment

JVM/Java Virtual Machine
JVM ist eine virtuelle Maschine, die plattformunabhängige Anwendungen ermöglicht. Nach der Installation der JVM lassen sich systemweit Java -Programme ausführen. Die Plattformunabhängigkeit wird in Java durch das Zusammenspiel zweier Programme gelöst: Den Compiler, der den Quelltext (die .java-Dateien) in einen sogenannten Bytecode (die .class-Dateien), übersetzt, und einen Interpreter (die Virtual Machine). Die Virtual Machine ist ein Programm, das auf der Zielplattform installiert ist und den Java-Byte-Code ausführt. Die virtuelle Maschine ist somit das einzige Element von Java, das von der Rechnerplattform abhängig ist. Die Plattformunabhängigkeit resultiert daraus, dass es für möglichst alle Plattformen "Interpreter" gibt.

K-12
K-12 ist die Abkürzung für die englische Bezeichnung "from kindergarden to 12th grade". Die Abkürzung wird u. a. als Zielgruppendefinition für Lernprogramme verwendet.

Kalibrierung
Messtechnisches Verfahren, bei dem ein Gerät mit Hilfe von Standardgrößen geeicht wird. Ziel der Kalibrierung ist es, den Zusammenhang zwischen Messgröße und Messergebnis zu erhalten. Das bedeutet für die meisten Hardwareprodukte, dass die Eingaben mit der Darstellung übereinstimmen sollen. In Bezug auf Hardware ist eine Kalibrierung bei der Nutzung von Whiteboards, Scannern, Druckern und Bildschirmen notwendig. Dabei handelt es sich hauptsächlich um die Nachstellung von Farbwerten, die über die Farbtemperatur, Kontrast und Helligkeit geregelt werden.

Kognitive Lehransätze
Der Wechsel von behavioristischen Lernansätzen zu kognitiven Lernansätzen bezeichnet die kognitive Wende. Innerpsychische Vorgänge, wie Erkennen, Denken, Wahrnehmen, Erinnern etc., die in behavioristischen Ansätzen als "black box" ausgeklammert wurden, stehen im Vordergrund der kognitiven Lernansätze.
Siehe auch: Kognitive Werkzeuge.
Weitere allgemeine Informationen zu Didaktikschem Design sowie einen Langtext "Didaktische Modelle" gibt es in unserem Portal.


Kognitive Werkzeuge
Unter kognitiven Werkzeugen werden nach Jonasse digitale Medien verstanden, die Wissen nicht repräsentieren, sondern Lernende bei der aktiven Konstruktion von Wissen unterstützen (von einfachen Textverarbeitungsprogrammen bis hin zu komplexen Simulations -Programmen).

Konditionieren
Erlernen einer bestimmten Reiz-Reaktions-Verbindung: Auf einen bestimmten Reiz (Stimulus) erfolgt eine entsprechende Reaktion (Response). Man unterscheidet zwischen klassischem Konditionieren und operantem Konditionieren. Unter klassischem Konditionieren wird ein elementares Lernprinzip nach Pawlow verstanden, bei dem ein ehemals neutraler Reiz (z. B. ein Ton) durch die gleichzeitige Paarung mit einem Reiz (z. B. Futter), der eine Reflexreaktion (z. B. Speichelabsonderung) auslöst, selber zum auslösenden Reiz werden kann. Unter operantem Konditionieren wird ein von Skinner entwickeltes Modell der Verhaltensänderung verstanden, wonach ein auf die Umwelt einwirkendes Verhalten je nach Reaktion der Umwelt verstärkt oder abgeschwächt wird. Beim operanten Konditionieren muss das Versuchsobjekt immer aktiv auf die Umwelt einwirken.

Kontextmenü
Das Kontextmenü ist die Bezeichnung für die meist durch einen Klick auf die rechte Maustaste aufklappende, kontextsensitive Interaktionsfläche. Je nach Lokation des Mauszeigers enthält es unterschiedliche Funktionen und zeigt auch nur die sinnvollen an. Befindet sich der Mauszeiger beispielsweise über einer Datei, so werden Aktionen wie "Umbenennen", "Löschen" oder "Kopieren" angeboten.

Kooperationsskript
Kooperationsskripts geben eine Handlungsabfolge und spezifische Rollen mit bestimmten Aufgaben vor. Im Unterrichtskontext strukturieren und unterstützen Kooperationsskripts die Interaktionen in der Lerngruppe und damit den Lernprozess.
Einen Langtext zu diesem Glossarbegriff sowie weitere Artikel finden Sie in unserem Portal.


LAN/Local Area Network
Ein LAN ist ein Computernetzwerk, das auf einen begrenzten örtlichen Bereich beschränkt ist und keine öffentlichen Leitungen, wie etwa Telefonleitungen, benutzt. Die Ausdehnung kann sich auf ein Betriebsgelände, eine Schule oder einen Raum begrenzen. Dennoch kann ein LAN mit andern LANs über eine beliebige Distanz über Datenleitungen und Funk verbunden werden. Ein auf diese Weise vernetztes LAN-System wird als Wide Area Network (WAN) bezeichnet.

Laptop
(Auch: Notebook); ein tragbarer PC. Im Gegensatz zu Desktop-PCs lässt er sich über Akkus betreiben und über ein WAN -Kabel in jedes Netzwerk integrieren.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


LaTex
LaTex (sprich: Latech) ist eine Software, welche die Erstellung vor allem naturwissenschaftlicher oder mathematischer Dokumente mittels des Textsatzprogramms TeX vereinfacht. LaTex stellt dem Benutzer ein bestimmte Anzahl vordefinierter Kommandos (Makros) zur Verfügung, die nach dem Schema /kommando{parameter} aufgebaut sind und die Formatierung von Dokumenten, wie Bücher, Briefe, Folien sowie die Nummerierung von Abschnitten und die Erstellung mathematischer Gleichungen unterstützen. Die momentan aktuellste Version ist LaTeX2e. LaTex ist ein Freeware -Produkt.

LCD/Liquid Crystal Display
LCDs (Liquid Crystal Displays) sind Flüssigkristallanzeigen, wie sie häufig in Digitalkameras oder Mobiltelefonen vorzufinden sind. Diese funktionieren mit Hilfe von vor einer Lichtquelle platzierten Flüssigkristallen, deren Orientierung durch ein elektrisches Feld beeinflusst werden kann. Auf diese Weise und dank deren Eigenschaft, die Lichtpolarisierung beeinflussen zu können, kann die Farbeigenschaft eines Pixels gesteuert werden.

LDAP/Lightweight Directory Access Protocol
LDAP (Lightweight Directory Access Protocol) ist ein Protokoll zur Abfrage und Manipulation von Daten eines Verzeichnisdienstes. Dabei beziehen sogenannte LDAP-Clients Informationen von einem zentralen LDAP-Server, der das Verzeichnis (Adressliste o. ä.) in einer Baumstruktur verwaltet. Die Kommunikation zwischen Client und Server wird im LDAP-Protokoll spezifiziert.

Learning Object
siehe LO

Learning Object Metadata
siehe LOM

Lehrverfahren
Lehrverfahren sind Unterrichtsmethoden, die sich durch die unterschiedlichen Grade der Strukturierung und Aktivierung der Lernenden unterscheiden. Einsiedler (1981) unterscheidet in darbietende, erarbeitende und explorative Lehrverfahren.
Mehr dazu in der Rubrik Didaktisches Design.


Lernfortschrittskontrolle
Die Lernfortschrittskontrolle soll dem Lernenden Informationen über seinen Lernstand liefern. Sie spielt in elektronischen Lernumgebungen eine hervorgehobene Rolle, da die Möglichkeiten persönlichen Feedbacks eingeschränkt sind.

Lernmanagement-System
siehe LMS

Lernpfad
Ein Lernpfad besteht aus vorgegebenen Lernschritten, die sicher zum Lernziel und –erfolg führen sollen. Der Begriff wird in erster Linie im Zusammenhang mit computergestützten Lernformen verwendet.

Lernplattform
siehe Lernmanagement-System (LMS)

Lightweight Directory Access Protocol
siehe LDAP

Linklabel
Durch ein Label (dt.: Etikett) erhält ein Hyperlink eine zusätzliche Informationsebene. Ein Label liefert Informationen darüber, in welcher Beziehung Ausgangs- und Zielpunkt eines Hyperlinks stehen, beispielsweise indem es Informationen über den Inhalt eines Zielknotens gibt. Außerdem unterstützt es die Orientierung im Hypertext und hilft beim Aufbau kognitiver Muster. Es gibt textuelle, optische und ikonografische Label.
Mehr dazu erfahren Sie am Ende der Vertiefung Hyperlinks.


Liquid Crystal Display
siehe LCD

Listserver
Bezeichnet einen Server, der die Verwaltung von Mailinglisten, wie z. B. Ein- und Austragen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie die Verteilung der E-Mails, übernimmt.

Live-Cast
Mit Live-Casts werden im Allgemeinen Webcasts und im Speziellen Podcasts bezeichnet, deren Entstehung bereits öffentlich stattfindet. Im Gegensatz dazu werden die meisten im WWW erhältlichen Web- und Podcasts als Aufzeichnungen angeboten und nicht-öffentlich produziert. Auch Live-Casts sind hinterher meistens als Aufzeichnungen weiterhin "on-demand " erhältlich.
Weitere Informationen zum Thema Podcasts erhalten Sie im Portal in den Bereichen Didaktisches Design und Medientechnik.


LMS/Lernmanagement-System
Ein Lernmanagement-System (LMS), auch "Learning Management System" oder Lernplattform genannt, bildet in der Regel den technischen Kern einer komplexen webbasierten E-Learning -Infrastruktur. Es handelt sich dabei um eine auf einem Webserver installierte Software, die das Bereitstellen und die Nutzung von Lerninhalten unterstützt und Instrumente für das kooperative Arbeiten und eine Nutzerverwaltung bereitstellt.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


LO/Learning Object
Ein Learning Object ist eine in sich geschlossene digitale oder nicht-digitale Lerneinheit, die je nach Bedarf mit anderen LOs kombiniert und in verschiedenen Kontexten mehrfach verwendet werden kann. Lernobjekte umfassen primär Daten (Inhalte und zugehörige Metadaten), und nur in sehr eingeschränktem Umfang Methoden. Es sind kleine Informationseinheiten, wie etwa HTML -Dokumente, Texte, Bilder, Präsentationen, Online- oder Präsenzkurse. Ziel einer modularen Aufbereitung von Inhalten durch Lernobjekte ist die Reduktion von Entwicklungskosten und -zeiten sowie die Personalisierung von Lernangeboten. 2002 wurde der IEEE -Standard für Learning Object Metadata (LOM) verabschiedet.

Local Area Network
siehe LAN

Local Newsgroup
Eine Local Newsgroup gehört einem Usenet an, das heißt, einem eigenständigen Netzwerk innerhalb des Internets, das sich in tausende thematisch sortierte Unterbereiche, sogenannte Newsgroups teilt. Die Local Newsgroup befindet sich nur auf dem eigenen Host. Viele Internet-Provider unterhalten lokale Newsgrous, die interne Informationen über sich und den Host-internen Support bieten.

Logfile
Ein Logfile ist eine Datei, in der sämtliche bei einer Online-Sitzung durchgeführten Aktivitäten festgehalten und gespeichert werden. Logfiles protokollieren die Anfragen, die an einen Webserver gestellt werden. Über Logfile-Analysen ist es prinzipiell möglich, Informationen darüber zu erhalten, woher die Besucher einer Seite kommen, wie oft sie wieder auf die Seite zugreifen und wie sie sich innerhalb der Webseite bewegen.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Login
Mit Login wird der Eintritt in ein Netzwerk oder Online-System durch Anmeldung bei einem Server bezeichnet. Erst mit dem Login beginnt die Datenübertragung. Meistens erfordert der Login die Identifizierung durch einen Benutzernamen und ein Passwort.

LOM/Learning Object Metadata
LOM ist ein vom LTSC (Learning Technology Standards Commitee) entwickelter Standard, um die Beschreibung von Lernobjekten anhand von Metadaten zu vereinheitlichen. Für die Katalogisierung und Wiederverwendung werden dabei einzelne Merkmale der Lernobjekte wie Autor, Zielgruppe oder technische Details abgespeichert.

Mailingliste
Mailinglisten stellen eine Mischform zwischen E-Mail und Newsgroup dar und bestehen zu den verschiedensten Themen und Informationszwecken. Benutzer haben die Möglichkeit sich in Mailinglisten einzutragen (subscribe). Nachrichten an die Mailingliste werden automatisch an alle Abonnenten (Subscriber) weiterversendet.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Makro
Ein Makro besteht aus einer Reihe von Befehlen und Anweisungen, die zu einem einzigen Befehl gruppiert werden, so dass eine Aufgabe durch Eingeben eines Tastaturkürzels oder Anklicken eines Icons automatisch ausgeführt wird. Man kann beispielsweise eine langwierige Login-Prozedur durch einen kurzen Makrobefehl ersetzen.

Manpage
Der Begriff steht für "Manual Page" und wird für Dokumentationsseiten bestimmter Software(-befehle) unter unixoiden Betriebssystemen wie Linux verwendet. Aufgerufen werden die Hilfeseiten mit Hilfe des "man"-Kommandos in Verbindung mit dem Befehl, für den Hilfe ersucht wird, z. B. "man cp". Mittlerweile gibt es viele der Manpages auch online, angeboten von Seiten wie http://man.he.net/ oder http://www.freebsd.org/cgi/man.cgi.

MAPLE
MAPLE (MAthematical maniPulation LanguagE) steht für ein Computer-Algebra-System (CAS), mit dem sich mathematische Probleme, beispielsweise der Analysis, Algebra oder diskreten Mathematik, analytisch lösen lassen. Ferner ermöglicht dieses Werkzeug interaktive technische Applikationen zu erstellen und mathematische Strukturen zu visualisieren.

Markup-Sprache
(Auch: Markup-Language oder Auszeichnungssprache); Beispiele für Markup-Sprachen sind SGML (Standard Generalized Markup Language), HTML (Hypertext Markup Language) und MathML. In Markup-Dokumenten wird der Inhalt durch Markup-Elemente strukturiert, die zum Beispiel den Textsatz bestimmen. Bsp.: [fett] <b>fetter Text<⁄b> [Ende fett].
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Mashup
Mashup bedeutet aus dem Englischen übersetzt "Vermanschung" und bezeichnet das Vorgehen, bestehende Inhalte durch Ändern, Umordnen und Kopieren in eigener Variation neu zu erschaffen und anzubieten. Jegliche Daten in Form von Text, Bild, Ton oder Video gleicher oder unterschiedlicher Herkunft werden nach den Vorstellungen des Autors gemischt, ergänzt und so zu einem neuen Netzangebot geformt und kombiniert – ähnlich einer Collage. Die Einbindung von Inhalten geschieht hierbei wild und häufig ungefragt oder kontrolliert über eine dafür vorgesehene Schnittstelle (API). Mashup ist typisch für das Web 2.0, welches seinen kreativen Anhängern bereits einige webbassierte Werkzeuge für einen unkomplizierten Mashup bereitstellt. Einige Mashup-Beispiele sind unter http://www.web2null.de/category/mashup/ gelistet.

Mathematical Markup Language
siehe MathML

MathML/Mathematical Markup Language
MathML ist ein Editor für mathematische Gleichungen aller Schwierigkeitsgrade. Er wurde Anfang 2001 vom W3C eingeführt und legte die Grundlage für die Einbindung mathematischer Gleichungen in Webseiten. MathML-Markup-Elemente können als JPEG -Datei oder als Bitmap -Datei (JPEG, GIF, BMP,...) in unterschiedlicher Auflösung (96dpi, 300dpi, 1200dpi,...) gespeichert werden. Da MathML in der Programmiersprache C++ erstellt wurde, kann der MathML-Editor in Windows-Anwendungen integriert werden. Die Schnittstelle "API" erlaubt dem Nutzer, die eigenen Bedienungswerkzeuge, Menüs und Tastatur-Shortcuts zu verwenden.

MATLAB
MATLAB leitet sich von MATrix LABoratory ab und steht für ein kommerzielles Softwarepaket, mit dem sich mathematische Probleme lösen, berechnen, programmieren und grafisch darstellen lassen. Es wird hauptsächlich zur numerischen Simulation eingesetzt. In Verbindung mit MAPLE kann MATLAB auch für symbolische Berechnungen verwendet werden. Weiterhin ermöglicht MATLAB die Entwicklung von Simulationsmodellen, die über ein grafisches Interface interaktiv reagieren.

MBT/Mobile Based Training
MBT ist zu unterscheiden von Web-Based Training (WBT) und Computer-Based Training (CBT). Mobile Based Training bezieht sich auf den Einsatz von mobilen Endgeräten wie Smartboards, PDAs oder auch Mobiltelefonen in meist WLAN -basierten Lehrszenarien.

Medienkompetenz
Mit Medienkompetenz werden Fähigkeiten und Fertigkeiten beschrieben, die die Verwendung und Erstellung von Medien betreffen. Der Begriff wird analog zu Begriffen wie Fach- oder Sozialkompetenz verwendet.
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Metadaten
Metadaten sind bestimmte Informationen zu Dokumenten wie Titel, Schlagworte, Erstellungsdatum oder Autor. Sie helfen, elektronische Daten zu beschreiben, um sie besser zu archivieren und auffindbar zu machen. Im E-Learning Bereich enthalten Metadaten Informationen zu Lernobjekten.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Microsoft Disk Operating System
siehe MS-DOS

Microsoft Office
Microsoft Office ist ein verbreitetes Bürosoftwarepaket der Firma Microsoft zur Text- und Datenverarbeitung. Office beinhaltet standardmäßig die Programme Word, Excel, PowerPoint und Outlook.

Middleware
Eine Middleware ist ein System- und Netzwerkdienst, der zwischen das Betriebssystem und die eigentlichen Anwendungen geschaltet ist. Sie gewährleistet das Zusammenspiel von Hard- und Software-Komponenten; zum Beispiel beim Aufbau verteilter Systeme. Typische Middleware-Produkte sind CORBA, DCOM, EAI oder ODBC.

Midi/Musical Instrument Digital Interface
Das Midi-Protokoll stellt statt Klängen (in Form von Schalldruck-Werten) Steuerinformationen ("digitale Notenblätter") für Instrumente mit einer digitalen Schnittstelle oder für die Soundkarte bereit. Mit Hilfe sogenannter Klangerzeuger (z. B. Synthesizer) werden die Befehle wieder in Klänge umgewandelt.

MIME/Multipurpose Internet Mail Extensions
MIME (Multipurpose Internet Mail Extensions) ist ein Standard, der die inhaltliche Struktur und den Aufbau von über das Internet austauschbaren Nachrichten wie E-Mails oder HTTP -Anfragen und -Antworten festlegt. Inhalte werden dabei nach bestimmten Typen, wie z. B. "text" oder "image" klassifiziert. S/MIME ("S" steht für Secure) ist eine Erweiterung, die zudem die Verschlüsselung der Nachrichten ermöglicht, und somit z. B. zur sicheren E-Mail-Kommunikation oder für digitale Signaturen verwendet werden kann. Eine Alternative hierzu ist (Open-)PGP.

Mindmap
Eine Mindmap ist - ähnlich wie eine Concept Map - eine grafische Darstellung, die Relationen zwischen Begriffen verdeutlichen soll. Allerdings ist es eine eingetragene Warenmarke. Von einem zentralen Begriff ausgehend wird bei Mindmaps ein Äste-System zu weiteren Schlüsselbegriffen gebildet. So wird ein bestimmter Themenbereich in weitere Unterbereiche aufgespaltet. Assoziationsketten können dadurch strukturiert und visualisiert werden.

MMS/Multimedia Messaging Service
MMS wird ein gebührenpflichtiger Dienst zum Versenden von Text-, Bild- und Tonnachrichten oder auch Videosequenzen genannt. Mit MMS ist sowohl eine Übertragung von Handy zu Handy als auch von Handy zu Computer und umgekehrt möglich. Um MMS senden und empfangen zu können, muss ein Handy WAP -fähig sein, und über einen integrierten Speicher von mehreren Megabyte verfügen.

Mobile Based Training
siehe MBT

Modem
Ein Modem ist eine Hardware, die für die Übertragung von Daten zwischen Computern über das Telefonnetz benötigt wird. Modem ist die Abkürzung für "Modulator" und "Demodulator". Das Modem moduliert die digitalen Signale des Computers in analoge Signale, die über das Telefonnetz übertragen werden. Am anderen Ende der Leitung müssen die Signale wieder demoduliert werden.

Monitoring
Monitoring heißt die Beobachtung und Überwachung von PC-Aktivitäten und anderen Internet -Aktivitäten durch eine Software. Dies kann durch die Aufzeichnung der besuchten Internetseiten, E-Mails, Chats und anderer Anwendungen oder die Überprüfung von Servern oder E-Commerce -Betrieben geschehen.

Motion Pictures Experts Group
siehe MPEG

Mouseover
(Auch: Rollover); Mouseover ist ein Gestaltungselement auf Webseiten. Ein in den HTML -Code integriertes JavaScript -Element bewirkt, dass sich ein bestimmtes Element auf einer Webseite (meistens grafisch) verändert, falls der Benutzer mit der Maus über das Objekt fährt. So kann etwa für Icons eine zusätzliche Texterläuterung angezeigt werden.

MOV
MOV ist ein von Apple entwickeltes Datei-Format zum Erstellen, Bearbeiten, Veröffentlichen und Anzeigen von Multimedia -Dateien. Das Format kann Video-, Animations -, Grafik-, 3D- und VR-Inhalte (Virtual Reality) enthalten. MOV-Dateien lassen sich im QuickTime -Player abspielen. Im Windows Media Player lassen sich nur QuickTime-Dateien der Version 2.0 oder früher abspielen.

Moving Picture Experts Group Audio Layer 3
siehe MP3

MP3/Moving Picture Experts Group Audio Layer 3
(Auch: MPEG-1 Audio Layer 3); ein vom Fraunhofer-Institut entwickeltes Komprimierungsverfahren/-format für Audio-Dateien, bei dem für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbare Audio-Informationen bestimmter Frequenzbereiche entfernt werden. Die komprimierten Dateien lassen sich bei einer Kompressionsrate von 1:10 bis 1:20 als kleine Datenpakete über das Internet austauschen oder herunterladen. Zum Abspielen stehen verschiedene Player zur Verfügung, etwa der Windows Media Player oder Apple iTunes.

MP4
MP4 ist ein Containerformat für Mediendaten, welches eine Struktur für die Aufbewahrung multimedialer Inhalte wie Audio- und Videospuren mit Untertiteln sowie 2D- und 3D-Grafiken definiert. Das Format basiert auf Apples QuickTime - Dateiformat und ist Bestandteil des MPEG -4-Standards.

MPEG-4
MPEG-4 ist ein Standard zur Audio- und Videokodierung, der u. a. verschiedene Kompressionsverfahren beschreibt und auch das Containerformat MP4 definiert. Der Standard untergliedert sich in mehrere Teile, die beispielsweise Beschreibungen für akustische und visuelle Kodierungsverfahren enthalten, aber auch Verfahren für die Realisierung von Untertiteln, den Aufbau von Containerformaten und die Darstellung von dreidimensionalen, grafischen Modellen. MPEG-4 dient als Standard für verbreitete Codex-Implementierungen in der Audio- und Videoverarbeitung, wie z. B. DivX.

MPEG/Motion Pictures Experts Group
MPEG ist die Abkürzung für eine Expertengruppe aus Wirtschaft und Forschungseinrichtungen, die Komprimierungsverfahren hoher Qualität für Daten im Multimediabereich festlegt. Der MPEG-Standard unterteilt sich inzwischen in MPEG-1, MPEG-2, MPEG-3 und MPEG-4, wobei der MPEG-3-Standard mittlerweile in MPEG-2 integriert wurde. MPEG-2 kommt bei der Speicherung auf DVDs zum Einsatz. Bei der Komprimierung werden nur die Veränderungen zum Vorgängerbild abgespeichert. Mit dieser Methode lässt sich der Datenaufwand für einen Videofilm um etwa 99% verringern. Die mögliche Kompression geht bis 200:1.

MS-DOS/Microsoft Disk Operating System
MS-DOS ist ein Betriebssystem für Personalcomputer von Microsoft. Es begründete durch seine Verbreitung die marktbeherrschende Stellung von Microcsoft. Windows 98 ist die letzte Windows Version mit MS-DOS Betriebssystem. Das MS-DOS Betriebssystem ist ein Programmpaket, das im einzelnen Systemdateien, Dateien zur Konfiguration des Computers, Hilfsprogramme zur Editierung von Textdateien, Treiberprogramme für die externe Peripherie (Drucker, Monitor, Tastatur, Maus usw.) und Programmdateien zur Ausführung externer DOS-Befehle beinhaltet.

MUD/Multi User Dungeon
MUD ist eine serverbasierte multi-userfähige Umgebung, etwa für Rollenspiele im Internet. Für den Spieler bestehen verschiedene Möglichkeiten der Kommunikation (Chats) und Interaktion mit anderen Spielern und Objekten in Echtzeit. Innerhalb einer Spielumgebung müssen die Benuzter verschiedene Aufgaben ("Quests") lösen. MUDs sind entweder als rein textbasierte Umgebung realisiert, die meistens über Telnet -Verbindungen bedient werden, oder sie sind grafische 3D-Umgebungen.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal unter Didaktisches Design und Medientechnik.


Multimedia
Multimedia ist der Oberbegriff für Dokumente, die durch den kombinierten Einsatz verschiedener digitaler Medien wie Ton, Text, Grafik und bewegter Bilder entstanden sind. Meistens ist mindestens ein zeitabhängiges Medium, zum Beispiel bewegte Bilder oder Ton, enthalten.

Multimedia Messaging Service
siehe MMS

Multimediaplayer
Ein Multimediaplayer unterstützt das Abspielen von Audio- und Videoformaten, wie etwa .mp2, .mp3, .avi, .mpeg, .wmv, .wav, .wma, .mpe, .mpeg oder .asf. Je nach Funktionsumfang erlauben Multimediaplayer das Konvertieren einzelner Formate. Eine Vielzahl unterschiedlicher Multimediaplayer (etwa der Windows Media Player) sind als Freeware im Internet erhältlich.

Multiple Choice
(Dt.: Mehrfache Auswahl); ein Verfahren, das häufig in Prüfungen zum Einsatz kommt. In Multiple Choice-Tests sollen die Prüflinge eine richtige Antwort unter verschiedenen, auch falschen Antwortmöglichkeiten erkennen. Der wohl größte Vorteil von Multiple Choice-Aufgaben ist die Möglichkeit einer automatisierten Auswertung mit Hilfe eines Tools (etwa Moodle; http://moodle.org). Nachteil ist, dass nach den Regeln der Wahrscheinlichkitsrechnung auch vollkommen unwissende Prüflinge einen gewissen Anteil richtiger Antworten liefern werden.

Multipointkonferenz
Eine Multipointkonferenz ist eine Videokonferenz-Anwendung, bei der zwei oder mehrere audiovisuelle Terminals zusammengeschaltet werden. Bei einer Multipointkonferenz können mehrere Standorte miteinander kommunizieren, wobei jeder jeden sehen und hören kann.

Multipurpose Internet Mail Extensions
siehe MIME

Multi User Dungeon
siehe MUD

Musical Instrument Digital Interface
siehe Midi

MySQL/PostgreSQL
MySQL ist eine Open Source - Software. Sie ermöglicht die Verwaltung von SQL -Datenbanksystemen. MySQL liegt als Basis unter vielen Internetpräsenzen und wird sehr häufig in Kombination mit PHP und dem Apache-Webserver verwendet. PostgreSQL ist eine komplexere, ebenfalls freie Alternative zu MySQL.

Namensraum/Namespace
Namensräume beschreiben in der Informatik den Kontext, in den ein Objekt (der "Name") eingebettet ist. Sie dienen der eindeutigen Zuordnung von Objekten. Innerhalb eines bestimmten Namenraumes können Programmierer dadurch Objekten Namen geben, ohne Rücksicht darauf, ob diese Namen außerhalb des Namenraumes bereits vergeben sind. Das W3C verabschiedete im Januar 1999 eine Regelung, die festlegt wie Elemente in XML -Dokumenten zu bezeichnen sind, wenn sie aus unterschiedlichen Zusammenhängen (DTDs) stammen. Innerhalb des Dokuments, in dem diese Namen verwendet werden, muss eine Deklaration stattfinden, die klar macht, dass ein Präfix mit einem bestimmten Namensraum- URI assoziiert ist. Auch die meisten modernen Programmiersprachen verwenden Namensräume, um es Programmierern zu ermöglichen, komplexe Programme aus einzelnen Programmpaketen zu kombinieren.

Namespace
siehe Namensraum

Navigationshilfen
Navigationshilfen sind Hilfestellungen für den Benutzer auf seinem Weg durch das Internet. Sie helfen beim Zugriff auf gewünschte oder gesuchte Informationen, etwa durch Suchoptionen (Volltext, Stichwort usw.), eine Sitemap oder eine FAQ-Liste (Frequently Asked Questions).
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


.NET
.NET bezeichnet eine Produktfamilie von Microsoft, die als zentrales Element einen Satz von Softwaretechnologien enthält, mittels derer sich Informationen zu Benutzern, Systemen und Geräten verknüpfen lassen. Die Technologie basiert auf Webservices. Dabei handelt es sich um kleine Anwendungsmodule, die über das Internet sowohl miteinander als auch mit anderen, komplexeren Anwendungen kommunizieren können und den Zugriff auf Informationen verschiedener Art online oder offline ermöglichen. Plattformneutralität wird durch den XML -Standard erreicht.

Netcasting
Netcasting bezeichnet eine inzwischen veraltete Technologie, die Webinhalte, z. B. Nachrichten, als Server-Push versendet. Dabei übermittelt der Webserver gezielt Informationen an den Client, also den Browser des Surfers, ohne dass dieser aktiv werden muss.

Netiquette
Netiquette ist eine Zusammenziehung von "Netz-Etiquette". Sie enthält allgemein akzeptierte Verhaltensregeln für das Web. Die Netiquette wurden 1995 von Arlene H. Rinaldi mit dem Ziel zusammengestellt, allgemeine Umgangsformen für die Interaktion von Benutzern im Internet zu formulieren, die allen als Hilfestellungen dienen können.
Näheres unter http://www.fau.edu/irm/about/netiquette.php.


NetMeeting
NetMeeting ist ein Produkt von Microsoft, das multilaterale Datenkonferenzen, Audiokonferenzen und Internet-Telefonieren sowie Videokonferenzen über das Internet ermöglicht. NetMeeting bietet außerdem eine Chatplattform (Chat), welche die Übertragung von Ton und Text erlaubt, sowie eine Tafel, die von allen Benutzern für Skizzen benutzt und eingesehen werden kann.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es im NetMeeting-Steckbrief.


Network News Transfer Protocol
siehe NNTP

Netzwerk
Ein Netzwerk ist ein Zusammenschluss von mehreren Computern, die über ein Netzwerkkabel oder Funk miteinander kommunizieren und auch vorhandene Ressourcen (etwa Drucker) gemeinsam nutzen können. Das Internet kann als ein riesiges Rechnernetz betrachtet werden, in dem die einzelnen Computer über ihre IP-Adresse kontaktiert werden können.

Newsfeed
siehe Feed

Newsgroup
Eine Newsgroup ist ein asynchrones Kommunikationsmedium zum öffentlichen Nachrichtenaustausch über bestimmte Themen. Wie an einem Schwarzen Brett können von den Benutzern Nachrichten eingestellt sowie alle Beiträge eingesehen werden. Es gibt sowohl moderierte wie unmoderierte Newsgroups. In moderierten Groups kontrolliert der Moderator zuerst die Beiträge, bevor sie veröffentlicht werden. Es gibt eine unendliche Anzahl virtueller Diskussionsgruppen zu jedem vorstellbaren Themenbereich.
Siehe auch: Local Newsgroup, Asynchrone Kommunikation.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


NNTP/Network News Transfer Protocol
NNTP ist ein Protokoll, welches für das Usenet und dessen Newsgroups entwickelt worden ist. Es ermöglicht die Kommunikation zwischen News-Client (Newsreader) und Server und regelt Empfang und Veröffentlichung von Newsartikeln/Beiträgen.
Siehe auch: Newsgroup.


Nominalskalen
Die Nominalskala ist ein Skalenniveau in der Statistik. Nominalskalen weisen ein sehr niedriges Messniveau auf. Merkmalen gleicher Art wird dabei der gleiche, solchen verschiedener Art werden verschiedene Werte zugeordnet, etwa weiblich = 1, männlich = 2. Beipiele für nominalskalierte Merkmale sind auch Farben (mit den Kategorien "blau", "rot", "gelb", ...). Weitere Skalenniveaus sind Ordinalskala oder Intervallskala.

Notebook
siehe Laptop

OCR/Optical Character Recognition
OCR (Optical Character Recognition) bezeichnet den Vorgang der automatischen Texterkennung bei einer z. B. per Scanner erfassten, gedruckten Vorlage. Die digitalisierte Vorlage, die meistens in Form einer Bilddatei vorliegt, wird dabei zunächst in wichtige, d. h. Textfragmente enthaltende, und unwichtige, z. B. Weissflächen, Grafiken usw. enthaltende, Bereiche unterteilt. Anschließend findet auf den wichtigen Bereichen die eigentliche Zeichenerkennung mit eventueller Fehlerkorrektur (ICR; Intelligent Character Recognition) statt. Dieser Vorgang beruht im weitesten Sinne auf einem Mustervergleich bekannter, in einer Datenbank gesammelter Buchstaben mit den durch die Unterteilung erfassten Fragmenten.

OER
siehe Open Educational Resources

OMDOC/Open Mathematical Document
OMDOC (Open Mathematical Document) ist ein Auszeichnungs-Format (Markup-Language) für mathematische Formeln (vgl. MathML). Es beruht auf der Sprache XML. Bei OMDOC geht es nicht um die Präsentation von Gleichungen, sondern um das Vermitteln der Bedeutung und Theorie den mathematischen Formeln.

Ontologie
Die Ontologie ist in der Informatik eine konzeptuelle Formalisierung von Wissensbereichen und Begriffsystemen. Mit Hilfe einer standardisierten Terminologie sowie Beziehungen zwischen diesen Begriffen wird ein Wissensbereich beschrieben. Das Vokabular besteht aus Klassen, Relationen und Funktionen. Ontologien sind vor allem für das Wissensmanagement mittels Datenbanken und Informationssystemen von Nutzen. Suchmaschinen können beispielsweise nur miteinander kommunizieren, wenn sie die Interpretationsvorschriften für die Daten in Form einer gemeinsamen Ontologie mitliefern. Ontologien spielen auch im Zusammenhang mit "Semantic Web"-Anwendungen eine Rolle. Hierbei wird das Ziel verfolgt, Web-Dokumente mit Metadaten zu versehen, die ihren Inhalt näher beschreiben, und diese durch Ableitungsregeln miteinander zu verknüpfen. Die Sprache OWL wurde durch das W3C als Datenformat für Austausch und Repräsentation von Ontologiedaten des Semantic Web definiert.
Einen Langtext zum Thema "Semantic Web" finden Sie in folgendem Artikel.


Open Access/Open Content
Die Open Access-Bewegung hat die freie Verfügbarkeit wissenschaftlicher Informationen - in der Regel Publikationen – im Internet als Ziel. Open Content sind Inhalte wie etwa Texte, Bilder, Musik oder Videos, die frei kopiert, genutzt und teilweise auch verändert werden dürfen. Die Nutzung wird gemeinhin mit Lizenzen geregelt, die auch festlegen, wie auf die ursprünglichen Autoren verwiesen werden muss. Diese Lizenzen leiten sich aus der Open Source -Bewegung ab.
Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Open Content
siehe Open Access

OER/Open Educational Resources
Im Allgemeinen wird unter OERs digitalisiertes Lehr-/Lernmaterial verstanden, das im Internet zur freien Verfügung steht. Als OER können demnach ganz unterschiedliche Formen wie Kurse, Kursanwendungen, Kursmodule, aber auch (Hyper-) Textdateien, Bilder, Audio, Video, Simulationen usw., verstanden werden. Eingeschlossen sind auch Tools, beispielsweise Lernmanagement-Systeme oder Trainingsmaterialien zur Verwendung oder Qualitätssicherung von OERs. Insgesamt können OERs zum einen nach dem Materialientyp (Software, Publikationen, Kurse usw.) und zum anderen auf Grund ihrer Medienformate (Webseiten, CD-ROM usw.) unterschieden werden.

OpenGL
OpenGL ist eine plattform- und programmiersprachenunabhängige Grafikbibliothek, deren API eine Vielzahl an Funktionen zur Generierung von sowohl 2D- als auch 3D-Computer-Grafiken aus einfacheren Grafikprimitiven wie Dreiecken bereitstellt. OpenGL findet vor allem in den Bereichen Spieleentwicklung, CAD und Visualisierung/Simulation Verwendung.

Open Mathematical Document
siehe OMDOC

OpenOffice
Der Name OpenOffice steht für ein flexibles, XML -basiertes Open Source -Programm-Paket, das ähnliche Funktionen wie das Office-Paket von Microsoft aufweist. Es enthält Einzelprogramme zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation, zur Erstellung von Datenbanken, zum Verarbeiten von Formeln und zum Zeichnen. Es kann auf allen Betriebssystemen installiert werden und wurde von der "Organization for the Advancement of Structures Information Standards" (OASIS) entwickelt. Mit dem Programm können auch PDF-Dokumente erstellt und Windows-Formate (wie Word oder Powerpoint) erkannt und verwendet werden.

Open Source
Open Source ist ein Begriff für Software, deren Quellcode, d. h. die interne Funktionsbeschreibung, für jeden zum freien Herunterladen, Verändern und Weiterverteilen kostenlos zur Verfügung steht. Die Entwicklung und Verwaltung der Software wird in der Regel durch eine Gemeinschaft von Entwicklern und Anwendern vorangetrieben, die nicht in erster Linie kommerzielle Interessen verfolgt. Beispiele: Betriebssystem Linux, Office-Paket OpenOffice.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


Optical Character Recognition
siehe OCR

OrbiTeam
Die OrbiTeam Software GmbH wurde im Juli 1998 als ein ausgelagerter Geschäftsbereich der GMD - Forschungszentrum Informationstechnik GmbH für die Weiterentwicklung und den Vertrieb des BSCW Shared Workspace-Systems gegründet. Hauptziele von OrbiTeam sind die Pflege, Weiterentwicklung und der professionelle Support von BSCW-Systemen weltweit.

Ordinalskalen
Die Ordinalskala ist ein Skalenniveau in der Statistik. Ordinalskalen stehen auf einer höheren Messniveau-Stufe als Nominalskalen. Ordinalskalierte Kategorien lassen sich in eine Reihenfolge ordnen, so etwa bei Fragen zur Schulbildung, bei denen die Antwortalternativen eine Rangfolge (z. B. Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Fachhochschule) bilden. Allerdings ist (auch in diesem Beispiel) trotz der eindeutigen Ordnung der Abstand zwischen den Kategorien nicht messbar. Dies erlauben beispielsweise Intervallskalen.

OWL/Web Ontology Language
OWL ist eine Web- Ontologie -Sprache und eine Spezifikation des W3C. Sie ermöglicht die hierarchische Beschreibung von Klassen, Attributen und Assoziationen dieser Klassen und deren Beziehung untereinander. Attribute und Assoziationen werden zusammenfassend als Eigenschaften einer Klasse bezeichnet. Mit Hilfe der OWL sollen Konzepte einer Domäne und deren Beziehungen formal so beschrieben werden, dass sie durch Programme verarbeitet werden können. OWL ist eine semantische (Markup-)Auszeichungssprache zum Veröffentlichen und Austauschen von Ontologien im WWW. Die offizielle Austauschsyntax von OWL ist RDF / XML.

Panel-Display
Ein Panel-Display ist ein Grafiktablett mit integriertem Display, das mit einem speziellen Eingabestift interaktiv bedient werden kann.

PCI/Peripheral Component Interconnect
PCI ist ein von der Firma Intel entwickeltes Leitungssystem (lokaler Bus-Standard) in PCss für die Datenübertragung zwischen Prozessor, Arbeitsspeicher und Erweiterungs-Karten. Fast alle modernen PCs verfügen über einen PCI-Bus. Der PCI-Bus wird normalerweise als 32-Bit-Bus System eingesetzt. Jeder PC ist mit zwei bis sieben Steckplätzen für PCI-Karten ausgerüstet. In die Steckplätze kann eine große Anzahl verfügbarer Karten (Netzwerkkarten, Modems, Soundkarten und Grafikkarten) eingesetzt werden.

PDA/Personal Digital Assistant
PDAs sind tragbare Rechner im Hosentaschenformat. Neben PDAs sind auch die Bezeichnungen Handheld, Palmtop oder Pocket PC gebräuchlich. PDAs werden über berührungssensible Oberflächen mit einem Spezialstift bedient und verfügen in der Regel über eine Handschrifterkennung. Heute ist die Rechnerleistung von PDAs so fortgeschritten, dass viele Programme wie Textverarbeitung, PDF -Reader, E-Mail - Clients oder Musik- und Videoplayer auf ihnen ausgeführt werden können. Mittels Funk-Technologien wie Bluetooth oder WLAN, wird auch die drahtlose Datenübertragung mit dem PDA möglich.
Weitere Informationen zu diesem Glossarbegriff gibt es in unserem Portal.


PDF/Portable Document Format
PDF ist ein Dateiformat, mit dem es möglich ist, elektronische Dokumente unabhängig von einer bestimmten Software (z.B. einem Textverarbeitungsprogramm) oder einem Betriebssystem originalgetreu darzustellen. Für die Anzeige der PDF-Dokumente wird der Acrobat Reader benötigt.
Mehr dazu unter Medientechnik.


PEARL/Process and Experiment Automation Realtime Language
PEARL ist eine prozeduale Programmiersprache zur einfachen, sicheren und weitgehend rechnerunabhängigen Programmierung von Multitasking (Steuerung paralleler Aktivitäten )- und Echtzeitaufgaben. Sie ist zu unterscheiden von der Skriptsprache Perl.

Peer-Review
Peer-Review bezeichnet ein Verfahren, in dem Arbeitsergebnisse - in der Regel Artikel - durch einen oder mehrere Experten des entsprechenden Gebietes bewertet und mit einem Kommentar versehen werden. Zumeist sind Peer-Reviews ausschlaggebend für die Publikation von wissenschaftlichen Artikeln in Zeitschriften oder zu Tagungen.

Peer–to-peer
In Peer-to-peer- Netzwerken agieren alle Rechner gleichberechtigt. Zwischen allen Teilnehmern besteht eine direkte Datenverbindung ohne die Zwischenschaltung eines Netzwerk-Servers. Jeder ans Netz angeschlossene Rechner kann sowohl die Funktion eines Servers als auch die eines Clients wahrnehmen.

Peripheral Component Interconnect
siehe PCI

Perl
Die Skriptsprache Perl (nicht zu verwechseln mit der Programmiersprache PEARL!) wurde von Larry Wall erfunden und 1993 zur freien Verfügung gestellt. Perl ist besonders auf die Verarbeitung von Texten und Textdateien sowie zur Ausgabe von Berichten ausgelegt. Perl wird häufig für sogenannte Filterprogramme benutzt, wenn etwa große Textdatenmengen verarbeitet werden müssen. Die Programme, die in Perl geschrieben werden, werden als ASCII -Files gespeichert und erst unmittelbar vor der Ausführung kompiliert. Dies macht die Programme einerseits leicht editierbar und auch auf andere Rechnersysteme übertragbar, andererseits zeichnen sich Perl-Programme insbesondere bei Suchfunktionen durch eine hohe Geschwindigkeit aus. Perl ist die wichtigste Programmiersprache, wenn es darum geht, Programme für die CGI - Schnittstelle zu erstellen.

Personal Digital Assistant
siehe PDA

PGP/Pretty Good Privacy
PGP (Pretty Good Privacy) ist ein Verfahren zur Verschlüsselung von Inhalten. Es wird häufig zur sicheren Übertragung von E-Mails verwendet. Dabei wird zunächst der eigentliche Inhalt per symmetrischer Verschlüsselung und anschließend das zur Entschlüsselung benötigte Geheimnis mit einem asymmetrischen Verfahren kodiert. Eine von Patentansprüchen (auf die verwendeten Verfahren) befreite Version ist OpenPGP, das zum Internet-Standard avancierte. Eine weitere, allerdings hierzu inkompatible Alternative ist S/MIME.

Photoshop Document
siehe PSD

PHP/Hypertext Preprocessor/Personal Home Page Tools
PHP ist eine serverseitige Skript -Sprache zur Erstellung datenbankgestützter, dynamischer Webseiten. Dynamische Webseiten werden erst bei Aufruf generiert, so dass sich die Inhalte, etwa die Ergebnisse einer Kursabfrage, individuell auf die Kriterien des Besuchers zuschneiden lassen. PHP ist ein Open-Source -Produkt.

PICT
PICT ist das Standard-Grafikformat früherer Macintosh- Betriebssysteme. Es kann Vektor - und Pixelgrafiken sowie Textinhalte in einem Meta-Format vereinen und zwischen Anwendungen austauschen. Mittlerweile, d. h. in den neueren Mac OS-Versionen, wurde es vom Portable Document Format (PDF) abgelöst.

Pingback
Pingback ist eine Funktion in Weblog - Software. Sie ermöglicht es, dass Autoren von Weblogs eine Rückmeldung erhalten, wenn Andere einen Link auf ihr Dokument setzen. In der Rückmeldung ist eine Information darüber enthalten, wer einen Link gesetzt hat.
Siehe auch: Trackback.


Pixel/Pel/px
(Auch: Pel für Picture Element; kurz: px; dt.: Bildpunkt); Ein Pixel ist die kleinste Einheit eines auf dem Bildschirm darstellbaren Bereichs beziehungsweise einer für den Bildschirm programmierbaren Farbe. In der Pixel-, Punkt- oder Rastergrafik wird jeder einzelne Bildpunkt abgespeichert. Bei der Wiedergabe zerlegt der Monitor die Bilder in viele tausend Pixel, die in Rastern angeordnet werden. Dabei stehen die einzelnen Pixel so nahe beieinander, dass sie für das bloße Auge nicht zu erkennen sind. Die Bildauflösung ist durch die festgelegte Anzahl der Pixel, und damit der Größe, starr, was dazu führt, dass eine Vergrößerung oder Verkleinerung der Grafik einen Qualitätsverlust nach sich zieht. Die Zahl der Bits, die für die Wiedergabe jedes einzelnen Pixels gebraucht werden, bestimmt, wie viele Farben oder Grau-Abstufungen wiedergegeben werden können.

Plug-In/Plugin
Ein Plug-In oder Plugin ist ein ein Zusatzmodul für ein Programm, welches die Programmfunktionalität erweitert. Diese Erweiterung kann z. B. einem Webbrowser die Wiedergabe bestimmter Dateiformate (etwa Video, Audio) ermöglichen, die bis dahin nicht unterstützt wurden.

PNG/Portable Network Graphics
PNG ist die Dateierweiterung eines Bildformats zur komprimierten Speicherung von Rastergrafiken. PNG besitzt Vorteile gegenüber GIF - und TIFF -Dateien die Komprimierung und Darstellung betreffend, es ist jedoch für Animationen nicht geeignet.

Podcast/Audio-Podcast
Unter einem Podcast wird im Allgemeinen ein Audio- oder Videobeitrag verstanden, der mit Hilfe eines Computers oder mobilen Endgeräts in einem geigneten Dateiformat erzeugt wurde, und sich im Internet ablegen bzw. herunterladen lässt. Der Name setzt sich zusammen aus den englischen Begriffen "broadcast" (dt.: Sendung) und iPod, einem tragbaren MP3 -Player des Unternehmens Apple. Die Grundform des Podcasts ist der Audio-Podcast. Vorzugsweise wird er im MP3-Format in Weblogs (Blogs) oder speziellen Audio-Blogs eingebunden, und kann entweder per RSS abonniert und dann von einem entsprechenden Podcasting-Client (Podcatcher) ausgelesen oder ohne Podcatcher heruntergeladen und mit einem Multimediaplayer abgespielt werden. Neben dem klassischen Audio-Podcast gibt es verschiedene weitere Formen von Podcasts, die häufig nach der Art ihres Inhalts benannt werden, z. B. Slidecasts, Screencasts, Video-Podcasts oder Doccasts. Immer häufiger werden außerdem um zusätzliche Informationen und/oder Steuerfunktionalitäten erweiterte Podcasts - sogenannte Enhanced-Podcasts - eingesetzt.
Weitere Informationen zum Thema Podcast erhalten Sie im Portal in den Bereichen Didaktisches Design und Medientechnik; zum Einsatz von Audio-Podcasts im Rahmen von Vorlesungen bietet Ihnen die Rubrik Lehrszenarien ausführliche Informationen.
e-teaching.org bietet ebenfalls einen Bereich mit Audio-Podcasts.


Podcatcher
Das Programm, mit dessen Hilfe Podcasts abonniert, empfangen und verwaltet werden können - ein sogenannter Podcasting-Client - wird häufig auch als Podcatcher bezeichnet. Eine Liste von Podcatchern finden Sie u. a. auf http://wiki.podcast.de/Podcatcher oder http://www.podcast.de/software/podcatcher. Einen Funktionsvergleich verschiedener Podcatcher finden Sie unter http://www.podcatchermatrix.org.
Weitere Informationen zum Thema Podcasts erhalten Sie im Portal in den Bereichen Didaktisches Design und Medientechnik.


POP3/Post Office Protocol Version 3
POP3 ist ein Übertragungs- Protokoll, das für gewöhnlich für das Empfangen von E-Mails genutzt wird. Dabei holt sich ein Client die E-Mails per POP3 von einem Server ab. POP3 ist in allen gängigen E-Mail-Anwendungen integriert und ist vom Funktionsumfang (Aufbau, Sicherheit) recht simpel strukturiert.
Siehe auch: IMAP, SMTP.


Popup/Pop-up
Im Englischen bedeutet "to pop up" soviel wie "plötzliches Auftauchen". Ein Popup ist ein JavaScript -basiertes Element in Form eines kleinen Fensters, das sich durch einen Mausklick, ein Mouseover, einen Hyperlink oder auch zeitgesteuert direkt nach dem Laden einer Webseite öffnet. Dabei überdeckt das Popup beim Öffnen Teile der darunter liegenden Webseite. Auch das Glossar des Portals wird in Popup-Fenstern angezeigt. Die Fenster lassen sich mit einem Mausklick schließen, ohne dass die Webseite geschlossen wird. Popup-Fenster sind vor allem beliebt bei Werbeanzeigen. Immer mehr Browser enthalten Software, die es ermöglicht, das Öffnen der Popups durch einen Blocker zu unterdrücken (Popup-Blocker).

Portable Document Format
siehe PDF

Portable Network Graphics
siehe PNG

Portal/Webportal/Internetportal
Als Portale werden über Internet erreichbare Angebote unterschiedlicher Größe und inhaltlicher Ausrichtung bezeichnet, die den Einstieg in einen bestimmten Themebereich schaffen oder unterschiedliche Anwendungen, Prozesse oder Dienste bündeln. Oft bieten sie umfangreiche redaktionelle Anteile sowie Möglichkeiten der individuellen Adaption und Beteiligung. Im Bildungsbereich kann zwischen vier Grundtypen unterschieden werden: Themenportalen, demografischen Portalen, Katalog-Portalen und Community-Plattformen.

PostgreSQL
siehe MySQL

Posting
Als Posting wird eine Mitteilung an eine Mailingliste oder in einer Newsgroup bzw. das Einstellen von Einträgen in Internet -Foren oder Chat -Runden bezeichnet.

Post Office Protocol Version 3
siehe POP3

PostScript
PostScript ist eine Programmiersprache, die Operatoren und Prozeduren zur Verfügung stellt, um Text und Grafik an einen Drucker zu übermitteln. Die PostScript-Anweisungen werden von einem Interpreter im Drucker verarbeitet. PostScript Programme werden meistens nicht von Benutzern, sondern von Anwendungsprogrammen erzeugt. Eine freie Software -Implementierung eines solchen Interpreters bietet die Software Ghostscript. Auch das PDF baut auf PostScript auf.

PowerPoint
PowerPoint ist ein Anwendungsprogramm von Microsoft zur Erstellung digitaler Präsentationen in Form von Folien, in die neben Texten auch Grafiken, Diagramme, Audio- und Videodateien eingebunden werden können. PowerPoint ist in den Microsoft Office -Paketen als Software enthalten. Die üblichen Dateiendungen von mit PowerPoint erstellten Präsentationen sind *.ppt(x) (bearbeitbar) und *.pps (Veröffentlichungs-Format).
Siehe auch: Powerpoint-Steckbrief.


Präsentationsprogramm
Präsentationsprogramme dienen der Erstellung und Darstellung digitaler Folien zur Unterstützung von Vorträgen und Präsentationen. Die Präsentationen lassen sich via Beamer vom Computerbildschirm auf die Leinwand projizieren. Beispiele für Präsentationsprogramme sind ActiveSlide, Keynote und PowerPoint.
Siehe auch: ActiveSlide-Steckbrief, Keynote-Steckbrief, PowerPoint-Steckbrief.
Einen Langtext zu Beamerpräsentationen gibt es in unserem Portal.


Pretty Good Privacy
siehe PGP

Process and Experiment Automation Realtime Language
siehe PEARL

Programmierter Unterricht
Programmierter Unterricht ist eine Lehrmethode, bei der sich die Lernenden einen in einzelne Teile zerlegten Unterrichtsstoff weitgehend selbständig erarbeiten und ihren Lernfortschritt auch weitgehend selbst kontrollieren. Erst wenn ein Teilschritt erfolgreich absolviert ist, wird der nächste Schritt begonnen. Im programmierten Unterricht wird die Rolle des Lehrers weitgehend von Lehrprogrammen (Karten mit Lehrtexten) übernommen.

Projektmanagement
Projektmanagement umfasst die Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation und -techniken für die Abwicklung eines Projektes. Die DIN 69 901 definiert ein Projekt als ein Vorhaben, das im wesentlichen durch die Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist. Ein Projekt zeichnet sich aus durch eine neuartige oder einmalige Aufgabe, eine klare Zielsetzung, zeitliche, finanzielle, personelle Begrenzungen, Abgrenzung gegenüber anderen Vorhaben, fachübergreifende Abstimmung und Kooperation sowie projektspezifische Organisation.
Mehr dazu in der Rubrik Organisation im Portal.


Proprietär
Als proprietär wird Hardware oder Software bezeichnet, die urheberrechtlich (durch Lizenzpflicht) geschützt und nur auf einem System verwendbar ist. Häufig ist proprietäre Software nicht kompatibel mit Hard- oder Software anderer Hersteller.

Protokoll
Ein Protokoll ist ein technischer Standard zur Übertragung von Daten. Protokolle legen das Format, den Inhalt, die Bedeutung und die Reihenfolge von Informationen fest.
Beispiele für Netzwerkprotokolle im Internet sind TCP/IP.


Proxy-Server
(Dt.: Stellvertretender Server); ein Programm, das zwischen Server und Client vermittelt. Dort werden zum Beispiel Dokumente zwischengelagert, auf die erst kürzlich zugegriffen wurde (siehe Cache). Der Rechner des Benutzers greift dabei nicht auf den ursprünglichen Server, sondern auf den Speicher des Proxy-Servers zu. Je nach Einstellung prüft der Server bei einer Anfrage das Dokument auf seine Aktualität und fordert Dokumente, die in der Zwischenzeit modifiziert worden sind, vom ursprünglichen Server neu an. Ein Vorteil ist, dass durch die Nutzung von Proxy-Servern der Netzwerkverkehr (Traffic) wesentlich reduziert und die Übertragungszeit verkürzt werden kann.

PSD/Photoshop Document
PSD (Photoshop Document) ist das Standardformat des Bildbearbeitungsprogramms Adobe Photoshop. Es wird dazu verwendet, Bildprojekte mit sämtlichen Bearbeitungs-Informationen, wie Ebenen, Masken, Farbräumen, Kanälen, Protokoll usw., für eine spätere Weiterbearbeitung abzuspeichern. Eine PSD-Datei kann auch in andere Adobe-Anwendungen, z. B. Illustrator, Encore DVD, Premiere oder ImageReady, importiert werden.
Siehe auch: Illustrator-Steckbrief, Premiere-Steckbrief.


px
siehe Pixel

Python
Python ist eine objektorientierte interaktive Skriptsprache, die oft mit Perl oder Java verglichen wird. Python besitzt eine sehr klare Syntax und stellt Module, Klassen, Ausnahmeanwendungen und eine sehr anspruchsvolle dynamische Datengenerierung zur Verfügung. In Python können auch Programme anderer Sprachen als Modul eingebettet werden, und die Sprache kann duch C oder C++ erweitert werden. Python eignet sich zur Textverarbeitung, Systemadministration, Systemintegration, Internet-Programmierung (HTML, HTTP, FTP, SMTP, CGI etc.), GUI -Programmierung oder Bildverarbeitung und ist Basis vieler Content-Management-Systeme. Python ist eine Open Source -Software.

Quartz
Quartz ist die in Apples Betriebssystem Mac OS X integrierte Grafikschnittstelle, die für die Darstellung der Benutzeroberfläche zuständig ist. In den neuesten Versionen des Mac OS X ist die Weiterentwicklung "Quartz Extreme" implementiert. Zur Berechnung von 3D-Oberflächen wie dem Desktop wird dabei auf die Grafikkarte zurückgegriffen, und dadurch eine schnellere Darstellung ermöglicht.

Quellcode
Der Quellcode oder auch Quelltext eines Programms ist der Text, den der Programm-Autor entsprechend den Regeln der jeweiligen Programmiersprache anfertigt. Auch die Auszeichnungsansicht einer HTML -Seite wird Quellcode genannt. In der Regel ist der Quellcode im ASCII -Format (American Standard Code for Information Interchange) verfasst. Um aus dem Quellcode ein ausführbares Programm zu machen, muss er in vielen Fällen kompiliert werden, das heißt, dass die Programmsprache in den ausführbaren Maschinencode übersetzt werden muss. Interpretierte Programmiersprachen benötigen dagegen keine Kompilierung. Programme, bei denen der Quellcode eingesehen und bearbeitet werden kann, werden als Open Source -Produkte bezeichnet.

Quick-Info
Eine Quick-Info ist eine kleine Textbox, die zumeist farblich hervorgehoben wird. Sie erscheint beispielsweise, wenn Sie eine Schaltfläche in der Symbol- bzw. Werkzeugleiste einer Textverarbeitung mit dem Maus-Cursor berühren, und gibt Informationen über die Funktionalität der Schaltfläche. Quick-Infos können auch als Linklabel eingesetzt werden.

QuickTime
QuickTime ist ein Abspielprogramm (Freeware) für Multimedia-Formate (Video, Audio, Grafiken, Virtual Reality (VR), Filme). Die Bedienungsoberfläche von QuickTime ähnelt der geläufiger CD- oder DVD -Geräte. Die Erweiterung, mit der auch die Bearbeitung von Multimedia-Daten möglich ist, heißt QuickTime Pro.

Rapid Authoring
Rapid Authoring bezeichnet die schnelle und kostengünstige Erstellung von digitalen Lerninhalten mit möglichst geringem Personaleinsatz. Der Begriff ist eine Abwandlung des aus der Software-Entwicklung bekannten Schlagworts "Rapid Prototyping". Es können mittels einfach bedienbarer Autorenwerkzeuge (Rapid Authoring-Tools) digitale Lerninhalte erstellt werden. Synonym zu Rapid Authoring verwendet werden unter anderem "Rapid E-Learning", "Rapid Content Creation" oder "Rapid Content Production".

Rapid Prototyping
1. Rapid Prototyping bezeichnet in der Software-Entwicklung die Vorgehensweise, mit geringem Personaleinsatz möglichst schnell funktionsfähige Prototypen zu erstellen.
2. Rapid Prototyping bezeichnet die schnelle, computergestützte Konstruktion eines Modells in der industriellen Entwicklung. Die Technik: Aus den Daten eines CAD-Modells wird das Produkt schichtweise aufgebaut.


RAW
Das RAW- Format enthält die vom Sensor einer Digitalkamera oder eines Scanners erfassten und digitalisierten reinen Bilddaten. Es ist kein Format im eigentlichen Sinne, da die Daten von Hersteller zu Hersteller und von Produkt zu Produkt unterschiedlich abgelegt werden. Gemeinsam ist den verschiedenen RAW-Konventionen lediglich, dass die Daten vor der Speicherung nicht bearbeitet werden. Der Vorteil der Digitalisierung im RAW-Format ist, dass Einstellungen wie Weissabgleich oder Farbsättigung nachträglich angewendet werden können. Dafür sind RAW-Dateien wesentlich größer als z. B. JPEG -Dateien, was auch eine längere Rechenzeit für die Speicherung in Anspruch nimmt. Adobe führte mit dem DNG-Format (Digital Negative) ein standardisiertes, interoperables Rohdatenformat ein, das mehr und mehr Verbreitung findet und die proprietären RAW-Formate überflüssig macht.

RDF/Ressource Description Framework
RDF steht für "Resource Description Framework" und ist eine Auszeichnungssprache zur Modellierung von Metadaten für Ressourcen im WWW. RDF legt eine Syntax für den gemeinsamen Datenaustausch fest, so dass Informationen zwischen den Anwendungen ohne Bedeutungsverlust ausgetauscht werden können. Über RDF können Informationen mit Hilfe von URI im Web identifiziert, sowie Metadaten über Webressourcen (wie Titel, Autor, Datum der letzten Änderung oder Copyright) dargestellt werden. Auch RSS - Feeds stehen im RDF-Format zur Verfügung. RDF ist fundamentaler Bestandteil der Vision des W3C vom Semantic Web. RDF wird ergänzt durch RDFS und OWL.

RDFS
RDFS steht für RDF -Schema und ist eine Auszeichnungssprache die es erlaubt, eine Grammatik sowie Interpretationsregeln (Ontologien) für RDF-Aussagen festzulegen und RDF um zusätzliche, komplexe Metadaten anzureichern.

Reader
siehe E-Book-Reader

Really Simple Syndication
siehe RSS

RealMedia
RealMedia ist die Sammelbezeichnung für die Dateiformate und die damit verbundenen Client - und Server -Produkte des Software-Herstellers RealNetworks, u. a. des Audioformats RealAudio und des Videoformats RealVideo. Das RealMedia-Format erlaubt das Streaming von Video- und Audio-Dateien über das Internet. Abgespielt wird über den RealPlayer. RealMedia-Dateien haben die Dateiendungen *.ra für Audio, *.rv, *.rm und *.rmvb für Video, und *.ram und *.rpm für Meta-Dateiformate, d. h. Dateien, die auf die eigentliche Multimedia-Datei verweisen. Mit Hilfe eines RealEncoders können Dateien eines anderen Formats in die RealMedia-Formate umgewandelt werden. Ein Vorteil der RealMedia-Formate ist die automatische Anpassung der übertragenen Datenmengen (und damit der Wiedergabequalität) in Abhängigkeit der zur Verfügung stehenden Bandbreite. Alternativen zu RealMedia sind zum Beispiel QuickTime von Apple und Windows Media von Microsoft.

Redirect
(Dt.: Nachsenden, Umleiten); eine Funktion, die wie ein Nachsendeauftrag Hyperlinks an eine neue Adresse weiterleitet, falls sich diese ändert. Ein Redirect verhindert auf diese Weise, dass, wenn sich die URL einer Seite ändert, alle Hyperlinks, die auf diese Seite verlinken, ins Leere führen. Ein Rederict kann entweder darüber organisiert werden, dass eine HTML -Seite dazwischen geschaltet wird, die den Nutzer über den Umzug informiert oder durch eine serverseitige Lösung, die eine automatische Umleitung veranlasst.

Refactoring
(Dt.: Restrukturierung, Umgestaltung); von Refactoring spricht man, wenn ein Programm-Code so verändert wird, dass er sich nach außen hin zwar gleich verhält (der Code bewirkt bei seiner Anwendung/Ausführung also das Gleiche wie zuvor), jedoch einen anderen inneren Aufbau (eine andere innere Struktur) besitzt. Im Idealfall liefert die veränderte innere Struktur des Codes das gewünschte äußere Verhalten schneller und/oder genauer als zuvor. Mit dem Refactoring soll aber auch eine bessere Lesbarkeit, Verständlichkeit, Wartbarkeit etc. des jeweiligen Programm-Codes erzielt werden.

RelaxNG
RelaxNG ist eine Schemasprache, die nicht vom W3C entwickelt wurde. Ihre Syntax ist deutlich einfacher als XML-Schema, dabei aber dennoch sehr ausdrucksmächtig.

Remote Login/Access
Als Remote Login (Access) wird der Fernzugriff eines Computers auf ein mehr oder weniger weit entfernt befindliches Netzwerk bezeichnet. Für den Zugriff wird eine Internetverbindung und eine entsprechende Software benötigt.

Remote-Desktop
Mit Remote- Desktop wird zumeist die netzbasierte Möglichkeit zur Fernsteuerung eines sich in Ferne befindenden Rechners bezeichnet. Üblicherweise wird die Freigabe dabei vom Benutzer des fernen Systems erteilt. Die grafische Benutzeroberfläche (GUI) des fernen Systems wird auf dem lokalen Rechner angezeigt und kann wie gewohnt bedient werden. Mit Hilfe der Remote-Desktop-Freigabe kann daher auch Application Sharing verwirklicht werden.
Mehr Informationen zu den Themen Fernsteuerungsrechte und Application Sharing finden Sie in der Rubrik Medientechnik.


Repository
Ein Repository ist eine zentrale Ablage, in der Software-Produkte (z. B. Lernsoftware-Objekte) sowie deren Konzeption und Entwicklung verwaltetwerden. Sie erlaubt mehreren Autoren und Nutzern, ihre Inhalte bereitzustellen und wechselseitig zu nutzen. Repositorys werden unter anderem zum Versionsmanagement, z. B. beim CVS verwendet. Die Auszeichnung der Inhalte erfolgt mit Hilfe von Metadaten.

Ressource Description Framework
siehe RDF

RGB/Rot Grün Blau
Das Kürzel RGB steht für den aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau (RGB) bestehenden Farbraum für die additive Farbmischung, mit der beispielsweise Computermonitore arbeiten. Zu jedem binären Muster, das einem Pixel zugeordnet wird, gibt es in einer Tabelle drei Bytes, die für diese drei Grundfarben stehen. Der Inhalt dieser Bytes kann Werte zwischen 0 und 255 annehmen, die dem Grad der Farbintensität entsprechen (je höher, desto heller). Da jedes dieser RGB-Bytes 256 mögliche Werte haben kann, ergeben sich daraus 256 x 256 x 256 verschiedene Farbton-Möglichkeiten, also 16.777.216 Farben. Das entspricht einer 24Bit-Farbtiefe, die auch als "TrueColor" der "Echtfarbe" bezeichnet wird. Einige Anwendungen, etwa HTML, verlangen eine Farb-Angabe in Hexadezimalzahlen.

Rhizom
Das Rhizom ist ein aus der Botanik entlehnter Begriff. Dort bezeichnet es ein meist unterirdisch oder dicht über dem Boden wachsendes wurzelähnliches Sprossensystem. In der Hypertext -Theorie wird das Rhizom als Metapher für Hypertextgewebe verwendet, die sich in jede beliebige Richtung mit sich beliebig variierenden Strukturen ausdehnen. Gleichzeitig steht es für das World Wide Web – die Summe aller Hypertexte im Internet – , das keinen Anfang und kein Ende hat, alles miteinander vernetzt und in alle Richtungen wuchert. Das Rhizom gilt als Sinnbild nomadischen Denkens und korrespondiert mit den Wissensstrukturen im menschlichen Langzeitgedächtnis.

RIA/Rich Internet Applications
Bei einer Rich Internet Application (RIA) handelt es sich um Webanwendungen mit reichhaltigeren Möglichkeiten, wie z. B. Drag & Drop oder die Steuerung über Tastaturkürzel. Meist bietet diese eine intuitive Benutzeroberfläche und ist leistungsfähiger, da ohne Anfrage an einen Server Berechnungen auf dem Client ausgeführt werden.

Rich Internet Applications
siehe RIA

Rich Site Summary
siehe RSS

Rich Text Format
siehe RTF

Rosenthal-Effekt
Mit dem Rosenthal-Effekt wird die Einflussnahme auf den Ausgang eines Experiments durch den Experimentierenden beschrieben. Maßgeblich dafür sind Erwartungen, Überzeugungen oder Vorurteile des Versuchsleiters. Es handelt sich dabei um eine Form der selbsterfüllenden Prophezeiung (engl.: self-fulfilling prophecy). Der amerikanische Psychologe Robert Rosenthal hat diesen Effekt folgendermaßen untersucht: Studierende sollten ein Experiment durchführen, bei dem Ratten in einem Labyrinth den Weg zur Futterstelle finden mussten. Rosenthal. Die eine Hälfte der Studierenden ließ Rosenthal im Glauben, ihre Ratten seien aufgrund von Züchtung besonders lernfähige Tiere, die andere Hälfte hielt ihre Ratten für besonders dumm. Die Auswertungen zeigten, dass sich diese vermeintliche Wissen in den Ergebnissen des Experimentes niederschlug.

Rot Grün Blau
siehe RGB

RSS/Rich Site Summary/Really Simple Syndication
RSS stellt ein gängiges Format für (News-)Feeds dar und ermöglicht somit das Abbonieren von elektronischen Nachrichten. RSS bezeichnet eine Familie von Dateiformaten, die über die Auszeichnungssprache XML definiert wird. Es sind zwei Langfassungen des Kürzels RSS verbreitet: "Rich Site Summary" und "Really Simple Syndication". Alle RSS-Dateien müssen konform zum XML-Standard sein, wie er in der Spezifikation des W3C festgelegt wurde. Ein RSS enthält gewöhnlich folgende Elemente: Titel, Link, Beschreibung, Sprache, Bild (optional).
Mehr zu RSS finden Sie unter der Rubrik Didaktiksches Design